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Salzburg | Juli und August 2026

Siemens Festspiel Nächte

Programm 22.8.-30.8.2026

Samstag 22. August, 10:00 Uhr

ORCHESTERKONZERT

Wiener Philharmoniker/Seiji Ozawa (Salzburger Festspiele 1999, Großes Festspielhaus). Eine Produktion von ORF und NHK.

SIEMENS FRÜHSTÜCKS KONZERT

Programm
JOHANN SEBASTIAN BACH Suite BWV 1068 2. Satz Air
RICHARD WAGNER Vorspiel und Isoldes Liebestod aus Tristan und Isolde WWV 90
ANTON BRUCKNER Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

Dirigent: Seiji Ozawa
Orchester: Wiener Philharmoniker
Mit: Jessye Norman (Sopran)
Dauer: 109 Minuten

Siemens Festspiel Nächte ORCHESTERKONZERT 22.08
Samstag 22. August, 20:00 Uhr

ARIADNE AUF NAXOS

Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel von Richard Strauss (Salzburger Festspiele 2026, Haus für Mozart – in deutscher Sprache). Eine Produktion von ORF, 3sat, NHK und UNITEL.

Ariadne auf Naxos in einem Mars-Theater, die reiche Wiener Dekadenz verloren im Weltall. Für sein Regie-Debüt bei den Salzburger Festspielen verlegt Ersan Mondtag die Oper von Richard Strauss in die Traumwelt heutiger Milliardäre. In einem luftdichten Palast auf dem roten Planeten ergeben das satirische Vorspiel um maßlose Eitelkeiten und die folgende Liebesoper nach einem mythologischen Stoff ein stimmiges Porträt der Gegenwart. Hofmannsthal hat sich in dieser Doppel-Oper aus Gesellschaftssatire (im Vorspiel) und tragödienhaftem Musiktheater (im folgenden Einakter) textlich sehr pointiert mit Menschen befasst, die glauben, dass mit Geld alles zu kaufen sei. – Und Strauss komponiert nach dem heiter beschwingten Parlando des Vorspiels die festliche „Opernaufführung“ in einem klassischen Stil, der unterschiedliche Genres und Vorgänger zitiert und darin den Sieg der Hochkultur feiert. In diesem Übergang von Parodie zu Persönlichkeit lässt sich intensiv fühlen, warum Geldvermehrung und Geist zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

Besetzung
Dirigent: Manfred Honeck | Regie: Ersan Mondtag | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 135 Minuten | Mit: Kate Lindsey (Der Komponist), Christina Nilsson (Primadonna/Ariadne), Eric Cutler (Der Tenor/Bacchus), Ziyi Dai (Zerbinetta), Johannes Silberschneider (Der Haushofmeister), Christoph Pohl (Ein Musiklehrer), Jonas Hacker (Ein Tanzmeister) u.a.

Siemens Festspiel Nächte ARIADNE AUF NAXOS

Kate Lindsey in der Rolle des Komponisten.

Sonntag 23. August, 20:00 Uhr

CARMEN

Opéra-comique in vier Akten von Georges Bizet (Salzburger Festspiele 2026, Großes Festspielhaus – in französischer Sprache). Eine Produktion von ORF, BR/ARTE und UNITEL.

LIVE
In Carmen treffen wir auf eine Außenseiterin, die kompromisslos nach Freiheit im Leben und Lieben sucht – bis zum gewalttätigen Tod durch ihren verlassenen früheren Geliebten Don José. José spürt sofort die Macht, die Carmen auf ihn ausübt. Er wird ihr mit jeder Faser verfallen, zum Deserteur und Kriminellen werden, um ihr nah zu sein. Und als sie sich von ihm abwendet und ein Verhältnis mit dem Stierkämpfer Escamillo eingeht, wird er sie töten … Die Regisseurin und Choreografin Gabriela Carrizo macht sich auf die Suche nach der Identität und den Motiven dieser zum Mythos gewordenen Frau und nimmt in ihrer Inszenierung Carmens Perspektive ebenso in den Fokus wie diejenige Josés. Wie in den Arbeiten für ihre Tanztheater-Kompanie Peeping Tom zoomt sie dabei tief in die Psyche und das Unbewusste der Figuren hinein. Über die Darstellung einer fatalen Zweierbeziehung hinaus geht es Carrizo darum, spürbar zu machen, welchen Anteil das Umfeld an der Dynamik der Geschichte und deren tragischem Ausgang hat.

