Es ist ein wesentlicher Baustein für das zukünftige industrielle Metaversum: ein Tool, das Gigabyte an visuellen Scandaten von Fabriken schnell in exakte 3D-Zwillinge umwandelt, von kleinen Boxen in der Werkstatt bis hin zu komplexen Stahlkonstruktionen unter der Decke. Es ist auch ein Problem, von dem einige Startup-Unternehmen behaupten, es zu lösen. Deshalb fiel RIIICO nicht sofort auf, als es Siemens kurz nach seiner Gründung an der deutschen technischen Universität RWTH Aachen im Jahr 2021 zum ersten Mal kontaktierte.
Das änderte sich jedoch, als Siemens, nachdem er eine Demonstration der Technologie von RIIICO gesehen hatte, das Unternehmen einlud, mit einem großen Stapel von Scandaten zu spielen, die ihnen von Siemens Smart Infrastructure geschickt wurden. „Wir sind damit umgegangen“, erinnert sich Jan Büchsenschütz, Mitbegründer von RIIICO. Weniger als 24 Stunden nach Erhalt der Herausforderung gab das Team eine visuelle 3D-Ansicht einer Fabrikhalle zurück. „Das hat uns beeindruckt“, sagt Julian Boha von Siemens Digital Industries, der für Startup Collaborations verantwortlich ist. „Es war genau das, was benötigt wurde: schnelle Lieferung, präzise und feinkörnig. Die perfekte Art, den digital twin einer Werkstatt zum Leben zu erwecken.“ Die Folge: Heute, etwas mehr als zwei Jahre später, ist RIIICO zu einem Aushängeschild dafür geworden, wie Siemens auf Augenhöhe mit Startups zusammenarbeitet.
Im Video: Jan Büchsenschütz, Mitbegründer von RIIICO, spricht über die einzigartigen Merkmale der Technologie des Startups — insbesondere innerhalb des Siemens Xcelerator ecosystem.



