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Solide tiefblaue Siemens-Hintergrundfarbe.

Ein Campus fürs Klima: das thyssenkrupp Quartier Essen

thyssenkrupp setzt beim Gebäudemanagement auf digitale Services. Das führt nicht nur zu einem effizienten Gebäudebetrieb, sondern auch zu erheblichen Einsparungen im Energieverbrauch.

Headquarter im Herzen des Ruhrgebiets

thyssenkrupp entstammt einer langen Industrie-Tradition. Mit seinem Quartier hat das Unternehmen in Essen einen bemerkenswerten Hauptsitz errichtet. Verteilt auf 13 Gebäude und 100.000 Quadratmeter Bürofläche bietet der Campus mehreren tausend Mitarbeitenden einen hochmodernen Arbeitsplatz.

Auf dem Weg zum klimaneutralen Campus

Die Zentrale ist nicht nur architektonisch eindrucksvoll, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand. Gemeinsam mit Siemens entwickelt thyssenkrupp seinen Hauptsitz zu einem Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit. Das Ziel: ein vollkommen klimaneutraler Campus. Dies gelingt durch ein smartes Management der Gebäude-Leittechnik, mit welchem Fehler sofort erkannt und ebenso schnell behoben werden. Die Ergebnisse des effizienten Gebäudebetriebs sind bereits sichtbar.

Wir sind ein Benchmark am Markt, was die Energieeffizienz unserer Gebäude angeht. Zusammen mit Siemens konnten wir bis jetzt 35 Prozent Strom und 14 Prozent Wärmeenergie einsparen. Diesen Weg setzen wir partnerschaftlich fort.
Carsten Krüger, Head of Operational Real Estate Services, thyssenkrupp
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Smartes Gebäudemanagement durch digitale Services

Die Basis für die Einsparungen bildet die breitflächig verbaute Siemens Hardware. Unzählige Datenpunkte werden in Echtzeit in einer Siemens Cloud Lösung zusammengeführt und KI-gestützt aufbereitet. Die Analyse erfolgt im Hintergrund durch Siemens Expert*innen, welche die Anlagen von thyssenkrupp im Rahmen eines Remote Services durchgängig überwachen. Treten Unregelmäßigkeiten auf, werden diese umgehend erkannt und bearbeitet. Ein Großteil der Störungen kann durch einen Eingriff aus der Ferne behoben werden.

Problemlösung leicht gemacht – Facility-Management mit Überblick

Facility-Management war bei einem Campus dieser Größe eine Herausforderung. Eine enorme Zahl von technischen Anlagen und Sensoren bedeutete auch viele potenzielle Fehlerquellen. Alle Störungen zeitnah zu erkennen und zu beheben, war für das technische Facility-Management bei thyssenkrupp eine komplizierte Aufgabe. Durch die Einführung der Siemens Lösungen können die Facility-Manager nun auf Knopfdruck erkennen, wo Störungen auftreten und diese umgehend beheben. Dabei hilft auch das Siemens Remote-Team, das im Hintergrund rund um die Uhr die Gebäudetechnik überwacht und proaktiv Maßnahmen einleitet. Probleme werden behoben, bevor sie Schaden anrichten. Anlagen können aus der Ferne optimiert und gewartet werden – so wird das thyssenkrupp FM-Team entlastet.

Ein wichtiger Hebel für die CO2-Bilanz

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsbemühungen von thyssenkrupp spielt der Gebäudebetrieb eine entscheidende Rolle. Denn knapp 40 % des CO₂-Verbrauchs im Unternehmen stammt von den Gebäuden. Mithilfe der Siemens Systeme konnte thyssenkrupp im ersten Schritt umfassende Transparenz zu den Verbräuchen schaffen. Im zweiten Schritt wurden Einsparpotenziale identifiziert und zielgerichtete Maßnahmen umgesetzt. Mit dem Ziel fest im Blick: ein CO₂-neutrales Quartier.

New Way of Work – das Quartier öffnet sich

Die Pandemie hat die Arbeitskultur in Deutschland nachhaltig geprägt – auch bei thyssenkrupp wird ein hybrides Arbeitsmodell gelebt. Nur noch ein Teil der Arbeitszeit wird im Büro verbracht, dadurch entstehen Freiflächen. thyssenkrupp öffnet seinen Campus nun auch für andere Unternehmen. Durch die offene Struktur des Quartiers sollen Austausch und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. Auch ein Start-up-Inkubator ist in Planung. Die neu angesiedelten Unternehmen profitieren zudem von nachhaltigen Bürogebäuden sowie einer attraktiven Infrastruktur. Siemens unterstützt thyssenkrupp im Wandel zum Multi-Corporate-Campus bei der technischen Umstrukturierung der Gebäude.

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Das sogenannte “Q1” ist das größte Gebäude des Quartiers. Hier befindet sich auch die Vorstandsetage von thyssenkrupp.

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Stefan Wolter ist Head of Global Real Estate bei thyssenkrupp. Sein erklärtes Ziel: einen der nachhaltigsten Firmenstandorte Deutschlands zu entwickeln.

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Nachhaltigkeit spielt beim thyssenkrupp Quartier nicht nur in den Gebäuden eine Rolle, sondern auch außerhalb. Mehr als 7000 Bäume wurden auf dem Gelände angepflanzt.

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Alles im Blick: Anhand dieses Dashboards im Büro des thyssenkrupp Facility-Managements sehen die Mitarbeitenden sofort, wenn im Gebäudebetrieb Unregelmäßigkeiten auftreten.