
ENTIRETEC auf dem Siemens Xcelerator Marketplace
Erfahren Sie mehr über das Xcelerator-Portfolio von ENTIRETEC

Erfahren Sie mehr über das Xcelerator-Portfolio von ENTIRETEC
Nach seiner Zeit als Ingenieur und Produktmanager bei Siemens gründete Thomas Herrmann sein eigenes Unternehmen, ENTIRETEC. Am Anfang gab es nur ein Zimmer mit einem Schreibtisch. Und ziemlich viele ungewöhnliche Ideen. „Ich bin ein Technikfreak“, gibt der 50-Jährige zu. Das hat nicht geschadet. Heute sitzt Herrmann im ENTIRETEC-Bürogebäude, hinter der großen Glasfront blickt man auf Dresden. ENTIRETEC beschäftigt derzeit 90 Mitarbeiter, die Kunden auf der ganzen Welt betreuen. „Wir sind ein multinationaler Miniaturkonzern“, sagt Herrmann. Ein Miniaturunternehmen mit einem besonders wertvollen Erfahrungsschatz im Bereich Operational Technology (OT) und IT, insbesondere beim Aufbau und Betrieb von Kommunikationsinfrastrukturen.

Das sorgenfreie Paket für den Kunden im Mittelpunkt: Martina Glänzer und Thomas Herrmann von ENTIRETEC.
Wertvoll und auch visionär, da Fabriken im Zuge der Industrie 4.0 digitalisiert werden und OT und IT verschmelzen, indem beispielsweise die Betriebsebene mit der ERP- (Enterprise Resource Planning) und der Bürosoftware des Unternehmens verbunden wird. Das bietet viele Vorteile, zum Beispiel für die Effizienz der Produktion oder Qualität und für die erfolgreiche Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Es gibt aber auch eine Reihe von Nachteilen, beispielsweise in Bezug auf die Cybersicherheit, wenn ältere Maschinen plötzlich mit dem Internet verbunden sind.
Herrmann sieht bei seinen Kunden einen großen Beratungsbedarf. Bevor die ENTIRETEC-Crew die Kommunikationsinfrastruktur einer Fabrik plant und schließlich mit einem Rund-um-die-Uhr-Servicevertrag den Betrieb übernimmt, ist eine intensive Beratung erforderlich. „Unsere Arbeit ist sehr beratungsintensiv“, sagt Martina Glänzer, Vertriebsleiterin. Sie sagt, dass potenzielle Kunden oft Ideen haben, wie sie ihre Produktion digitalisieren wollen, aber nicht wirklich wissen, wie sie diese umsetzen sollen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine Lösungsvorlage entwickelt, eine Art Baukasten für die Digitalisierung der OT und der Kommunikationsinfrastruktur der Kunden. Glänzer verspricht, dass die Vorlage auf Best Practices basiert und für die meisten Kunden geeignet ist, egal ob es sich um die Industrie, Krankenhäuser oder die Automobilbranche handelt. Das spart Kunden Zeit, da sie auf vorgefertigten Szenarien aufbauen können. ENTIRETEC konzipiert auf dieser Basis zusammen mit Siemens die Lösung und implementiert sie, entwickelt ein Betriebskonzept für den Eigenbetrieb durch den Kunden oder übernimmt die Infrastruktur in einem 24x7 Managed Service, also betreibt die Lösung für den Kunden.
Niemand sonst kann das tun, was Siemens und ENTIRETEC gemeinsam tun können.
Das hat erst kürzlich bei einem großen deutschen Hersteller von Medizintechnik perfekt funktioniert. ENTIRETEC hat die OT-Infrastruktur für eine seiner Anlagen komplett neu gestaltet. Dazu führten Siemens und ENTIRETEC ein Audit durch und beurteilten, ob die Geschäftseinheit für die IT-Anforderungen bereit war. Das Erfolgsmodell wird nun in den anderen Werken mit rund 50 Produktionslinien eingeführt. Martina Glänzer erwartet mehr: „Die Medizintechnik ist nur eines von mehreren Geschäftsfeldern des Kunden. Der Blueprint ermöglicht eine Skalierung, also eine schnelle und effektive Anpassung an andere Geschäftsfelder.“
ENTIRETEC empfiehlt für die Vernetzung der Produktionsanlagen das Siemens-Produktportfolio. Das hat nichts mit Nostalgie zu tun, sondern mit gesundem Realismus. „Es gibt kaum eine Produktionsanlage, in der keine Siemens-Komponenten verwendet werden“, sagt Herrmann. Seiner Meinung nach verfügt Siemens über ein sehr gutes Verständnis der Kundenbedürfnisse, ein umfangreiches technisches Portfolio, fundierte Kenntnisse der technischen und regulatorischen Standards und vor allem über eine hohe Akzeptanz in vielen Branchen weltweit.
Im modern ausgestatteten Prüflabor haben Netzwerkprofis die Möglichkeit, verschiedene Betriebsszenarien für die Kunden zu simulieren.
Es sei sinnvoll, die Lösungsvorlage auf der Automatisierungstechnik von Siemens zu basieren. „Andererseits gibt es auch keine Produktionsfirma, die alles von Siemens anbietet.“ Er sagt, dass es selbst in kleineren Industrieunternehmen Maschinen gibt, die teilweise 30 Jahre alt sind, von einem Dutzend Herstellern, die alle ihre eigenen Managementlösungen anbieten — „ein Albtraum für den sicheren Betrieb der Produktionsumgebung“. Die große Stärke von ENTIRETEC liegt darin, diese vielen verschiedenen Lösungen unter einem Dach zu vereinen, das bequem, effizient und auch cybersicher ist.

ENTIRETEC wird dabei von Siemens Xcelerator unterstützt, der Digitalisierungsplattform von Siemens, auf der das Dresdner Unternehmen als Partner vertreten ist. Herrmann lobt den Siemens Xcelerator als Katalysator für die Zusammenarbeit. Das ist notwendig, sagt er, weil die Verschmelzung von OT und IT viel Fachwissen erfordert, über das ein Unternehmen alleine nicht verfügt. „Wir beraten den Kunden gemeinsam und entwickeln das Design. Darüber hinaus bietet ENTIRETEC ein Betriebskonzept gemäß den aktuellen Cybersicherheitsvorschriften und kann den Betrieb auch rund um die Uhr für den Kunden übernehmen.“ Das war auch bei dem Projekt für den Medizintechnikhersteller der Fall. Nach dem Rollout übernahm das ENTIRETEC Operation Team den Betrieb.
Das Potenzial von Siemens Xcelerator zeigt sich besonders bei großen Projekten. Partner können über die Plattform beispielsweise bei komplexen Ausschreibungen zusammenarbeiten, bei denen für die verschiedenen Disziplinen unterschiedliche Fachkenntnisse erforderlich sind. Und für potenzielle Kunden ist Siemens Xcelerator oft der erste Schritt, wo sie Ideen für Digitalisierungsprojekte bekommen und Kontakte finden, die bereits Praxiserfahrung haben — oft bei ENTIRETEC. Für Thomas Herrmann und sein Team ist die Partnerschaft mit Siemens Xcelerator unübertroffen: „Niemand sonst kann das tun, was Siemens und ENTIRETEC gemeinsam können.

Eine offene digitale Geschäftsplattform, die Zusammenarbeit und Innovation durch ein kuratiertes Portfolio erleichtert, das reale und digitale Welten kombiniert, und ein leistungsstarkes Ökosystem von Partnern, die gemeinsam Ihre geschäftsspezifischen Ziele erreichen können.