In Häfen auf der ganzen Welt ist Schlamm ein großes Problem. Sowohl für die Schifffahrt, die nicht mit den Booten reinkommt, wenn der Boden in den Häfen zu flach wird, und nicht zuletzt ein Problem für die Umwelt.
— Die Baggertechnik hat sich in den letzten 30 Jahren kaum verändert, sagt Davoud Tayebi, Gründer und CTO von Granfoss.
Wenn der Schlamm gesammelt wird, wird er in große Lastkähne oder Tanks gefüllt, wo das Wasser, das mit dem Schlamm kommt, austritt und Giftstoffe zurück ins Meer transportiert.
— Die Methoden, den Schlamm zu entfernen, verschlimmern oft die Umweltauswirkungen. Heute werden große Bagger oder Baggerschiffe verwendet, um im Meeresboden zu graben. Dadurch wirbeln die umweltgefährdenden Substanzen im Schlamm hoch und raus ins Meer. Es ist extrem zerstörerisch für alle Meereslebewesen und für die Wasserqualität sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene, erklärt er.
Die Arbeit, Schlamm zu entfernen, muss ständig wiederholt werden, um zu verhindern, dass die Anschlüsse verstopfen. Vor allem in Häfen am Ausfluss von Flüssen, wo Sedimente von der Strömung mitgerissen werden und sich in Sedimentbänken unter Wasser ansammeln, steigt das Risiko, dass größere Schiffe auf Grund laufen.

Davoud Tayebi (links) ist der Gründer und CTO von Granfoss. Hier mit dem Team vom Hafen von Drammen und Siemens.



