Autor: Pina Schlombs, Leiterin Sustainability, Siemens Digital Industries Software
Heute verändern seismische Veränderungen die Welt, in der wir leben. Unsere Fähigkeit, diese zu meistern „Megatrends“ — demografischer Wandel, Urbanisierung, Glokalisierung, Umweltveränderungen und Ressourceneffizienz sowie Digitalisierung — werden unsere kollektive Zukunft prägen.
Der Zeitdruck lastet schwer auf all diesen Dingen. Aber dieser Druck wird existenziell, wenn es um den Wettlauf um Netto-Null geht; Netto-Null im weitesten Sinne, das alle vom Menschen verursachten Umweltauswirkungen umfasst. Die Zeit wird knapp, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, und, wie im Infrastructure Transition Monitor 2023 hervorgehoben, weniger als 50% der Organisationen gehen derzeit davon aus, dass sie ihre Dekarbonisierungsziele bis 2030 erreichen werden.
KI verspricht jedoch, unsere Bemühungen hier grundlegend zu verändern. Eine Studie, die im Nature Magazine veröffentlicht wurde, untersucht Die Rolle der KI bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, skizziert das Potenzial, zusammen mit den Überlegungen zu dessen Realisierung. Andere Erfolgsfaktoren finden sich in Recherche von PwC, was unterstreicht, dass KI dazu beitragen könnte, die CO2-Emissionen zu senken, indem 0,9 bis 2,4 Gigatonnen bis 2030, entspricht den jährlichen Emissionen Australiens, Kanadas und Japans.
Wenn es darum geht, das Rückgrat unserer Volkswirtschaften, wie Produktion, Infrastruktur und Transport, zu verändern, geht es nicht darum, mit KI einen großen Sprung zu machen. Der strategische Einsatz von „Industrial AI“ (KI, das ist industrietauglich - zuverlässig, sicher und vertrauenswürdig) kann als Beschleuniger und Verstärker dienen. Es kann uns helfen, komplexere Probleme schneller und in großem Maßstab zu lösen, um die Effizienz zu steigern und die Emissionen zu senken. Wie sieht dieser Fortschritt aus? Hier sind fünf Paradebeispiele: