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Alles für die Sicherheit

Maximilian Walter | Siemens-Erfinder des Jahres | Lebenswerk

Portrait of a serious-looking man in a suit and tie with a blurred background.

Max Walter ist Erfinder des Jahres 2024. Seine Erfindung macht große Maschinen und Anlagen sicherer.

Max Walter von Siemens Digital Industries ist Experte für funktionale Sicherheit. Zusammen mit der einzigartigen Siemens Safety Community sowie Kunden und Partnern verfolgt er ein gemeinsames Ziel: Null Arbeitsunfälle. Er entwickelt seit vielen Jahren Sicherheitslösungen, das hat ihm jetzt eine Auszeichnung für sein Lebenswerk als Erfinder des Jahres 2024 eingebracht.

Eine sicherheitsintegrierte Philosophie

Max zufolge: „Siemens ist in Sachen Sicherheit sehr stark — so stark, dass es unser gesamtes Produktportfolio von der Konkurrenz abhebt. Im Wesentlichen ist der Unterschied unserer „sicherheitsintegrierten Philosophie“ zu verdanken. Das bedeutet, dass wir Sicherheit von Anfang an als Hauptmerkmal in unsere Produkte einbauen — nicht als Zusatzfunktion, die später auf das fertige System geheftet wird. Der Vorteil für die Kunden ist, dass sie einfacher und kostengünstiger Sicherheit erhalten. Offensichtlich stellt uns unser Job die ganze Zeit vor technische Herausforderungen. Viele unserer Funktionen — die heute Industriestandards sind — wurden von anderen als unmöglich angesehen — wie die Ausführung von Sicherheitsfunktionen auf einem einzigen Standard-Mikroprozessor. Oder die Übertragung von Sicherheitsdaten über ein normales Netzwerkkabel oder sogar drahtlos. Oder, um Sicherheitsfunktionen in der Cloud auszuführen — und mehr. Ich bin stolz darauf, Teil der Siemens Safety Community zu sein, deren Erfindungen buchstäblich jeden Tag schwere (und auch kleinere) Unfälle verhindern.“

Risiken erkennen und darauf reagieren

Sicherheit in die Entwicklung zu integrieren bedeutet, von Anfang an zu verstehen, wo die potenziellen Risiken liegen. Zum Beispiel könnte ein kurzzeitig abgelenkter Mitarbeiter in einer Presse einen Finger zerquetschen, Batterien könnten überhitzen und Feuer fangen, oder ein autonomer Roboter könnte Menschen in einer Fabrik überfahren. „Was die beste Lösung ist, hängt vom jeweiligen Fall ab. Wir können das Risiko vermeiden, dass sich die Finger an einer Metallpresse zerquetschen, zum Beispiel, wenn die Presse nur schließt, wenn beide Hände des Bedieners ein bestimmtes Tastenpaar drücken, sodass sich möglicherweise keine Hand in der Presse befinden kann. Ein Roboter, der sich nur langsam bewegt, wenn er Personen in der Nähe erkennt, stellt keine Bedrohung mehr dar.“

A hand hovers over a yellow safety light curtain with red indicator lights, emphasizing industrial safety and automation.

Bei Siemens ist Sicherheit von Anfang an Teil des Konzepts.

Sicherheit geht vor

Man in blue shirt smiling at camera against blurred background

Seine Erfindungen können Arbeitsunfälle verhindern.

„Unfallverhütung hat für uns oberste Priorität“, betont Max. „Wenn tatsächlich eine gefährliche Situation eintritt, muss das Sicherheitssystem sie unbedingt erkennen und reagieren. Hier gibt es keinen Raum für Fehler! Unsere Systeme sind so konzipiert, dass sie jedes Mal die sicherere Alternative wählen, auch im Fall interner Hardwarefehler und Softwarefehler — mit anderen Worten, zum Beispiel, um das System herunterzufahren, anstatt jemanden in Gefahr zu bringen.“

Menschen mit KI erkennen

Warum ereignen sich dann immer noch Unfälle in Fabriken? Statistiken zeigen, dass Sicherheitsfunktionen oft entweder umgangen werden oder einfach gar nicht installiert wurden. Dafür gibt es Gründe — in vielen Fällen können Sicherheitsfunktionen einer schnellen Inbetriebnahme oder Reparatur im Wege stehen. „Da müssen wir besser werden“, sagt Max. „Wir brauchen intelligentere Systeme, die einfach zu installieren sind und nur eingreifen, wenn tatsächlich eine echte Gefahr besteht. Deshalb werden wir KI-basierten Sicherheitssystemen beibringen, zwischen Menschen und anderen beweglichen Objekten zu unterscheiden und auch Personen präzise zu lokalisieren. Das bedeutet, dass Menschen eine Produktionszelle in so etwas wie einer Sicherheitsblase passieren können. Wenn sie einer Maschine zu nahe kommen, wird die Maschine langsamer oder stoppt. Es ist also nicht nötig, alles abzuschalten, sobald jemand die Zelle betritt. Und andere bewegliche Objekte wie Roboter, Förderbänder oder Maschinen lösen die Sicherheitsstopps nicht aus.“

Die Digitalisierung bedeutet, dass wir in den kommenden Jahren viel mehr Entwicklungen in der Produktion erwarten können. Max und die weltweit einzigartige Siemens Safety Community werden sicherstellen, dass diese Entwicklungen nicht auf Kosten der menschlichen Sicherheit gehen.

A person wearing a blue shirt and glasses smiles while standing in front of a white background.