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Umgestaltung des Kühlbetriebs in Krankenhäusern

Northside Hospital Forsyth, ein Krankenhaus mit 389 Betten, 800 Ärzten und 3.700 Mitarbeitern, arbeitet rund um die Uhr und ist darauf angewiesen, dass die zentrale Anlage eine stabile Kühlung gewährleistet und gleichzeitig den steigenden Energiebedarf und die steigenden Betriebskosten ausgleicht.

Deckung des wachsenden Energiebedarfs ohne Kompromisse

Als Gesundheitseinrichtung rund um die Uhr ist das Northside Hospital Forsyth auf seine zentrale Anlage angewiesen, um im gesamten Krankenhaus eine zuverlässige Kühlung zu gewährleisten. Da der Energiebedarf weiterhin hoch ist und die Nebenkosten weiter steigen, wurde die Aufrechterhaltung eines effizienten Betriebs immer schwieriger.

Gleichzeitig waren Kompromisse bei der Leistung keine Option. Kritische Umgebungen im Gesundheitswesen erfordern einen kontinuierlichen, zuverlässigen Betrieb, um die Patientenversorgung zu unterstützen, sodass in Zeiten hoher Nachfrage wenig Spielraum für betriebliche Flexibilität bleibt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, konzentrierte sich das Krankenhaus darauf, den Betrieb der Zentralanlage zu optimieren — den Energieverbrauch zu senken, die Betriebskosten zu senken und die Zuverlässigkeit aufrechtzuerhalten, ohne den täglichen Betrieb zu stören.

Krankenhaus mit Krankenwagen und medizinischem Personal, vergrößerte Ausrüstung, Recyclingsymbol „24“, Schneeflocke- und Stecker-Symbole.

Reduzierter Energieverbrauch und geringere Betriebskosten

Der Stromverbrauch sank um 21,6%, was trotz steigender Energiepreise zu jährlichen Energieeinsparungen von mehr als 138.000$ führte.

Verbesserte Leistung und Effizienz der Zentralanlage

Das Kaltwassersystem sorgt jetzt für die erforderlichen Kühlbedingungen mit nur zwei statt vier Kühlaggregate, was die Gesamteffizienz der Anlage deutlich verbessert.

Höhere Zuverlässigkeit und betriebliche Belastbarkeit

Eine verbesserte Redundanz ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb und trägt dazu bei, eine stabile Leistung auch bei Geräteausfällen oder unerwarteten Ereignissen aufrechtzuerhalten.

Verbesserung der Leistung durch Systemanpassungen

Krankenhausgebäude, das durch Pfeile mit der Klimaanlage und den Bedienpulten der Geräte verbunden ist, darunter eine Person, die ein Tablet hält.

Um dem steigenden Energiebedarf gerecht zu werden und die Leistung zu verbessern, bewertete das Northside Hospital Forsyth den Betrieb seiner zentralen Anlagen. Anstatt Geräte auszutauschen, konzentrierte sich das Krankenhaus darauf, die Leistung der bestehenden Infrastruktur zu maximieren, indem es verbesserte, wie Kaltwasser erzeugt und verteilt wird.

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehörten:

  • Umsetzung des Nachfragefluss in beiden Zentralanlagen
  • Installation von Frequenzumrichtern (VFDs) an Pumpen
  • Integration von Durchfluss-, Druck-, Temperatur- und Leistungssensoren
  • Verbesserte Interoperabilität zwischen Anlagen

Anstatt unter festen Bedingungen zu arbeiten, passt das verbesserte System den Betrieb kontinuierlich an die Nachfrage in Echtzeit an. Dieser dynamische Ansatz ermöglicht es dem Krankenhaus, die Kühlanforderungen effizienter zu erfüllen und gleichzeitig stabile Bedingungen in der gesamten Einrichtung aufrechtzuerhalten — ohne den Krankenhausbetrieb während der Implementierung zu stören.

Wenn eine Kältemaschine ausfallen würde, könnten wir unseren Betrieb aufgrund der Vorteile, die wir aus diesem Projekt ziehen, problemlos aufrechterhalten. Überschwemmungen, Feuer, große Ausrüstungsprobleme — all das könnte für ein Krankenhaus verheerend sein. Deshalb ist es für viele Gesundheitsorganisationen ein Ziel, N+1-Kapazität für Ihre kritische Anlagenausrüstung zu haben. Durch die Verbesserungen, die durch den Nachfragefluss ermöglicht wurden, haben wir jetzt effektiv die Kühlkapazität erhöht.
Thomas W. Dönitz, Systemleiter für den Betrieb der Einrichtungen, Northside Hospital

Langfristige Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit

Abgesehen von den betrieblichen Verbesserungen hat das Projekt einen erheblichen finanziellen Nutzen gebracht. Die Einsparungen übertrafen die Prognosen um 6,5%, während die Anreize für Versorgungsleistungen die ursprünglichen Erwartungen übertrafen. Eine kurze Amortisationszeit und eine unabhängige Validierung durch Dritte sorgten für Vertrauen in die Lösung vor der Implementierung.

Heute sorgt das Zentralwerk auch unter wechselnden Bedingungen für konstante Einsparungen. Wenn die Energiekosten steigen und die Nachfrage steigt, sorgen die Verbesserungen für nachhaltige Effizienzsteigerungen, die über den ursprünglichen Projektumfang hinausgehen. Angesichts der kontinuierlichen Erweiterung der Anlage unterstützt die Fähigkeit, die höhere Nachfrage innerhalb der bestehenden Infrastruktur zu bewältigen, einen stabilen und effizienten Betrieb in der Zukunft.

Zusätzliche Einblicke in das Projekt