Rund um den Globus sind effiziente Lösungen von Siemens für Städte und urbane Räume erfolgreich im Einsatz. So helfen wir Stadtverwaltungen dabei, ihre Stadt lebens- und arbeitswert zu gestalten. Zudem führen wir regelmäßige Studien mit renommierten Partnern durch, um Entscheidern eine wissenschaftliche Grundlage für die Stadtentwicklung an die Hand zu geben.
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Die Herausforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung sind enorm. Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten – Tendenz steigend. Rund zwei Drittel der weltweit verbrauchten Energie, 60 Prozent des Wasserverbrauchs und 70 Prozent der Treibhausgase sind Städten zuzuschreiben. Urbanisierung, Klimawandel und demografischer Wandel zwingen Städte dazu, ihre Infrastrukturen leistungsfähiger zu machen. Mit innovativen Technologien können sie umweltfreundlicher werden, eine höhere Lebensqualität bieten und dabei Kosten sparen.
Mit seinem Umweltportfolio ist Siemens weltweit Vorreiter für nachhaltige Stadtentwicklung. Das Ergebnis von jahrelanger Expertise und regelmäßig mit renommierten Partnern durchgeführten Studien sind innovative Infrastrukturkonzepte mit nachhaltigen Lösungen für Gebäude, Energie- und Wasserversorgung, Verkehr, Sicherheit und Gesundheitswesen. Aufgrund der enormen Bedeutung des Themas hat Siemens den neuen Sektor Infrastructure & Cities gegründet.
Mit unseren Initiativen wie der weltweiten „Sustainable Cities Roadshow“ oder dem europäischen „Train of Ideas“ werden Ideen für die grüne Stadt der Zukunft vorgestellt. Im Sommer 2012 eröffnet Siemens in London das Nachhaltigkeitszentrum „The Crystal“ für alle, die an grünen Technologien und nachhaltiger Stadtentwicklung interessiert sind – von Bürgermeistern und Stadtplanern bis zur interessierten Öffentlichkeit. Darüber hinaus zeigt der „Green City Index“, wie nachhaltig Städte heute bereits sind.
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Verkehr und Transport verursachen 20 Prozent der weltweiten, energiebezogenen Treibhausgas-Emissionen – und der Mobilitätsbedarf der Gesellschaft steigt weiter an. Besonders Städte stehen hier vor enormen Herausforderungen. Sie brauchen integrierte, effiziente und wirtschaftliche Verkehrslösungen, um Mobilität, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
Für einen optimalen Verkehrsfluss sorgt die Integration von Individualverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln in ein ganzheitliches Verkehrskonzept. Mit einer systemübergreifenden, intermodalen Verkehrssteuerung können städtische Verkehrsplaner die unterschiedlichen Verkehrsströme auf intelligente Weise vernetzen – effektiv und umweltfreundlich.
Weltweit helfen intelligente Verkehrsmanagementsysteme von Siemens dabei, den Verkehr flüssig zu halten.
Mit Sitraffic Concert werden in der Verkehrsmanagementzentrale alle relevanten Verkehrsdaten von Straßen- und Parkverkehr sowie ÖPNV gesammelt, bewertet und aufbereitet. So wird zum Beispiel im deutschen Halle der Autofahrer sowohl über die aktuelle Verkehrslage als auch über freie Parkplätze und die Abfahrtzeiten der nächsten Straßenbahn informiert. Seit Einführung dieses Verkehrskonzepts steigen mehr als 50 Prozent der Autofahrer auf die Straßenbahn um.
Für umweltfreundlichen Personennahverkehr sind Produkte und Lösungen für Bus, Bahn und Metro nötig. Beispielsweise nutzen Hybridbusse mit ELFA-Antriebssystem von Siemens ihre Bremsenergie und sparen so 30 Prozent Kraftstoff. Auch die Metroplattform Inspiro und die komfortable Niederflurstraßenbahn Avenio bieten ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Die Metro-Wagen der neuesten Generation in Oslo benötigen 30 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger, weil sie Bremsenergie zurück ins Stromnetz speisen und besonders leicht gebaut sind. Außerdem bestehen sie zu 95 Prozent aus recycelbaren Materialien.