Besetzung
Dirigent: Teodor Currentzis | Regie: Gabriela Carrizo (Peeping Tom) | Orchester: Utopia | Dauer: 165 Minuten | Mit: Asmik Grigorian (Carmen), Jonathan Tetelman (Don José), Kristina Mkhitaryan (Micaëla), Davide Luciano (Escamillo), Iveta Simonyan (Frasquita), Anita Monserrat (Mercédès), Matthias Winckhler (Zuniga), Liviu Holender (Moralès), Michael Arivony (Le Dancaïre), Mingjie Lei (Le Remendado)

Siemens Festspiel Nächte CARMEN

Asmik Grigorian als Carmen.

Montag 24. August, 20:00 Uhr

ORPHÉE AUX ENFERS

Opéra-bouffon in zwei Akten und vier Bildern von Jacques Offenbach (Salzburger Festspiele 2019, Haus für Mozart – in französischer und deutscher Sprache). Eine Produktion von ORF, ZDF/ARTE und UNITEL.

Barrie Kosky, ehemaliger Intendant der Komischen Oper Berlin und einer der erfolgreichsten Opernmacher der Zeit, hat sich 2019 bei den Salzburger Festspielen furios mit Orphée aux enfers, dem Prototyp der „Offenbachiade“, also der Ur-Operette schlechthin, vorgestellt. Die „toll-dreiste Mythenparodie“, von Émile Zola einst als „Feuer der Respektlosigkeit“ gegeißelt, verspricht Spaß auf der ganzen Linie. Denn Eurydike, die zentrale Figur, hasst die durch ihren Gemahl personifizierte Musik. Und Orpheus selbst ist nicht mehr als ein kleiner, fader Musiklehrer aus Theben; Aristaeus, der göttliche Verführer, ist ein schauspielernder Honighändler, und Jupiter, der „Vater der Götter“, ein geiler Bock und unablässig auf der Pirsch. Offenbachs beißender Hohn auf bürgerliche Ideale und die Institution der Ehe wird glänzend ins Licht gerückt.

Besetzung
Dirigent: Enrique Mazzola | Regie: Barrie Kosky | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 140 Minuten | Mit: Marcel Beekman (Aristée/ Pluton), Martin Winkler (Jupiter), Joel Prieto (Orphée), Kathryn Lewek (Eurydice), Max Hopp (John Styx), Anne Sofie von Otter (L’Opinion publique)

Siemens Festspiel Nächte ORPHÉE AUX ENFERS

Kathryn Lewek als Eurydice und Max Hopp als John Styx in Aktion.

Dienstag 25. August, 20:00 Uhr

DIE ZAUBERFLÖTE

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart (Salzburger Festspiele 2022, Haus für Mozart) Eine Produktion von Servus TV und UNITEL.

Die Zauberflöte wird so viel gehört, so häufig aufgeführt, beredet und befragt wie kaum ein anderes Werk der Operngeschichte. Was Mozart und sein Librettist, der vielbegabte Künstler Emanuel Schikaneder, als Heldengeschichte um die Rettung der Prinzessin Pamina mit dem humoristischen Duo aus Prinz Tamino und Vogelfänger Papageno beginnen lassen, gestaltet sich zunehmend zu einer Reise ins Ungewisse, in der der weise Sarastro und die Königin der Nacht als Antagonisten um das Gute und Böse in der Welt ringen. Regisseurin Lydia Steier vertraut die Handlung einem Erzähler an und lässt einen Großvater die Zauberflöte als Gutenachtgeschichte seinen drei Enkeln vorlesen. Doch Vorlesen wie Zuhören bedeutet auch, seine eigene Geschichte und Erfahrungswelt mit in das Erzählte hineinzunehmen …

Besetzung
Dirigentin: Joana Mallwitz | Regie: Lydia Steier | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 155 Minuten | Mit: Tareq Nazmi (Sarastro), Mauro Peter (Tamino), Brenda Rae (Königin der Nacht), Regula Mühlemann (Pamina), Michael Nagl (Papageno), Maria Nazarova (Papagena)

Siemens Festspiel Nächte DIE ZAUBERFLÖTE

Die Zauberflöte unter der Regie von Lydia Steier.

