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Auf klimafreundliche Weise helfen, zu heilen

Das Bezirkskrankenhaus Bayreuth geht gemeinsam mit Siemens neue Wege, um seine Strom- und Wärmeversorgung fit für die Zukunft zu machen. Die Energieeinsparungen und die daraus resultierenden Kostenvorteile werden ohne Komforteinbußen für die Patienten oder Nachteile für Krankenhausabläufe erzielt.

Optimierung von Kosten und Angebot

Krankenhäuser stehen unter dem Druck, Kosten zu senken und Energie zu sparen. Um dem entgegenzuwirken, sind Energieeffizienzmaßnahmen ein wichtiger Hebel, um Einsparungen zu erzielen und Mittel für medizinische Infrastruktur und Patienten freizusetzen. In der Vergangenheit bezog das Bezirkskrankenhaus Bayreuth Strom und Wärme von außen und nutzte diese auch, um seinen Prozessdampf zu erzeugen. Die zentrale Dampferzeugungsanlage war jedoch überdimensioniert und verbrauchte zu viel Energie. Die veraltete Anlage wurde jetzt umfassend erneuert, wobei Siemens modernste Behandlungsmethoden eingeführt und die Strom- und Wärmeversorgung optimiert hat.

Eine Abbildung zeigt einen lächelnden Mann in einem Krankenhausbett, der Fensterläden mit einem Smartphone bedient.

Zuverlässige Energie für eine optimale Behandlung

Die medizinische Expertise eines Krankenhauses ist die Grundlage für eine gute Genesung, aber auch der Komfort der Patienten spielt eine wichtige Rolle — die Verbesserung ihres Wohlbefindens in einer einladenden Umgebung. Um ihnen eine optimale Behandlung und Unterbringung zu bieten und gleichzeitig eine nachhaltige Energieversorgung sicherzustellen, entwickelt das Bezirkskrankenhaus Bayreuth zusammen mit Siemens und seinen Energieexperten eine maßgeschneiderte Lösung.

Effizientes Dampfgaren

Das Bezirkskrankenhaus Bayreuth wird seine zentrale Dampferzeugungsanlage durch ein dezentrales, bedarfsgesteuertes Schnelldampferzeugungssystem ersetzen. Die Kessel werden ebenfalls modernisiert und mit einem Kontrollmanagementsystem ausgestattet, wodurch ihre Effizienz deutlich erhöht wird. Darüber hinaus installiert Siemens eine neue Mittelspannungs-Kompaktstation mit Netzeinspeisung. Das bringt mehr Versorgungssicherheit für das Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Es wird auch die krankenhauseigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in der Zukunft in die Lage versetzen, Strom, Wärme und zusätzliche Einnahmen zu liefern, da überschüssiger Strom an der Strombörse verkauft wird.

Ein Arbeiter mit Schutzhelm und Warnweste zeigt auf große Industrieanlagen, darüber schweben Symbole für 24/7-Service und Datenanalyse.
Ein Koch kocht in einer intelligenten Küche mit vernetzten Geräten, die Cloud-Konnektivität und automatische Belüftung bietet.

Bedarfsorientierte, cloudbasierte Steuerung

Siemens optimiert das Küchenlüftungssystem des Bezirkskrankenhauses Bayreuth, indem es es durch den innovativen Kitchen Air Flow ersetzt. Es ist eine On-Demand-Steuerung, die die Belüftung nur bei Bedarf hochfährt und so Energie spart. Alle neuen Geräte werden von Desigo CC, der Gebäudemanagementplattform von Siemens, überwacht und gesteuert, während Navigator, die cloudbasierte Energie- und Anlagenmanagementplattform von Siemens, tiefe Einblicke in das Energiemanagement bietet. Die Einsparungen durch die neue, effiziente Technologie und Steuerung sind enorm — und garantiert, dank eines Energiespar-Garantievertrags.

Neue Perspektiven durch Modernisierung

Der Energievertrag mit Siemens spart effektiv ein Drittel der Energiekosten des Krankenhauses ein — etwa 312.000€ pro Jahr. Da Siemens diese Einsparungen über einen Zeitraum von 10 Jahren garantiert und der Staat das Projekt mit 106.000€ subventioniert, refinanziert das Bezirkskrankenhaus Bayreuth seine ursprüngliche Investition von 2 Millionen € vollständig aus den Einsparungen — ohne auf den Komfort der Patienten zu verzichten. Langfristig tragen die Kosteneinsparungen dazu bei, die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern, und die Energieeinsparungen verbessern die CO2-Bilanz des Bezirkskrankenhauses Bayreuth um 1.171 Tonnen pro Jahr.

1.171 t Reduzierung der CO₂-Emissionen

312.000 Jährliche Energiekosteneinsparungen in €

106.000 € staatliche Finanzierung des Projekts