Avenio: 30 Prozent Energieeinsparung durch regenerative Nutzung der Bremsenergie.
Täglich pendeln Millionen von Menschen in Desiro Regionalzügen zwischen Stadt und Umland. Und für die Verbindung zwischen Metropolen sind Züge wie der Velaro eine umweltfreundliche Alternative zum Auto und Flugzeug. Der Hochgeschwindigkeitszug der vierten Generation verbraucht pro Sitzplatz nur 0,33 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.
Der Luftverkehr mit seinem rasanten Wachstum spielt für Metropolregionen ebenfalls eine große Rolle. Siemens bietet ein breit gefächertes Portfolio mit grünen Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für Prozesse im Flughafenumfeld aus einer Hand. Wie erfolgreich das ist, beweist der indische Großflughafen Bangalore.
Neben effizienter Passagierabfertigung geht es Flughafenbetreibern besonders um reibungslose und wirtschaftliche Gepäckbeförderung. Ein neuartiges Förderkonzept für Gepäck ist Sibag Cross. Bei dem System sind die einzelnen Gepäckbehälter mit Quergurten ausgestattet. Gepäckstücke können so besonders schnell energieeffizient sortiert werden.
Elektromobilität wird in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle in nachhaltigen Verkehrskonzepten für grüne Städte spielen. Insbesondere im Individualverkehr bieten Elektrofahrzeuge umwelt- und ressourcenschonende Mobilität. Sie können zudem in intelligente Stromnetze – die Smart Grids – integriert werden: Wenn elektronische Energieassistenten die individuell erforderliche Batterieladung sowie die optimalen Ladezyklen berechnen, kann nicht benötigter Batteriestrom bei Bedarf problemlos wieder ins Netz rückgespeist werden.
Eine nachhaltige Energieversorgung in Städten wird immer wichtiger, denn Energiesicherheit, Wirtschaftlichkeit und Auswirkungen auf die Umwelt müssen im Gleichgewicht stehen.
Erneuerbare Energien gewinnen durch den Klimawandel und begrenzte fossile Brennstoffe immer mehr an Bedeutung. Im Jahr 2020 sollen bereits mehr als 50 Prozent der weltweiten Investitionen auf dem Kraftwerksmarkt in den Ausbau der regenerativen Energien fließen. Unter den erneuerbaren Energien sind Wasser, Wind und Sonne die mit Abstand wichtigsten Energiequellen. Siemens bietet hierfür grüne Lösungen wie Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke und verschiedene Typen von Windkraftanlagen.
Umweltfreundlich: Der Anteil von Offshore-Windkraftanlagen an der Energieversorgung steigt.
Nachhaltigkeit in der Energieumwandlungskette beginnt mit der Stromerzeugung. Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) gehören zu den effizientesten Methoden, Brennstoff in Strom und Wärme umzuwandeln. Mit Wirkungsgraden bis zu 95 Prozent sind diese Anlagen gleichzeitig wirtschaftlich und umweltschonend. Eine weitere Möglichkeit hocheffizienter Energiegewinnung bieten Gas- und Dampfkraftwerke. Sie erreichen heute Wirkungsgrade von über 60 Prozent. Die innovativste Gasturbine der Welt im Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Irsching bei Ingolstadt spart 40.000 Tonnen CO2 im Jahr ein. Das entspricht den CO2-Emissionen von 10.000 Autos mit jährlich gefahrenen 20.000 Kilometern.
