Skip to main content
Diese Seite wird mit automatisierter Übersetzung angezeigt. Lieber auf Englisch ansehen?
Eine Person, die eine OP-Maske, eine Brille und ein Haarnetz trägt, schaut aufmerksam nach oben.

Nachhaltige digitalisierte Pharmaproduktion bei Pfizer

Die Kombination der realen und digitalen Welt führt zu einer schnelleren, sichereren und nachhaltigeren Pharmaproduktion in einem neuen Werk von Pfizer in Freiburg, Deutschland.

Pfizer eröffnete ein neues HighCon-Werk in Freiburg, Deutschland

Produktion von bis zu sieben Milliarden Tabletten/Jahr. Mit unserer Unterstützung digitalisierte Pfizer die Pharmaproduktion und Gebäudesteuerung und machte es damit zu einer der sichersten, effizientesten und nachhaltigsten Einrichtungen weltweit.

Gunther Bechmann, PhD (rechts), Senior Manager Operations, Manufacturing, Pfizer, der das HighCon-Anlagenprojekt im neuen Werk von Pfizer in Freiburg, Deutschland, leitet.

Die Pharmaindustrie befindet sich in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit. Es entwickeln sich ständig neue Krankheiten, die neue Medikamente und Impfungen erfordern. Und Volkskrankheiten wie Krebs gehören immer noch zu den häufigsten Todesursachen, weshalb das Behandlungsspektrum kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Ein Beispiel sind hochwirksame pharmazeutische Wirkstoffe, kurz HPAPIs. In all diesen Fällen kommt es darauf an, Medikamente so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Und das ist nicht die einzige Herausforderung: Unterbrochene Lieferketten, Kostendruck und die Nachfrage nach Effizienz, kurze Innovationszyklen, hochwertige Produkte und erhöhte Flexibilität müssen berücksichtigt werden.

Und natürlich sind die Ressourcen der Welt endlich, daher besteht ein dringender Bedarf an Nachhaltigkeit. Infolgedessen war die industrielle Welt noch nie so komplex wie heute.

Die Lösung: Digitalisierung

Die Lösung für all diese Herausforderungen sind Digitalisierung und Automatisierung. Wenn die reale und die digitale Welt zusammenarbeiten, ist das Ergebnis eine schnellere und sicherere Produktion. Aus diesem Grund haben wir ein durchgängiges digitales Portfolio an Software- und Automatisierungslösungen entwickelt.

In der neuen Hochsicherheitsanlage von Pfizer agieren wir als Komplettanbieter für industrielle Logistiklösungen aus einer Hand, von der ersten Planung bis hin zu einem reibungslos funktionierenden System. Der Betrieb in Freiburg ist ebenfalls papierlos. Unser Betriebsmanagement in der Fertigung (MOM) Die Lösung hat den Produktionsbetrieb vollständig digitalisiert. Das Automation Execution System (AES), basierend auf Simatic IT, koordiniert den gesamten Materialfluss. Es ist die Schnittstelle zwischen übergeordneten Systemen wie den Bestell- und Logistiksystemen und den untergeordneten Geräten.

Hohes Fassungsvermögen für HPAPIs

Was hochwirksame Wirkstoffe auszeichnet, ist ihre erhöhte pharmakologische Wirkung bei niedrigen Dosen sowie ihre hohe Selektivität, die das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen reduziert. Beide Faktoren tragen zur wachsenden Beliebtheit von HPAPIs in der Medizin bei. Ihre Verwendung in Medikamenten bedeutet jedoch, dass bei ihrer Herstellung äußerste Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen. Wenn bei der Herstellung hochaktive giftige Inhaltsstoffe verwendet werden, ist es wichtig, ein Höchstmaß an Sauberkeit und Sicherheit für Menschen und Produkte im Produktionsprozess zu gewährleisten. Hochsicherheitsanlagen machen das möglich.

Das Besondere an der neuen Anlage von Pfizer in Freiburg ist, dass dort Medikamente der Kategorie OEB4 hergestellt werden können, die Mitarbeiter jedoch nur Schutzkleidung auf OEB3-Niveau benötigen — und das erhöht die Sicherheit der Mitarbeiter. Möglich wird dies durch ein spezielles Eindämmungskonzept und innovative Technologien, die von unserer Gebäudetechnik überwacht und gesteuert werden.

Intelligentes Gebäudemanagement

Desigo CC ist unsere integrierte, skalierbare und offene Gebäudemanagementplattform für die Steuerung von Hochleistungsgebäuden und Reinräumen. Es kann verschiedene Systeme und Geräte integrieren und alle Prozesse automatisieren. Da Desigo CC mit dem bei Pfizer verwendeten Visualisierungssystem Simatic WinCC Unified verknüpft ist, ist der Datenaustausch einfach: Produktionsrelevante Daten von der Gebäudemanagementplattform werden über OPC UA an das SCADA-System übertragen.

Simatic WinCC Unified, das innovative, skalierbare Prozessvisualisierungssystem, bietet viele leistungsstarke Funktionen zur Überwachung automatisierter Prozesse. Gleichzeitig können Informationen aus anderen Produktionssystemen in Desigo CC eingespeist und für prädiktive Steuerungsfunktionen in den Gebäudeautomationssystemen verwendet werden. Von der Stromverteilung bis zur Automatisierung integrieren Technologien wie Desigo PX die verschiedenen Gebäudesysteme der neuen Hochsicherheitsanlage von Pfizer, einschließlich Lüftung, Klimaanlage und Heizung.

Person in a mask and gloves working on a computer.
Two people in protective clothing walking forward.
Exterior of a building.
Dank der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Prozessen kann die Produktion im Pfizer-Werk in Freiburg schneller und flexibler ablaufen und Ressourcen besser schonen.
Dr. Gunther Bechmann, Leitender Betriebsleiter, Pfizer

Nachhaltige Pharmaproduktion

„Dank der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Prozessen kann die Produktion im Pfizer-Werk in Freiburg schneller und flexibler ablaufen und Ressourcen besser schonen“, sagt Gunther Bechmann, PhD, Senior Manager Operations, Manufacturing, der das HighCon-Anlagenprojekt bei Pfizer leitet.

So hilft beispielsweise die Vernetzung und Visualisierung von Daten im Desigo CC-Managementsystem dabei, dass die neue Produktionsanlage von Pfizer mit hohen Sicherheitsbehältern etwa 40 Prozent weniger Energie verbraucht als herkömmliche Anlagen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Energieeffizienz, da 40 Prozent des weltweiten Primärenergieverbrauchs in Gebäuden anfallen, und diese Zahl steigt.

Das deutsche Umweltbundesamt hat erkannt, dass Pfizer seinem ökologischen Fußabdruck nicht nur beim Bau der Anlage Aufmerksamkeit schenkt: Der Standort Freiburg ist auch ein Beispiel für bewährte Verfahren in der nachhaltigen Arzneimittelproduktion.

Die hochmoderne und leistungsstarke Hochsicherheitsanlage in Freiburg bietet einen hochautomatisierten und auch nachhaltigen Produktionsprozess, vom Pulver bis zur Tablette. Die sieben Milliarden Tabletten, die hier jedes Jahr produziert und in mehr als 150 Länder geliefert werden, tragen letztlich zu einer besseren globalen Gesundheit bei.

März 2023Kontakt: Stefan Haberstroh, Andreas Buhring