Mittwoch 26. August, 20:00 Uhr

DON CARLO

Oper in fünf Akten von Giuseppe Verdi (Salzburger Festspiele 2013, Großes Festspielhaus – in italienischer Sprache). Eine Koproduktion von ORF, NHK, ZDF/ARTE und UNITEL.

„Es ist eine lange Oper, das ist wahr, aber sie muss so sein“, rechtfertigte Verdi 1871 die Ausmaße seines Don Carlo. Trotzdem veranlassten ihn die Zwänge des Theaterbetriebs später, die Oper zu straffen. Für die Salzburger Festspiele 2013 haben Peter Stein und Antonio Pappano wieder die Urfassung der Oper erarbeitet – allerdings in Italienisch und ohne das Ballett. Hingegen sind auch jene Passagen zu hören, die noch vor der Uraufführung 1867 kurzfristig gestrichen worden waren, etwa das die Oper eröffnende Vorspiel mit dem Chor der Holzfäller und ihrer Familien. Die Beibehaltung des Fontainebleau-Aktes macht die weitere Handlung und die psychologische Entwicklung von Elisabetta di Valois und Don Carlo ungleich schlüssiger. Im Wald von Fontainebleau, wo die französische Königstochter auf den ihr versprochenen spanischen Infanten trifft, ist den beiden der einzige Augenblick des Glücks beschert. Mit dem Friedensschluss zwischen Spanien und Frankreich ist er vorbei: Elisabetta soll jetzt nicht Carlo, sondern den spanischen König Filippo heiraten. Aus Staatsräson willigt sie ein – und Carlos Braut wird unversehens zu seiner Mutter: eine traumatische Erfahrung. Von nun an haben wir es mit seelisch versehrten Menschen zu tun.

Besetzung
Dirigent: Antonio Pappano | Regie: Peter Stein | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 240 Minuten | Mit: Matti Salminen (Filippo II.), Jonas Kaufmann (Don Carlo), Anja Harteros (Elisabetta), Thomas Hampson (Rodrigo), Ekaterina Semenchuk (Eboli), Eric Halfvarson (Il Grande Inquisitore)

Siemens Festspiel Nächte DON CARLO

Anja Harteros und Jonas Kaufmann.

Donnerstag 27. August, 20:00 Uhr

DER IDIOT

Oper in vier Akten von Mieczysław Weinberg (Salzburger Festspiele 2024, Felsenreitschule – in russischer Sprache). Eine Produktion von UNITEL.

Aus Fjodor Dostojewskis Roman „Der Idiot“ (1869) hat der polnisch-sowjetische Komponist Mieczysław Weinberg Mitte der 1980er-Jahre seine siebte und letzte Oper geschaffen. Lange wurde das Werk verkannt, doch seine Bedeutung innerhalb der Operngeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist mittlerweile unbestritten. Die Handlung kreist um den nach Russland heimgekehrten Fürsten Myschkin, der als „Idiot“ verspottet wird, weil er in einer brutalen und verlogenen Gesellschaft an das Gute in den Menschen glaubt und jedem mit Arglosigkeit, Mitleid und Liebe begegnet. Die Salzburger Neuproduktion wird von Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert. Seit Jahren begeistert sich die Künstlerin für Weinbergs Musik, die für sie mittlerweile zu einer „echten Lebensleidenschaft“ geworden ist. Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski legt mit seiner Interpretation der Geschichte über den bedingungslos mitfühlenden Fürsten bereits seine vierte Festspielinszenierung vor.

Besetzung
Dirigentin: Mirga Gražinytė-Tyla | Regie: Krzysztof Warlikowski | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 196 Minuten | Mit: Bogdan Volkov (Fürst Myschkin), Ausrine Stundyte (Nastassja Filippowna), Vladislav Sulimsky (Rogoschin), Iurii Samoilov (Lebedjew), Xenia Puskarz Thomas (Aglaja)

Siemens Festspiel Nächte DER IDIOT

Ausrine Stundyte als Nastassja Filippowna Baraschkowa.

