Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit schliessen sich nicht aus
Das World Economic Forum, das vom 22. bis 26. Mai 2022 nach pandemiebedingtem Unterbruch wieder in Davos stattfand, ist ein Event mit internationaler Strahlkraft. Solche Anlässe sind für die Hotelbranche in Graubünden und in der ganzen Schweiz enorm wichtig. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, lohnt es sich für die Hotelbetreibenden, nicht nur den Blick auf touristische und gastronomische Aspekten.
Die Absage zahlreicher Events während der Pandemie hat die Hotelbranche in der ganzen Schweiz hart getroffen. Beispielhaft dafür ist das World Economic Forum (WEF) in Davos, das in normalen Zeiten sehr viele Übernachtungen generiert. Mehrere Tausend Gäste aus aller Welt und die dazugehörige Berichterstattung, die den Namen Davos und die Bündner Landschaft in bestem Licht präsentierten, fehlten schmerzlich. Jetzt sieht man jedoch wieder positiver in die Zukunft: Wegen der Pandemie wurde der traditionell im Januar stattfindende Event 2022 nicht abgesagt, sondern auf Ende Mai verschoben – rund 2500 Personen nahmen in diesem Jahr teil. Im Fernsehen und in Zeitungen konnten potenzielle Gäste aus aller Welt Bilder sehen, die zeigen, dass die Destination Graubünden und mit ihr die ganze Schweiz auch im Frühling und Sommer eine Reise wert ist.
Beeindruckende Zahlen
Über solche positiven Botschaften freut sich der Branchenverband HotellerieSuisse ganz besonders. Der 1882 gegründete Verband sieht sich als die starke Stimme der Beherbergungsbranche in der Schweiz. Und das mit gutem Grund: Seine rund 3000 Mitglieder umfassen rund 50 Prozent aller Hotels in der Schweiz und diese sind für 80 Prozent aller Logiernächte verantwortlich. Auch im Kanton Graubünden ist der Verband prägend: Die Bündner Hotellerie mit ihren fast 700 Hotels bietet mehr als 10 000 Arbeitsplätze und erwirtschaftet eine jährliche Bruttowertschöpfung von 560 Millionen Franken. Allein das WEF in Davos generiert gemäss einer Studie der HSG St. Gallen eine jährliche Wertschöpfung von rund 60 Millionen Franken.Jetzt, wo die Tourist:innen wieder anreisen und Events durchgeführt werden, ist der Blick in die Zukunft umso wichtiger, vor allem auch darum, weil viele Gäste dem Umweltaspekt und der Nachhaltigkeit vermehrt Beachtung schenken. Dieser Blick beschränkt sich nicht nur auf die Anreise und das Essen, sondern auch auf die Art und Weise, wie die Hotels ihren Betrieb und die Geschäftsprozesse handhaben. Unter dieser Prämisse ist der effiziente und wirtschaftliche Hotelbetrieb für die meisten Häuser überlebenswichtig geworden. Nicht nur aus Imagegründen, sondern auch aus Renditeüberlegungen wollen die Verantwortlichen einen möglichst effizienten und umweltfreundlichen Hotelbetrieb sicherstellen.Genau hier kann Siemens helfen. Dank dem Anfang Mai 2022 unterzeichneten Partnerschaftsvertrag können die bei HotellerieSuisse engagierten Betriebe vom Siemens-Know-how im Bereich Gebäude- und Energietechnik profitieren. Dabei werden interessierte Hotelbetreiber bei der Suche nach innovativen und nachhaltigen Lösungen von unseren Fachleuten optimal unterstützt und beraten.Davon haben bereits erste Hotels profitieren können. So kann ein Hotel im Berner Oberland dank «Energy & Performance Services» von Siemens seinen jährlichen CO2-Ausstoss um 719 Tonnen senken. Ein weiteres Element des Siemens-Angebots ist die sogenannte Performance-Garantie. Dabei garantiert Siemens dem Kunden den Wirkungsgrad und somit die Effizienz der neuen CO2-freien Wärmeerzeugung über die nächsten zehn Jahre.
Hospitality Summit in Zürich-Oerlikon
Weitere Gelegenheit zum Wissensaustausch und um die Siemens-Dienstleistungen kennenzulernen, hatten interessierte Hotelier:innen am 1. und 2. Juni 2022. Beim Hospitality Summit von HotellerieSuisse in Zürich-Oerlikon erhielten die Teilnehmenden interessante Hintergrundinformationen. An der Podiumsdiskussion «Green & Smart Hospitality» stellte Jürg Herzog, Country Head von SI in der Schweiz das umfassende Lösungsportfolio von Siemens vor und zeigte anhand konkreter Beispiele auf, dass eine fundierte fachliche Analyse und Investitionen in die technische Infrastruktur für Hotelbetreibende lohnenswert sind.