Der Anteil erneuerbarer Energiequellen an der Stromerzeugung steigt unaufhaltsam. Smart Grids sind nötig, um den oft schwankenden Anteil an „grünem“ Strom sinnvoll und energieeffizient ins Netz zu integrieren. Die intelligenten Stromnetze ermöglichen zudem eine verlustärmere Übertragung, der CO2-Ausstoß sinkt, da weniger Strom erzeugt werden muss. Sie sorgen für eine bessere Stromqualität auf den verschiedenen Spannungsebenen, eine höhere Stabilität und Sicherheit des Energiesystems. Nicht zuletzt erlauben Smart Grids Energieflüsse in beide Richtungen. So lassen sich „Prosumer“ wie Elektroautos oder Gebäude einbinden, die einerseits Verbraucher sind, andererseits aber auch überschüssigen Strom zurück ins Netz speisen können.
Ein wichtiger Baustein intelligenter Netze sind sogenannte Smart Meter. Mit diesen elektronischen Zählern lassen sich Stromerzeugung und -verbrauch besser aufeinander abstimmen. Netzbetreiber können beispielsweise Kunden, die in Zeiten hoher Auslastung Strom sparen und auf Nebenzeiten ausweichen, mit günstigen Tarifen belohnen.
Die Übertragung von Strom über große Entfernungen hinweg erfolgt am effizientesten und umweltfreundlichsten mit der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ). HGÜ ist zudem die einzige Möglichkeit, elektrisch getrennte Stromnetze miteinander zu verbinden, wobei sie als "Firewall" auch die Ausbreitung von Großstörungen (Blackouts) wirksam blocken kann. Die Siemens-Systeme charakterisiert ihre hohe Zuverlässigkeit und Überlastfähigkeit sowie geringere Stromrichterverluste bei Übertragungsleistungen Leistungen bis zu derzeit 7500 MW.
Stromnetze sind auch bei der Landstromversorgung von Schiffen von Bedeutung. Liegen Schiffe im Hafen, setzt die Verbrennung von Schiffsdiesel gtoße Mengen Schwefel und Feinstaub frei. Eine Stromversorgung von Land aus ist umweltfreundlicher als die Energieversorgung über die Schiffsmotoren. Siemens bietet hierfür mit dem Landanschlusssystem SIHARBOR ein durchgängiges, modulares Konzept.
SIHARBOR: “Steckdose” für Schiffe senkt Emissionen.
Sauberes Wasser ist von zentraler Bedeutung, wenn es um öffentliche Gesundheit und Lebensqualität geht. Kommunale Versorgungsunternehmen tragen die Verantwortung für eine zuverlässige und sichere Wasserversorgung sowie eine energieeffiziente Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung.
Insbesondere in Großstädten und dicht besiedelten Ballungsräumen stellen Wassermanagement und -versorgung eine Herausforderung dar. Dabei werden Städte mit steigenden Energiekosten und zunehmend strengeren Umweltstandards konfrontiert. Ausreichend Wasser in guter Qualität lässt sich nur durch aufwendige Trinkwasseraufbereitung mit Hilfe modernster Membrantechnologie bzw. Aufbereitung und Wiederverwendung von Abwasser sicherstellen. Auch Meer- oder Brackwasserentsalzung spielen eine Rolle. In Regionen, in denen die Verdunstung höher ist als der Niederschlag, stellt grundlegender Wassermangel ein signifikantes Problem für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung dar.
Siemens bietet das größte Sortiment an elektrischen und mechanischen Wasser- und Abwasserlösungen der Branche. SIMATIC-Prozessteuerungen und SIWA PLAN Wassermanagement-Lösungen schaffen eine nahtlos integrierte Informationslandschaft für komplette Anlagen. Innovative Visualisierungs- und Analyse-Tools erleichtern dabei die Bedienung und machen schon im Voraus auf mögliche Probleme aufmerksam.
Siemens bietet das größte Sortiment an Wasser- und Abwasserlösungen der Branche.
