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Als Digital Enterprise wettbewerbsfähig bleiben

Das Siemens Gerätewerk Erlangen ist ein Vorzeigebeispiel für moderne Fertigung. Mit Kerntechnologien wie dem Digitalen Zwilling, künstlicher Intelligenz, der Konvergenz von IT und OT sowie dem Industrial Metaverse verkörpert das Werk ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Digital Enterprise.

Leistungsoptimierung durch digitale Transformation

Erfahren Sie, wie das Gerätewerk Erlangen seinen Energieverbrauch senkt und die Markteinführungszeit verkürzt, während es gleichzeitig die Qualität verbessert und seine Nachhaltigkeitsziele erreicht.

Das Gerätewerk Erlangen, das Produktionszentrum für SINAMICS-Antriebe, fungiert als „Kunde Null“. Es testet unsere Lösungen in einer realen Umgebung, bevor diese auf den Markt kommen. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können und eine Produktion mit hoher Variationsbreite zu bewältigen, hat sich das Werk zu einem nachhaltigen Digital Enterprise gewandelt. Es strebt bis 2030 Netto-Null-Emissionen an und hat seinen CO₂-Fußabdruck bereits innerhalb von zwei Jahren halbiert.

Dieser Erfolg wird durch die Siemens Xcelerator Plattform und die Konvergenz von IT und OT vorangetrieben. Dadurch wird der Einsatz von KI und des umfassenden Digitale Zwillings über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ermöglicht.

Industrielle KI und Low-Code-Plattformen optimieren Fabrikprozesse mit Shopfloor-Daten und digitalen Zwillingen.

Fertigungsdaten werden allen Mitarbeitenden über Low-Code-Plattformen und KI zugänglich gemacht, um Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Darüber hinaus nutzt das Werk seit über einem Jahr das Industrial Metaverse, um vergangene Ereignisse zu analysieren und zukünftige Leistungen vorherzusagen. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt effektiv. Diese Transformation wird durch einen starken Fokus auf die Weiterbildung der Belegschaft und die Förderung einer Kultur des Experimentierens unterstützt.

Durch die interne Weiterentwicklung integrierter Software- und Automatisierungslösungen stellen wir sicher, dass diese Technologien in einem rauen industriellen Umfeld praxiserprobt sind. So erhalten unsere Kunden Zugang zu bewährten digitalen Lösungen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit steigern. Gleichzeitig tauscht das Werk weiterhin Best Practices über unser globales Netzwerk aus, um den Mehrwert zu maximieren.

Produktivität hoch, Emissionen runter

Lassen Sie sich vom messbaren Erfolg des Gerätewerks Erlangen inspirieren.

-40% Kürzere Markteinführungszeit

Der umfassende Digitale Zwilling, IT-OT-Konvergenz, Datenanalyse und industrielle KI sind entscheidend dafür, dass das Werk seine Produkte schneller zu Kunden auf der ganzen Welt bringen kann.

+60% Höhere Qualtät

Das Gerätewerk hat KI-Anwendungen entwickelt und in der Fertigung implementiert. Dadurch konnten sowohl die Prozess- als auch die Produktqualität verbessert und gleichzeitig die Effizienz gesteigert werden.

+50% Höhere Produktionsleistung

Die IT-OT-Konvergenz bildet die Grundlage für eine umfassende Datennutzung zur Produktionsoptimierung. Die Analyse von Produktionsdaten liefert neue Erkenntnisse, die dazu beitragen, die Produktivität von Maschinen und Anlagen zu steigern.

Kerntechnologien

Erfahren Sie mehr über die verwendeten Technologien im GWE

So können Sie Daten unternehmensweit sammeln, verstehen und nutzen

IT-OT-Konvergenz

Die IT-OT-Konvergenz ermöglicht die nahtlose Verbindung der Automatisierungstechnik mit modernen IT-Technologien wie Cloud und Edge Computing. Die Herausforderung ist aber, dies sowohl für ältere Geräte als auch für moderne Maschinen zu erreichen. Das GWE nutzt für die Datenverbindung eine Low-Code-Anwendung, die auf einem Siemens Industrial Edge Gerät bereitgestellt wird. Die Maschinendaten werden dann verarbeitet und zur Optimierung der Produktion im Rahmen des Betriebsmanagements verwendet. Darüber hinaus setzt das GWE auf einen Citizen-Analytics-Ansatz, durch den alle Mitarbeitenden in der Lage sind, Betriebsdaten für neue Erkenntnisse zu nutzen.

