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Umfassendes Energiekonzept

Die in Kiel ansässige Ferring GmbH beabsichtigt, ihre pharmazeutischen Einrichtungen mit hoher Energieeffizienz und niedrigen Betriebsemissionen zu erweitern. Siemens lieferte ein ganzheitliches Energieversorgungskonzept, das mehrere Versorgungsunternehmen, intelligente Gebäudesteuerung und vollständige Betriebsunterstützung für langfristiges Wachstum integriert.

Unterstützung der Expansion mit effizienter, kohlenstoffarmer Energie

Die Ferring GmbH in Kiel ist auf die Herstellung, Gefriertrocknung und Mikroverkapselung von Pharmazeutika spezialisiert. Als Teil eines internationalen Unternehmens mit ~5.000 Mitarbeitern in fast 60 Ländern spielt der Standort Kiel eine Schlüsselrolle. Seit der Eröffnung im Jahr 1973 wurde es kontinuierlich modernisiert und erweitert.

Vor Kurzem ging Siemens eine Partnerschaft mit Ferring ein, um ein neues Energiezentrum zu bauen, das eine effiziente, zuverlässige und kohlenstoffarme Energieversorgung für zukünftiges Wachstum gewährleistet.

Eine Person steht vor einem großen weißen Gebäude mit blauem Himmel und Wolken im Hintergrund.

Auf einen Blick

2,4 kg Reduzierung des Kohlendioxids pro Jahr.

925.000€ Reduzierung der Energie- und Betriebskosten pro Jahr.

12 Jahre der garantierten Systemeffizienz und Verfügbarkeit.

Sicherstellung der Effizienz und Versorgung mit einer neuen Energieanlage

Entdecken Sie, wie Siemens eine effiziente, zuverlässige Energieversorgung für die Ferring GmbH in Kiel, Deutschland, ermöglicht.

Verbesserung der Energieeffizienz von Pharmabetrieben

Eine Person steht vor einem großen weißen Gebäude mit blauem Himmel und Wolken im Hintergrund.

Zuverlässige und effiziente Bereitstellung von Energie

Die energieeffiziente Standorterweiterung hat am Standort Kiel oberste Priorität. Vor Kurzem wurde ein neues 15.000 Quadratmeter großes Gebäude für Forschung und Entwicklung, Labore und sterile Reinraumproduktion geplant.

Die pharmazeutische Produktion ist energieintensiv und der Bedarf an Elektrizität, Heizung, Kühlung, Dampf und Druckluft für die Produktion steigt erheblich. Zusammen mit Ferring entwickelte Siemens Smart Infrastructure ein Energieversorgungskonzept, das hohe Effizienz, Versorgungssicherheit sowie unterbrechungsfreien Dampf und Druckluft für kritische Produktionslinien gewährleistet.

Aufbau einer ganzheitlichen Energieversorgung mit umfassendem Service

Das Herzstück des Energieversorgungskonzepts ist eine neue Energiezentrale. Dieses Zentrum, das von Siemens geplant und gebaut wurde, verfügt über Blockheizkraftwerke, Kessel, Kühlanlagen und Luftkompressoren sowie zugehörige Anlagenperipheriegeräte und Rohrverbindungen.

Die gesamte Energieversorgung des neuen Gebäudes wird durch modernste digitale Mess- und Regeltechnik gesteuert. Die optimierte Steuerung der Energiezentrale, einschließlich der übergeordneten Visualisierung und Bedienung, läuft über Siemens Desigo. Anlagen- und Energiedaten werden kontinuierlich aufgezeichnet und analysiert, was eine proaktive Wartung und einen energiesparenden Betrieb ermöglicht. Siemens wird die technische Leitung der Energiezentrale für zwölf Jahre im Rahmen eines Full-Service-Vertrags übernehmen, der sowohl Effizienz als auch Verfügbarkeit garantiert.

Eine Fähre legt an einem Hafen mit klarem Himmel im Hintergrund an.
Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen, die vor einem Gebäude mit Beschilderung der Siemens AG stehen.

Senkung der Kosten bei gleichzeitiger Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit

Das innovative Energiekonzept aus einer Hand wurde speziell für die komplexen Anforderungen der pharmazeutischen Produktion entwickelt. Ferring profitiert von Energiekosteneinsparungen von rund 925.000€ pro Jahr. Subventionen in Höhe von 1 Million € tragen ebenfalls dazu bei, dass sich die Energiezentrale schnell amortisiert. Gleichzeitig trägt die Lösung dazu bei, die betrieblichen CO2-Emissionen um rund 2.400 Tonnen pro Jahr zu reduzieren.

Ferring erhält umfassende Dienstleistungen von Siemens und eine 12-jährige Leistungsgarantie. Dadurch kann sich der Standort Kiel auf das konzentrieren, was er am besten kann: die Herstellung hochwertiger Arzneimittel für den Weltmarkt.

Die neue Energieanlage versorgt uns hocheffizient mit Strom, der auf dem Werksgelände erzeugt wird, und mit Wärme, Kälte und Druckluft, die für die Produktion benötigt wird. Damit erreichen wir ein hohes Maß an Energiekosteneinsparungen und reduzieren die CO2-Emissionen um rund 2.400 Tonnen pro Jahr.
Frans van den Braak, Managing Director, Ferring GmbH