Siemens Wassertechnik bietet ein umfangreiches Portfolio an Technologien und Ausrüstungen zur Trinkwasseraufbereitung. Dazu zählen Sedimentation, Filtration mit Membranen oder konventionellen Filterböden, Desinfektion mit UV oder mittels Elektrochlorierung. Bei der Abwasserreinigung kommen beispielsweise Membranbioreaktoren, Scheibenfilter und chemische Wäscher und Bio-Filter zum Einsatz. Eine energetisch effiziente Klärschlammbehandlung ist unter anderem mit Trocknern und Verbrennungsöfen möglich.
Filtrationstechnologien wie MEMCOR®-Tauchmembran-Bioreaktorsysteme – die weltweit fortschrittlichste Technologie der Membranfiltration und biologischen Wasseraufbereitung – gewährleisten zuverlässige Ergebnisse. In Südkalifornien wird der Wasserbedarf der wachsenden Bevölkerung damit langfristig abgedeckt – in West Basin beispielsweise über die Abwasseraufbereitung und in Orange County über ein System zur Auffrischung des Grundwassers.
Auch Asiens grünste Metropole Singapur greift bei ihrer Wasserversorgung auf Siemens-Technik zurück. NEWater hilft bei der Aufbereitung von Abwasser zu Trinkwasser.
Die innovativen und nachhaltigen Lösungen von Siemens helfen Städten bei der Trink- und Brauchwassererzeugung und ermöglichen eine energieeffiziente Behandlung von Abwasser und Klärschlamm. Wir setzen eigene Technologien ein und nutzen Ausrüstungen und Steuerungskomponenten aus eigener Herstellung. So garantiert Siemens auch im Bereich Wasser höchste Systemkompetenz.
Gebäude sind weltweit für 40 Prozent des Energieverbrauchs und etwa 21 Prozent des erzeugten Treibhausgases CO2 verantwortlich. Somit bieten sie ein enormes Einsparpotenzial und sind ein Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit intelligenter Gebäudetechnik lassen sich Stromverbrauch und CO2-Emissionen erheblich senken, ohne den Komfort einzuschränken.
Wie wirtschaftlich ein Gebäude ist, zeigen – neben den Entstehungskosten – vor allem die im gesamten Lebenszyklus anfallenden Folgekosten. Ein transparenter Verbrauch und Betrieb mit Hilfe von intelligenter Gebäudetechnik sowie kontinuierliches Erneuern, Anpassen und Optimieren bieten Einsparmöglichkeiten und entlasten die öffentlichen Haushalte.
Grüne Gebäude brauchen intelligent vernetzte Infrastrukturen, innovative Systeme und Lösungen. Total Building Solutions (TBS) von Siemens steht für die Integration aller Systeme der gebäudetechnischen Infrastruktur: elektrische Installationstechnik, Heizung, Lüftung, Klimaregelung, Gebäudeautomation, Beleuchtung, Zutrittskontrollsysteme, Videoüberwachung, Alarmierung, Branderkennung und -löschung sowie Evakuierung. Je mehr Systeme und Komponenten aufeinander abgestimmt sind und zusammenarbeiten, desto größer werden Komfort, Sicherheit, Flexibilität und die Effizienz der Immobilie. Der Betrieb eines Gebäudes wird einfacher, zuverlässiger und umweltfreundlicher – bei reduzierten Kosten.
Ein Musterbeispiel für ein grünes Gebäude ist der China-Pavillon, der für die Expo Shanghai 2010 gebaut wurde. Verglichen mit herkömmlichen Gebäuden spart er bis zu 25 Prozent Energie und 50 Prozent Betriebskosten. Möglich wurde das durch modernste Gebäudetechnik von Siemens.
Für die elektrische Energieverteilung in Gebäuden sind durchgängige Lösungen gefragt – ohne Abstimmungsprobleme, Mehrkosten oder Zeitverzögerungen. Totally Integrated Power von Siemens begleitet Energieverteilungsprojekte von der Planung bis zur Nutzung. Das bringt in allen Phasen und für jeden Projektbeteiligten – ob Elektroplaner, Installateur, Nutzer oder Betreiber – entscheidende Vorteile: wirtschaftliche und schnelle Umsetzung, kostengünstiger Betrieb.