So können Sie schneller und sicherer entscheiden, indem Sie alles simulieren

Digitaler Zwilling

Speziell für die Produktion, aber nicht nur dafür, hat das GWE Digitale Zwillinge entwickelt. Alle Digitalen Zwillinge sind eine Nachbildung des realen Systems, mit dem die Bediener etwas testen können, ohne in das System eingreifen zu müssen. Ein konkretes Beispiel ist die Simulation des Materialflusses in der Produktion. Hier transportieren fahrerlose Transportsysteme (FTS) Materialien zu den Produktionslinien. Um optimale Routen und Taktzeiten zu finden, werden hochentwickelte Simulations-Tools wie Tecnomatix Plant Simulation und Process Simulate eingesetzt. Dadurch konnte der Materialumlauf um rund 40% reduziert werden.

So können Sie die Vergangenheit verstehen und die Zukunft vorhersagen

Industrial Metaverse

Da das GWE bereits Schlüsseltechnologien wie Digitale Zwillinge, IIoT, Künstliche Intelligenz, Augmented und Virtual Reality einsetzt, ist es nur logisch, diese Technologien zu kombinieren und die ersten Schritte in Richtung des Industrial Metaverse zu gehen. Es wird derzeit zur Optimierung und Beschleunigung der Planung eingesetzt, zum Beispiel bei Produktionserweiterungen. Und es wird genutzt, um Abweichungen in den Prozessen zu erkennen, damit die Produktion kontinuierlich optimiert werden kann. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Industrial Metaverse ist die Möglichkeit, über geografische Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um Herausforderungen wie Anlagenproduktivität und Prozesseffizienz zu meistern.

So können Sie Fachkräfte von anspruchslosen, sich wiederholenden Aufgaben entlasten

Künstliche Intelligenz in der Industrie

Das GWE setzt unter anderem in der Produktion von SINAMICS Produkten industrielle KI ein, um eine höhere Qualität zu gewährleisten und die Produktionseffizienz zu steigern. Die KI-Technologie entlastet die Facharbeiter von sich wiederholenden, anspruchslosen Tätigkeiten, indem intelligentere Automatisierungstechnik verwendet werden kann. Beispielsweise kann diese dann mithilfe kostengünstiger Sensortechnik hochkomplexe Aufgaben übernehmen. KI erleichtert auch die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern, indem sie das Beste aus beiden Welten kombiniert. Um die KI für Bin Picking zu trainieren, werden die Digitalen Zwillinge des Roboters, des Behälters und der Teile realitätsgetreu simuliert. Dies ist wesentlich schneller und effizienter als die Programmierung von Robotern für jedes einzelne Teil oder die Verwendung vorgefertigter Inlays, in denen die vorsortierten Teile liegen.

Weniger Emissionen – vom Produkt über die Produktion bis hin zum gesamten Standort

Nachhaltigkeit

Das Werk hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 CO₂-neutral zu werden. Die zweigleisige Strategie legt den Schwerpunkt einerseits auf eine drastische Senkung des Energieverbrauchs und stellt andererseits sicher, dass der gesamte Strom – ob vor Ort erzeugt oder zugekauft – zu 100 % aus erneuerbaren Quellen stammt. Mithilfe fortschrittlicher Datenanalysen maximieren wir die Effizienz und optimieren unseren Verbrauch an sauberer Energie.

Über den Betrieb hinaus ist Nachhaltigkeit fest in unserer Produkt-DNA verankert. Jede Komponente ist auf Aufarbeitung, Wiederverwendung und Recycling ausgelegt. Ein Paradebeispiel ist die SINAMICS Frequenzumrichterfamilie: Diese Geräte sind kompakt, materialeffizient und für einen zirkulären Lebenszyklus konzipiert. Durch die Priorisierung eines robusten Ökodesigns helfen wir unseren Kunden weltweit, ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig industrielle Spitzenleistung zu gewährleisten.

Wir wollen eine nachhaltige Wirkung erzielen. Es motiviert mich, die Energie unserer Mitarbeiter zu sehen und neue Technologien zu erleben, die eine nachhaltige Arbeitswelt für unsere Kinder und Enkelkinder schaffen.
Stephan Schlauß, Global Head of Manufacturing Motion Control, Siemens AG

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