Freitag 28. August, 10:00 Uhr

DAS KIND UND DIE ZAUBERDINGE

Oper für Kinder von Maurice Ravel in einer Bearbeitung für Flöte, Cello und Klavier zu vier Händen von Didier Puntos (Festspiele 2023, Schauspielhaus Salzburg – in deutscher Sprache). Eine Produktion der Salzburger Festspiele.

SIEMENS KINDER PROGRAMM
Das Kind brütet missmutig über seinen Hausaufgaben; es will lieber spielen. Die Mutter schimpft – ein Streit, Türen knallen, Hausarrest und ein furioser Tobsuchtsanfall. Erschöpft sinkt das Kind in den Sessel, der zu seiner Überraschung zur Seite tritt. Was tun, wenn sich Sessel und Lehnstuhl plötzlich verbünden und mit der Standuhr um die Wette schmettern? Wie tröstet man eine Tasse und eine Teekanne, die ihre zerbrochenen Henkel beklagen? Wie rettet man eine Bilderbuchprinzessin vor dem bösen Zauberer, wenn das Buch zerrissen ist? Was passiert, wenn man sich im eigenen Garten nicht mehr auskennt? Und wie macht man diesem Spuk ein Ende? Zum Glück gibt es ein Zauberwort …

Besetzung
Dirigentin: Anna Handler
Regie: Giulia Giammona
Dauer: 55 Minuten

Siemens Festspiel Nächte DAS KIND UND DIE ZAUBERDINGE

Johanna Rosa Falkinger als das Kind und Anthony León als die Teekanne.

Freitag 28. August, 20:00 Uhr

ROMÉO ET JULIETTE

Oper in fünf Akten von Charles Gounod (Salzburger Festspiele 2008, Felsenreitschule – in französischer Sprache). Eine Produktion von ORF und UNITEL.

Die Kritik war nach der Premiere im August 2008 großteils schwer begeistert: „Salzburg hat ein neues Meisterstück“, stand da zu lesen, „hinreißende Protagonisten, ein toller Dirigent und eine kluge Regie.“ Bartlett Sher, der Regisseur, hat die Riesenbühne der Felsenreitschule zu Showeffekten der lukullischen Art genutzt und ein faszinierendes Breitwand-Spektakel mit einem gewaltigen Aufwand an historischen Kostümen, schönen Arrangements sowie perfekten Kampfszenen inszeniert. Im Mittelpunkt stehen natürlich in dieser schönsten aller Liebesgeschichten die junge georgische Sopranistin Nino Machaidze und Star-Tenor Rolando Villazón in den Titelrollen. Villazón wurde als der „ideale Romeo mit edlem, heißblütigem Schmelz“ bejubelt. Und Nino Machaidze bekam bescheinigt, dass sie mit einer „bewundernswerten Leistung“ dem aufgeheizten Erwartungsdruck standgehalten habe. Immerhin war sie für die schwangere Anna Netrebko eingesprungen. Ja, mehr noch, der Shootingstar konnte nachher in der Zeitung lesen, dass sie über „einen Sopran von perlendem Glanz“ verfüge.

Besetzung
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin | Regie: Bartlett Sher | Orchester: Mozarteumorchester Sbg. | Dauer: 163 Minuten | Mit: Nino Machaidze (Juliette), Rolando Villazón (Roméo), Mikhail Petrenko (Frère Laurent), Russell Braun (Mercutio), Juan Francisco Gatell (Tybalt), Falk Struckmann (Capulet)

Siemens Festspiel Nächte ROMÉO ET JULIETTE

Der Tod: Der unaufhaltsame Untergang Roméos und Julias.

Samstag 29. August, 10:00 Uhr

ORCHESTERKONZERT

Wiener Philharmoniker/Christian Thielemann (Salzburger Festspiele 2026, Großes Festspielhaus). Eine Produktion von WDR/ARTE, ORF und UNITEL.

SIEMENS FRÜHSTÜCKS KONZERT

Programm

JOHANNES BRAHMS Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Dirigent: Christian Thielemann
Orchester: Wiener Philharmoniker
Mit: Augustin Hadelich (Violine)
Dauer: 90 Minuten

Siemens Festspiel Nächte ORCHESTERKONZERT 2026
Samstag 29. August, 20:00 Uhr

L‘ITALIANA IN ALGERI

Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini (Salzburger Festspiele 2018, Haus für Mozart – in italienischer Sprache). Eine Produktion von BR/ARTE und UNITEL.

