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Innovation und Nachhaltigkeit

Zukunft aus Glas

Die Glasindustrie muss die Effizienz steigern und den CO2-Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduzieren. Aber wie? Glass Futures, ein einzigartiges globales Exzellenzzentrum in Großbritannien. Es konzentriert sich auf neue Technologien und Partnerschaften, die der Glasindustrie helfen, ihre nachhaltige Transformation zu beschleunigen.

Glass Futures kombiniert Forschung und Zusammenarbeit

Das Global Center of Excellence für die Glasindustrie verbindet Hersteller mit Hochschulen, um Innovationen zu entwickeln und modernste Technologien zu demonstrieren.

Förderung der Zusammenarbeit in der Branche

Glass Futures ist eine offene Plattform, die Zusammenarbeit und Innovation in der gesamten Glasbranche fördert, indem sie Hersteller, Forscher und Technologiepartner weltweit miteinander verbindet.

Steigerung der betrieblichen Effizienz

Glass Futures verbessert die Energieeffizienz und Prozessoptimierung durch den Einsatz integrierter Systeme, datengestützter Planung und intelligenter Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Glasproduktion.

Die Männer schauen sich eine Präsentation bei Glass Futures an

Förderung nachhaltiger Innovationen

Glass Futures unterstützt branchenweite Nachhaltigkeitsziele, indem es erneuerbare Energien, innovative Materialien und effizientere Schmelz- und Lieferkettenprozesse in der gesamten Glasbranche fördert.

Innenansicht der Industrieanlage Glass Futures

Unterstützung zukünftiger Technologien

Glass Futures bietet Glasherstellern modernste Technologien, Tools und Schulungsmöglichkeiten sowie Fachwissen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung, Antriebe und Cybersicherheit.

„Sustainability erfordert mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energiequellen und neue technische Lösungen. Wir müssen lernen, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und Prozesse zu optimieren.“
Aston Fuller, Geschäftsführer von Glass Futures

Die Glasindustrie ist von Natur aus energieintensiv und hat sich traditionell auf Erdgas als primäre Energiequelle verlassen. Um die EU-Klimaziele und das Pariser Abkommen zu erreichen, muss die Branche ihre Emissionen und den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren. Glass Futures unterstützt diese Bemühungen, indem es den Einsatz erneuerbarer Energien, neuer Materialien und effizienterer Schmelz- und Lieferkettenprozesse fördert (Bereiche 1 bis 3).

Da Öfen über die Hälfte der in Glasanlagen verbrauchten Energie ausmachen, ist es unerlässlich, ihre Effizienz zu verbessern. Glass Futures will der Branche helfen, bis 2050 klimaneutral zu werden, ohne Kompromisse bei Produktivität, Qualität oder Verfügbarkeit einzugehen.

Die Partnerschaft mit Siemens bietet Glass Futures die Technologie zur Modellierung und Entwicklung eines optimierten Ansatzes zur „Ansteuerung“ von Glasöfen mit elektrischer Heizung, einschließlich des Prozessleitsystems, der Digital-Twin-Technologie und der Automatisierungssysteme.

Von Anfang an hat Siemens Glass Futures unterstützt und Fachwissen in der Branche und in der digitalen Technologie angeboten — von Rohstoffen bis hin zu Endprodukten und von der Automatisierung bis zur IT. „Mit unserer Expertise im Bereich IT/OT-Konvergenz können wir wichtige Ideen und Inspirationen liefern und fundiertes Wissen über die Lifecycle-Integration sowohl auf Produkt- als auch auf Anlagenebene vermitteln“, sagt Stephen Haigh, Head of Glass bei Siemens UK. Siemens bietet modulare Automatisierungslösungen, die alle Systeme in eine einheitliche Struktur mit zentraler Datenspeicherung integrieren. Diese Lösungen ermöglichen schnellere, datengestützte Entscheidungen und Prozesseinblicke in Echtzeit und unterstützen den gesamten Anlagenlebenszyklus von der Planung bis zum Betrieb.

Glass Futures nutzt das Web-basierte SIMATIC PCS neo von Siemens, um seinen Ofen zu bedienen und zu überwachen, was eine Fernsteuerung durch mehrere Benutzer ermöglicht. Die SIMATIC ET 200SP HA und Compact Field Units sorgen für stabile Daten auf Feldebene, und die kontinuierlichen Emissionsüberwachungssysteme (CEMS) von Siemens verfolgen die Emissionen. In der Chargenanlage kümmern sich SCALANCE, SIWAREX und SITRANS um Kommunikation, Wiegen und Füllstände.

SIMATIC WinCC und TIA Portal sorgen für eine schnelle Visualisierung der Glasformung, und SINAMICS-Antriebe, SIMOTICS motors und SIPART-Stellungsregler unterstützen eine energieeffiziente, präzise Prozesssteuerung in der gesamten Anlage.