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Nachhaltiges Siemens Repair-Center, Stuttgart

Die Wartung und Reparatur von industriell genutzten Elektroanlagen ist die Kernkompetenz des Repair-Centers von Siemens in Stuttgart. Auf rund 2.000 Quadratmeter Fläche arbeiten rund 30 Beschäftigte in der Halle, die jetzt CO2 -neutral betrieben wird.

Erneuerbare statt fossiler Energie

Im Stuttgarter Repair-Center warten und reparieren rund 30 Beschäftigte Industrie-Elektromotoren in einer Halle, die in die Jahre gekommen war. Jetzt galt es, für die rund 2.000 Quadratmeter große Halle eine zukunftsfähige Lösung zu finden, die zur Dekarbonisierungsstrategie der Siemens AG beiträgt. Eine Ölheizung soll stillgelegt und die Energie künftig möglichst nachhaltig erzeugt werden. Ziele sind ein CO2-neutraler Standort mit einer effizienteren Energienutzung und mehr Benutzerkomfort. Gefragt war eine ebenso durchdachte wie ganzheitliche Lösung aus einer Hand: von Siemens. Die Dekarbonisierungslösung soll im laufenden Betrieb und zeitgleich mit der Sanierung des Flachdachs umgesetzt werden.

Umfassendes Maßnahmenpaket

Für den Betrieb der Halle wurde ein Konzept erstellt, das Energieerzeugung und -nutzung komplett neu aufsetzt. Auf dem Dach wurde – abgestimmt auf dessen Tragfähigkeit und Beschaffenheit – eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 87,4 kWp installiert. 40 Prozent des jährlichen Strombedarfs werden allein über die PV-Anlage gedeckt, 73 Prozent des erzeugten Stroms dienen der Eigennutzung. Für die Heizung der Halle lösten zwei Luft-Wärmepumpen den alten Ölkessel ab. Die beiden Pumpen erbringen zusammen 100 kW. Die Primäranlage leistet 85 kW, eine weitere mit 25 kW fängt Wärme- beziehungsweise Kältelastspitzen ab.

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Basis jedes effizienten Energiemanagements ist Datentransparenz und eine bedarfsgerechte Steuerung der Energieanlagen. Dafür wird das Gebäudemanagementsystem Desigo CC mit den Automationsmoduln Desigo PX eingesetzt. Zur Optimierung des Raumklimas und weiteren Effizienzsteigerung wurden Deckenstrahlplatten installiert, die die Wärme in der Halle verteilen. Sie bringen bessere Strahlungswärme und haben im Sommer einen kühlenden Effekt. Ein neues Lichtkonzept erhöht den Nutzerkomfort zusätzlich. Mit einer durchdachten LED-Beleuchtung wird angenehmes Licht dort erzeugt, wo es gebraucht wird, und zugleich der Energieverbrauch gesenkt. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Repair-Center lief die Ertüchtigung ohne unnötige Beeinträchtigung des Betriebs parallel zur Dachsanierung.

Wandel zum CO2-neutralen Gebäude

Das ganzheitliche Konzept zahlt sich für das Repair-Center von Siemens in Stuttgart aus: Rund 76.000 Euro Energiekosten werden Jahr für Jahr eingespart. Der Standort wird CO2-neutral betrieben. Einen großen Teil des Strombedarfs liefert die eigene Photovoltaikanlage, der Rest wird als Grünstrom aus nachhaltigen Energiequellen gekauft. Mit dem Gebäudemanagementsystem Desigo CC wird die Halle optimal gesteuert, die Verbrauchsdaten sind transparent. Das kontinuierliche Datenmonitoring ermöglicht den effizienten Anlagenbetrieb und nutzt den Strom der Photovoltaikanlage bestmöglich. Zugleich erhöht die ganzheitliche Lösung den Komfort für die Angestellten: Das Raumklima verbessert sich dank der Deckenstrahlplatten, LED-Beleuchtung bringt mehr Lichtqualität und senkt Kosten. So ist das Repair-Center zukunftsfähig aufgestellt und fügt sich perfekt in die Dekarbonisierungsstrategie von Siemens ein.

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76.000 Euro

weniger Energiekosten pro Jahr

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88.000 kWh

erzeugt von eigener Photovoltaikanlage

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NetZero

dank ganzheitlichem Maßnahmenpaket