Wie erkennt und identifiziert Siemens Industrial Asset Hub Geräte??
Siemens IAH ermöglicht es Benutzern, in einer Installation vor Ort alle OT-Geräte zu ermitteln, die von einem Gateway-Gerät aus erreicht werden können. Discovery ist unabhängig von Gerätetyp und Hersteller, und der Siemens IAH Service meldet Status- und Inventarinformationen über eine stabile API und eine Cloud-basierte Web-Benutzeroberfläche. Nach der Erkennung werden Geräte über Asset Links mit Details wie Anbieter, Gerätetyp (SPS, HMI, Router), Bestellnummer, Seriennummer, MAC-Adressen und Firmware/Hardwareversionen identifiziert.
Wie lässt sich Siemens Industrial Asset Hub in bestehende IT-Systeme integrieren?
Siemens IAH erstellt eine zentrale Inventarliste, auf die über das Web-Dashboard der Software zugegriffen werden kann oder die mithilfe dokumentierter APIs nahtlos in das IT-Asset-Management oder andere Systeme integriert werden kann. Dies unterstützt den Zugriff auf transparentes Geräteinventar, Statusinformationen und Firmware-Daten — jederzeit und überall.
Was sind die technischen Kernbausteine von Siemens Industrial Asset Hub?
Siemens IAH besteht aus drei Hauptkomponenten:
- Ein zentral gehosteter Cloud-Dienst (SaaS, auch als „Backend-Service“ bezeichnet), der alle Funktionen umfasst und verfügbar macht. Diese Funktionen können über eine webbasierte UI-Anwendung und gut dokumentierte, zugängliche APIs erreicht werden.
- Gateway-Software (auch als Asset Gateway bezeichnet), die vor Ort gehostet wird, um Informationen und Servicefunktionen an den Backend-Service weiterzuleiten. Die Kommunikation zwischen dem Asset Gateway und dem Backend-Service wird mit Firewall-freundlichen Protokollen hergestellt.
- Eine Auswahl von Asset Links (auch als „ALs“ bezeichnet), die als Middleware zwischen dem Asset Gateway und den Feldgeräten dienen.
Das Asset Gateway und die Links können auf Industrial Edge Edge-Geräten, SCALANCE LPE-Geräten oder als Container-Bereitstellungen gehostet werden.