Die Inszenierung des Regieduos Leiser und Caurier versetzt Rossinis L’italiana in Algeri ins Heute und verwandelt Algier in ein Tollhaus. Mittendrin Cecilia Bartoli als Isabella, die Kameldame, die mit Mustafà, dem Bey von Algier, Katz und Maus spielt. Der hat seine Frau gründlich satt und beschlossen, sie durch exotische Reize zu ersetzen: Eine attraktive Italienerin muss her. Prompt verschaffen ihm seine Piraten die schiffbrüchige Isabella, die auf der Suche nach ihrem Geliebten Lindoro ist. Blüht Isabella eine Zukunft als Stern von Mustafàs Harem? Doch da hat er die Rechnung ohne die resolute Isabella gemacht. Das Zusammentreffen von selbstgefälligem Machismo und emanzipatorischer Unbotmäßigkeit bildet das Zentrum dieser ebenso spaßigen wie irrwitzigen Handlung, die hier in einer turbulenten, klug-komischen Deutung präsentiert wird – mit Cecilia Bartoli in Höchstform, die hymnische Kritiken verbuchte. „Energisch in der Tiefe, strahlend in der Höhe und beweglich bei der Koloraturgymnastik“, konnte man da lesen. Weiter: „Dabei wirkt La Bartoli jederzeit als Herrin der schwindelfreien Virtuosität und zugleich wie eine augenzwinkernde Kommentatorin des einstigen Primadonnen-Kults. Das muss man gesehen und gehört haben.“

Besetzung
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi | Regie: Moshe Leiser/Patrice Caurier | Orchester: Ensemble Matheus | Dauer: 163 Minuten | Mit: Cecilia Bartoli (Isabella), Ildar Abdrazakov (Mustafà), Edgardo Rocha (Lindoro), Alessandro Corbelli (Taddeo), José Coca Loza (Haly), Rebeca Olvera (Elvira), Rosa Bove (Zulma)

Siemens Festspiel Nächte L’ITALIANA IN ALGERI

Cecilia Bartoli reitet in Algier ein.

Sonntag 30. August, 20:00 Uhr

IL TRITTICO

Ein Opernzyklus von Giacomo Puccini (Salzburger Festspiele 2022, Großes Festspielhaus – in italienischer Sprache). Eine Produktion von ORF, ZDF/ARTE, NHK und UNITEL.

Puccinis Il trittico besteht aus drei Einaktern, die jeweils einzelne Schicksale aus einer Welt, die wenig Hoffnung bereitzuhalten scheint, porträtieren. In Gianni Schicchi treffen wir auf eine Verwandtschaft, die den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe bei einem Testamentsbetrug bittet und dabei selbst geprellt wird. Il tabarro erzählt vor dem Hintergrund des tristen Pariser Hafenmilieus von der jungen Giorgetta, die sich aus ihrer bedrückenden Ehe mit Michele in eine ausweglose Affäre stürzt; und Suor Angelica führt uns in ein freudloses Nonnenkloster, in dem Angelica gezwungen ist, die uneheliche Geburt ihres Sohnes abzubüßen. Puccini weist mit seiner Komposition bereits auf die Moderne voraus und verleiht seinen drei Einaktern jeweils ein individuelles musikalisches Gepräge.

Besetzung
Dirigent: Franz Welser-Möst | Regie: Christof Loy | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 170 Minuten | Mit: Misha Kiria (Gianni Schicchi), Asmik Grigorian (Lauretta/Giorgetta/Suor Angelica), Enkelejda Shkosa (Zita/Frugola/ Suora Zelatrice), Alexey Neklyudov (Rinuccio), Roman Burdenko (Michele), Joshua Guerrero (Luigi), Karita Mattila (Zia Principessa), Hanna Schwarz (Badessa)

Siemens Festspiel Nächte IL TRITTICO

Asmik Grigorian (Lauretta), Alexey Neklyudov (Rinuccio) in Gianni Schicchi.

Programmübersicht

Hier finden Sie die Programmübersicht und alle weiteren Informationen rund um die Veranstaltung.