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Zentralisierte, zukunftssichere Kontrolle der belgischen Wasserstraßen
Referenz

Zukunftssichere Steuerung der belgischen Wasserstraße

De Vlaamse Waterweg modernisierte den 63 km langen Kanal Dessel-Turnhout-Schoten mit EQUANS und Siemens. Durch die Zentralisierung von 9 Schleusen und 11 Brücken ist der Betrieb sicherer, zuverlässiger und effizienter — die Anforderungen kritischer Infrastrukturen werden rund um die Uhr erfüllt.

Modernisierung der belgischen Wasserstraßen

Belgiens Binnenwasserstraßen transportieren jedes Jahr über 160 Millionen Tonnen Güter, doch mit dem zunehmenden Verkehr müssen die Skipper mit Verzögerungen an Brücken und Schleusen rechnen. De Vlaamse Waterweg, das die Binnenwasserstraßen in Flandern verwaltet, wollte das ändern. Indem sie den Systemintegrator EQUANS damit betrauten, den Kanal Dessel-Turnhout-Schoten mit der fortschrittlichen ferngesteuerten und zentralen Steuerungstechnologie von Siemens auszustatten, erreichten sie bemerkenswerte Verbesserungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Sicherheit und revolutionierten und machten die Fahrt unzähliger Boote zukunftssicher.

Symbol für Verfügbarkeit rund um die Uhr

Betrieb rund um die Uhr ohne Ausfallzeiten

Für kritische Infrastrukturen ist die Verfügbarkeit nicht verhandelbar. Die redundante SIMATIC S7-1518HF gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb und ermöglicht eine zentrale Steuerung von einem einzigen Standort aus, sodass die Wasserstraßen rund um die Uhr in Betrieb bleiben.

Grafik mit Pfeil nach oben für: Hohe Effizienz

Verbesserte Sicherheit und Effizienz

Notfallkontrollen müssen zuverlässig sein. Durch den sicheren Fernzugriff und die Integration von Kamerafeeds haben die Bediener einen besseren Überblick als vor Ort, sodass sie mehr Brücken und Schleusen mit derselben Belegschaft schneller verwalten können.

Symbol für Cybersicherheit

Hohe Cybersicherheit

Um Systeme von Drittanbietern zu verbinden, ist ein starker Schutz vor Cyberbedrohungen erforderlich. Mithilfe von Siemens Flexible F-Link und SIMATIC ET 200SP werden Daten verschlüsselt und geschützt — wodurch die Integrität kritischer Infrastrukturen gewährleistet wird.

Den Strömungen des Wandels trotzen

Die Modernisierung eines Kanals, der jedes Jahr Millionen Tonnen Güter transportiert, war keine leichte Aufgabe. De Vlaamse Waterweg musste sich zusammen mit EQUANS und Siemens mehreren kritischen Herausforderungen stellen, um einen zuverlässigen, sicheren und effizienten Betrieb für die Zukunft zu gewährleisten. Enge Zusammenarbeit und die richtige Technologie hielten das Projekt auf Kurs.

Zukunftssichere und redundante Infrastruktur

Für kritische Infrastrukturen ist Zuverlässigkeit nicht verhandelbar. Das Kanalsystem musste sowohl zukunftssicher als auch vollständig fehlertolerant sein, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Zusammen mit EQUANS lieferte Siemens ein robustes Backbone, das auf der redundanten SIMATIC S7-1518HF aufbaut, die die bisherige zentrale SPS ablöste.

„Wenn Sie diese Programmierregeln befolgen, müssen Sie keine Änderungen an der Programmierung vornehmen, wenn Sie von einer einzelnen zentralen SPS zu redundanten SPS wechseln — Sie müssen nur neu konfigurieren. Wir haben alle SPS an 20 Standorten in einer einzigen Nacht neu verknüpft und alles hat sofort funktioniert.“

— James Brits, Automatisierungs-Projektmanager bei EQUANS

A surveillance camera is mounted on a pole in an outdoor area.

Sichere Fernsteuerung und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Die Zentralisierung der Kontrolle bedeutete die Bewältigung einer komplexen Mischung von Anforderungen: Die Gesetzgebung zu Maschinenbetrieb, Sicherheit und Cybersicherheit erforderte eine Lösung, die es noch nicht gab. Notfallverfahren mussten sowohl aus der Ferne als auch vor Ort redundant funktionieren, während nicht routingfähige Sicherheitsprotokolle die Konnektivität besonders erschwerten. Der Durchbruch gelang mit dem Flexiblen F-Link von Siemens in Kombination mit der SIMATIC ET 200SP, wodurch eine sichere, verschlüsselte Kommunikation über das bestehende Glasfasernetz geschaffen wurde. Mit integrierten Kameras erhielten die Bediener eine noch bessere Sicht als zuvor, sodass sie eine ruhige Hand am Ruder hatten und eine bessere Sicht als je zuvor hatten.

„Zentralisierung hat so viele Vorteile: Binnenschiffe müssen nicht länger warten, und wir können unsere Schleusenwärter besser einsetzen. Wir können viel mehr Boote mit der gleichen Anzahl von Personen steuern.“
— Tom Verschuren, Experte für Wassertechnologie bei De Vlaamse Waterweg

Standardisierung und optimierte Wartung

Der Betrieb eines Flickenteppichs verschiedener Systeme erschwerte die Wartung und störte den stetigen Betriebsablauf. De Vlaamse Waterweg hat sich zum Ziel gesetzt, eine einheitliche Infrastruktur zu schaffen, die den Betrieb konsistenter und zuverlässiger machen würde. Um dies zu erreichen, entschieden sie sich für die Implementierung des TIA-Portals von Siemens als zentrales Engineering-Framework und integrierte Diagnosetools, um eine standardisierte Plattform für alle Standorte sicherzustellen. Dies führte zu reibungsloseren Prozessen, schnellerer Wartung und langfristiger Effizienz sowie zu Kosteneinsparungen und Umweltgewinnen durch optimierte Wasserstände.

Construction site with a large building under construction, surrounded by various construction equipment and workers.

James Brits (EQUANS), Brecht Vandendoorent (Siemens) und Tom Verschuren (De Vlaamse Waterweg)

Den Kurs vor uns aufstellen

Die Modernisierung des Dessel-Turnhout-Schoten-Kanals hat den täglichen Betrieb bereits verändert — er ist schneller, sicherer und zuverlässiger geworden. Aber für De Vlaamse Waterweg ist das nur der Anfang einer umfassenderen Reise. Die Wartezeiten auf Schiffen wurden bereits deutlich reduziert, und in Zukunft könnten Schiffe sogar digitale Wegweiser erhalten, ähnlich wie bei „Google Maps für Wasserstraßen“, mit geschätzten Ankunftszeiten und optimierten Navigationsgeschwindigkeiten. Die langfristige Vision ist, alle flämischen Wasserstraßen von drei zentralen Kontrollräumen in Evergem, Willebroek und Hasselt aus zu steuern. Dieser nächste Schritt wird einen noch besseren Service mit derselben Belegschaft ermöglichen und dafür sorgen, dass die Wasserstraßen der Region auch in den kommenden Jahrzehnten stabil bleiben.

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