Skip to main content

Eine Partnerschaft zum Schutz von Kunst und Kultur

Die Kunstwerke im Kunsthaus Zürich sind einzigartig und unbedingt vor Schäden, Raub oder Zerstörung zu schützen. Das Kunsthaus verlässt sich dabei auf die umfassenden Sicherheitssysteme von Siemens – inklusive einer Innovation zum Schutz von Exponaten.

Eine wertvolle Partnerschaft

Rund 4000 Gemälde, Skulpturen und weitere Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie über 100 000 Handzeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien aus fünf Jahrhunderten: Das Kunsthaus Zürich beherbergt eine der grössten Kunstsammlungen des Landes. An ihr und weiteren attraktiven temporären Ausstellungen von internationalem Format erfreuen sich jährlich mehr als eine halbe Million Besucher:innen. Die einmalige Sammlung ist zum grössten Teil im Eigentum der Zürcher Kunstgesellschaft, einem der grössten Trägervereine für Kunst Europas.

Wo Vergangenheit auf Zukunft trifft

Die Kunstwerke, die auf der über 11 500 Quadratmeter grossen Ausstellungsfläche zu bestaunen sind, sind bemerkenswerte Zeitzeugen europäischer Kultur. Das Kunsthaus Zürich macht diese Kulturgüter zugänglich und bewahrt sie für kommende Generationen.

Dabei widmet es sich allen Gattungen der Kunst und setzt aktuell wechselnde Akzente in der Gegenwartskunst. Zu dieser bedeutenden Aufgabe zählt auch, potenzielle Risiken zu minimieren: Ob Feuer, Diebstahl oder Vandalismus – das Kunsthaus möchte Werke und selbstverständlich Besuchende schützen. Dabei vertraut die europaweit bedeutende Kunstinstitution auf die modernste Technik von Siemens, welche wichtiger Bestandteil des umfassenden Sicherheitskonzeptes ist.

kunsthaus-zuerich original - 45148260-7e9b-4863-9b8f-28b6be293e61
Unsere Zusammenarbeit mit Siemens gewährleistet, dass unsere Exponate gesichert sind und wir uns sorgenfrei auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren können, nämlich Kunst zu vermitteln und Besucher:innen zu inspirieren.​
Christiane Klotz, Kunsthistorikerin Kunsthaus Zürich

Facettenreiche Sicherheit

Mit dem 2021 eröffneten Erweiterungsbau wurde das Kunsthaus Zürich zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Wie bereits für das bestehende Gebäude lieferte Siemens Smart Infrastructure auch für den Neubau zahlreiche Produkte in den Bereichen Zutrittskontrolle, Brandschutzsysteme, Einbruchmeldeanlage und Bildermelder. In diesem rund dreieinhalb Jahre dauernden Projekt galt es, zahlreiche Anforderungen unter einen Hut zu bringen: Die wertvollen Kunstwerke sollen kompromisslos vor Schäden oder Diebstahl geschützt und optimal konserviert werden aber gleichzeitig für Kunstinteressierte erlebbar sein. Ebenso wichtig ist dabei die Sicherheit der Mitarbeitenden und des Publikums, insbesondere im Hinblick auf den Brandschutz.

240403-Kunsthaus-Bilder-Melvin9 - 31f736c1-8942-4e7d-9e67-9bcbc195ccaf

Massgeschneidertes Sicherheitskonzept

Siemens hat mit ihrer Technologie die Umsetzung eines massgeschneiderten Sicherheitskonzepts im Kunsthaus Zürich ermöglicht. So würde ein umfassendes Schutzsystem – unter anderem mit Videoüberwachung – unbefugten Zutritt sofort erkennen und entsprechend Massnahmen in Form von Alarm- und Steuerfunktionen auslösen.

Bei einem Brand im Innern würde der Rauch in den hohen Ausstellungsräumen möglicherweise durch die Umgebungsluft verdünnt und die Alarmierung verzögert erfolgen – mit fatalen Folgen. Deshalb kommen spezielle, sogenannte Ansaugrauchmelder zum Einsatz. Sie entnehmen laufend Luftproben, die über ein Rohrnetz einem hoch empfindlichen Detektor zugeführt werden. Registriert dieser Rauchpartikel, wird alarmiert und der Löschprozess ausgelöst.

Unsere Systeme helfen dem Kunsthaus, Risiken wie Diebstahl und Feuer zu minimieren. Dadurch lassen sich Gemälde und Skulpturen nachhaltig schützen und für zukünftige Generationen bewahren.
Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Siemens Smart Infrastructure, Siemens AG and CEO Siemens Smart Infrastructure

Eine ausgeklügelte Neuentwicklung

Die moderne und intuitiv zu bedienende Sicherheitstechnik erlaubt es dem Kunsthaus, alle Anlagen und Sensoren mühelos in das bestehende Sicherheitsleitsystem einzubinden. Für den Schutz der Kunstwerke vor Berührungen entwickelten das Kunsthaus und Siemens gemeinsam eine neue Technologie: Mit einem sogenannten kapazitiven Sensor ertönt ein Warnton, sobald sich jemand dem Werk nähert und das Personal wird alarmiert.

BildervomKunsthausElkeWielbak3 - 97f2e6fe-99ad-45e6-b777-2c660ea265bc

Die Technik in Kürze

Die optischen und kapazitiven Funkmelder «Siveillance» lassen sich in übergeordnete Sicherheitssysteme einbinden und sorgen so für einen zuverlässigen Schutz von Kunstwerken. Der optische Funkmelder nutzt Infrarot-Distanzmessung und Erschütterungsmelder für die Diebstahldetektion, während der kapazitive Funkmelder Annäherungs- und Diebstahlschutz bietet. Beide Melder sind leicht zu montieren und verbrauchen dank LoRa-Funktechnologie wenig Strom.

Siemens Arts Program: Ideen-Lab für Kreativität und Wandel

Kunst und Kultur sind eine wesentliche Grundlage für jede Gesellschaft. Sie sind unverzichtbar als Motor für Identität, Kreativität und Selbstreflexion.

Im Rahmen des 1987 ins Leben gerufenen Kulturprogramms entwickelt Siemens seit nun fast vierzig Jahren eigene, spezifische Musik- und Kunstformate. Zu Beginn standen die altruistischen Interessen der Gründerfamilie im Vordergrund; mittlerweile tritt der Konzern bei zahlreichen Kulturprojekten als Förderer, Gestalter und Impulsgeber in Erscheinung. Das Siemens Arts Program gibt dem Unternehmen ein Gesicht neben seinem Lösungsgeschäft und zeigt seine unternehmerische Verantwortung.

Mit der Kampagne «Houses of SmART» unterstützt Siemens Kulturhäuser wie Museen, Opernhäuser oder Theater mit Technologien für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Wir bei Siemens spüren eine grosse Verantwortung historisches Erbe zu bewahren. Nach allen Regeln der Kunst und darüber hinaus!
Prof. Dr. Stephan Frucht, Künstlerischer Leiter des Siemens Arts Program