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Ege Carpets senkt die Emissionen durch Elektrifizierung um 40%

Bei Ege Carpets wird Nachhaltigkeit nicht durch Vorschriften oder vorübergehende Trends bestimmt — sie ist ein Kerngeschäftsprinzip. In Zusammenarbeit mit Siemens hat das Unternehmen seine gasbefeuerten Dampfkessel durch elektrische Alternativen ersetzt, wodurch die jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 1.500 Tonnen reduziert wurden.

In seinen Produktionsstätten in Gram und Herning hat Siemens mit Erdgas befeuerte Kessel durch elektrische Dampfsysteme ersetzt. Dieser Übergang hat zu einer 40-prozentigen Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen geführt und gleichzeitig erhebliche finanzielle Vorteile durch optimierte Netztarife und eine geringere Kohlenstoffbesteuerung gebracht.

Siemens fungierte während des gesamten Projekts sowohl als Totalunternehmer als auch als strategischer Partner — von der ersten Analyse und Simulation bis hin zu Konstruktion, Design und Implementierung.

Von der Strategie zur Ausführung

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Jørgen Kring Jensen, Senior Director bei Ege Carpets (links) und Kim Enevoldsen, Head of Sustainable Business bei Siemens (rechts).

2022 lancierte Ege Carpets eine neue Nachhaltigkeitsstrategie und verpflichtete sich der Science Based Targets Initiative (SBTi), die darauf abzielt, ihren CO2-Fußabdruck bis 2030 um 50,6% gegenüber dem Ausgangswert von 2019 zu reduzieren.

Diese Initiative spiegelt wider, wie Nachhaltigkeit in der DNA des Unternehmens verankert ist — langfristige Ambitionen werden in konkrete Maßnahmen umgesetzt.

„Als Siemens die Möglichkeit bot, auf mit Ökostrom powered by Elektrokessel umzusteigen, war das eine naheliegende Wahl. Wir konzentrieren uns seit langem darauf, die Auswirkungen unserer Produktion auf das Klima zu reduzieren, und dieser Übergang ist ein weiterer wichtiger Meilenstein“, sagt Jørgen Kring Jensen, Senior Director bei Ege Carpets.

„Die Umstellung hat auch unsere Wettbewerbsposition durch verbesserte Tarifstrukturen und eine geringere CO₂-Besteuerung gestärkt.“

Eine vollständig integrierte Lösung

In der Anfangsphase des Projekts führte Siemens eine umfassende Analyse mithilfe der digitalen Zwillingstechnologie durch. Simulationen bewerteten verschiedene Produktionsszenarien, einschließlich vollelektrischer und hybrider Setups.

Die Schlussfolgerung war klar: Die Umstellung auf elektrische Dampfkessel war der kosteneffizienteste Weg zu einer deutlichen CO₂-Reduzierung.

„Wir analysieren nicht einfach und gehen — wir entwickeln Lösungen, setzen sie um und stehen hinter den Ergebnissen“, sagt Kim Enevoldsen, Head of Sustainable Business bei Siemens in Dänemark und Schweden.

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Der neue elektrische Dampfkessel in der Fabrik in Herning.

Den Übergang vorantreiben

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SIMATIC HMI HMI-Panel

Die Electrification hat klare Vorteile sowohl für das Unternehmen als auch für das Klima gebracht. Solche Projekte erfordern jedoch erhebliche Investitionen, was für viele Fertigungsunternehmen ein Hindernis sein kann.

Öffentliche Mittel spielen eine entscheidende Rolle. Siemens unterstützte das Antragsverfahren für das Industriesubventionsprogramm der dänischen Energiebehörde und sicherte sich 6,7 Millionen DKK, was etwa 30% der gesamten Projektkosten abdeckte.

„Dieser Übergang hat unsere Position deutlich gestärkt. Mein Rat ist einfach: Beurteilen Sie Ihre Produktion, identifizieren Sie Chancen und ergreifen Sie Maßnahmen „, fügt Jensen hinzu.

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