Das Global Lighthouse Network des WEF ist den revolutionärsten Triebkräften von Produktivität und Nachhaltigkeit vorbehalten und rückt technologiegestützte Changemaker ins Rampenlicht. Siemens Fürth beispielsweise produziert zwar innovative Produkte für die industrielle Automatisierung, ist aber auch ein Pionier in den Bereichen Energieeffizienz, CO2-Reduzierung und Ressourcenschonung. Das Netzwerk wächst kontinuierlich an Größe und Vielfalt und hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Akteure der Branche dazu zu inspirieren, Umweltpioniere zu werden.
Eine neue Ära der Fertigung
Die schiere Menge an Strom und Wärme, die in traditionellen Produktionsanlagen benötigt wird, stellt ein erhebliches Hindernis für eine positive nachhaltige Wirkung dar. Aber die Dekarbonisierung einer Pflanze erreicht man nicht über Nacht.
Bei Siemens Fürth lässt sich der Wandel bis ins Jahr 2012 zurückverfolgen, als ein verstärkter Fokus auf Nachhaltigkeit und ein abteilungsübergreifendes Nachhaltigkeitsteam eingerichtet wurden. Dazu gehörte ein System zur Messung und Analyse des Energieverbrauchs und des CO2-Fußabdrucks. Heute arbeiten mehr als 350 Energiezähler daran, alle Daten aus der gesamten Produktionsstätte zu kombinieren. Zusammen fließen diese Daten in ein intelligentes System ein, das zusätzliche Verbesserungen bei der Energieeinsparung ermöglichen kann, um verborgene Potenziale in den Bereichen Heizung, Beleuchtung und Gebäudeautomation freizusetzen. Dies trägt nicht nur zu den Umweltzielen der Fabrik bei, sondern birgt auch erhebliches Einsparpotenzial.