
Auch Siemens spürt diesen Druck. Der Weltmarktführer kann seine Automatisierungstechnik nur verkaufen, wenn die Kunden Programmierer haben, die sie programmieren und bedienen können.
Aus diesem Grund ist es kaum überraschend, dass Siemens sich eingehend mit künstlicher Intelligenz und ChatGPT befasst hat. Dieser Chatbot verfügt über eine ganze Reihe von Fähigkeiten, vom Verfassen von Zeitungsartikeln und Gedichten bis hin zum Sprechen einiger Programmiersprachen. Der Code ist so gut, dass er menschlichen Programmierern viel Zeit sparen und Fehler minimieren kann — insbesondere in der Automatisierungstechnik.
Das Problem mit Automatisierungscode ist die Vielzahl von Wiederholungen. Die Programmierung nimmt enorm viel Zeit in Anspruch. Die höchsten Kosten von allen werden jedoch häufig durch winzige Fehler im Code verursacht. Diese Fehler können niemals vollständig beseitigt werden und können die Ursache für schmerzhafte Störungen im Anlagenbetrieb sein.
Geben Sie einen KI-basierten digitalen Assistenten ein, der einen Automatisierungscode nicht nur innerhalb von Sekunden so oft wie nötig replizieren kann, sondern auch Fehler minimieren kann.
Aus diesem Grund war es einfach sinnvoll, dass Siemens, der weltweit größte Hersteller von Automatisierungstechnik, und Microsoft, das weltweit größte Softwareunternehmen und der stärkste Befürworter von OpenAI, gemeinsam an gemeinsamen Lösungen arbeiteten. Um dies auf höchstem Niveau zu tun, verpassen Microsoft-CEO Satya Nadella und Siemens-CEO Roland Busch keine Gelegenheit, sich der Synergien zu rühmen, die durch die Partnerschaft der beiden Unternehmen entstehen.