Energieeffiziente Beleuchtung für das Stadion in Durban
Die Beleuchtung allein macht fast 50 Prozent des Energieverbrauchs von Gebäuden aus. Die innovativen, aufeinander abgestimmten Lichtsysteme von OSRAM sparen Energie und Kosten und leisten einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Für die Fußball-WM in Südafrika stattete OSRAM alle zehn Fußballstadien mit energieeffizienten Lichtlösungen aus. Leuchtendes Beispiel ist das Stadion in Durban: Der Lichtbogen „the Arch“ besteht aus über 12.000 energiesparenden Golden DRAGON Plus LED.
Ein sicheres Umfeld ist eine Grundvoraussetzung dafür, sich in einer Stadt wohlzufühlen. Doch die Mobilität der Menschen und der zunehmende internationale Güterverkehr stellen nationale Regierungen wie internationale Organisationen vor völlig neue Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Neben der Bekämpfung von Terrorismus, organisierter Kriminalität und Naturkatastrophen sind Stadtverwaltungen auch für den Schutz von Gebäuden und Großveranstaltungen verantwortlich. Gefragt sind Lösungen, die ohne Unannehmlichkeiten für die Bürger eine messbare Steigerung der öffentlichen Sicherheit gewährleisten. Videoüberwachung, Biometrik und Notfallmanagement sind heute in vielen Städten bereits Grundlage für ein sicheres Leben der Bürger.
Mit seinen intelligenten Sicherheitslösungen Siveillance™ vereint Siemens sein gesamtes Portfolio für die Sicherheit von Gebäuden und Unternehmen unter einem Dach. Siveillance steht für integrierte Sicherheitslösungen aus einer Hand.
Schärferer Wettbewerb, veränderte politische Rahmenbedingungen und stärkere internationale Verflechtungen beeinflussen zunehmend auch das Umfeld von öffentlichen Organisationen. Durch das Zusammenspiel von Mitarbeitern, Informationstechnologien und Zugriffsrechten rückt der Schutz von organisationsspezifischem Wissen und sensiblen Daten immer stärker in den Fokus. Siveillance Netwatch ist die integrierte Lösung, die moderne Technologien für die physikalische Sicherheit und IT-Sicherheit miteinander verzahnt. Siveillance Netwatch nutzt offene, firmenübergreifende Standards und treibt damit die Integrierbarkeit über die verschiedenen Sicherheitsdisziplinen voran. Die Anwender profitieren von der höheren Flexibilität einer offenen Lösung und einer deutlich größeren Auswahl von Produkten verschiedener Hersteller, die dennoch untereinander kompatibel sind.
Ein weiteres Beispiel für eine integrierte und interoperable Sicherheitslösung ist das Einsatzleitsystem Siveillance Command. Bei sicherheitsrelevanten Vorfällen aller Art versorgt es Feuerwehr, Polizei, Krankentransport und Rettungsdienst mit den erforderlichen Informationen und ermöglicht damit eine effiziente Einsatzleitung. Die Plattform kann mit Telefon, Funk, Videoüberwachung oder Zutrittskontrollen verbunden werden und integriert so mehrere Leitstellen gleichzeitig.
Das reibungslose Zusammenwirken von Branderkennung und Löschung ist die wichtigste Voraussetzung für effizienten Brandschutz in Gebäuden. Das frühe und zuverlässige Erkennen eines Brandes und das Auslösen intelligenter, aufeinander abgestimmter Maßnahmen wie Evakuierung und Löschung sind wesentliche Faktoren eines effizienten Schutzkonzepts. Die Brandmelde-, Evakuierungs- und Löschsysteme sollten daher miteinander kompatibel sein, um im Ernstfall Fehlreaktionen vermeiden zu können.Siemens bietet deshalb umfassende Brandschutzlösungen von der Planung, Installation und Wartung über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aus einer Hand, die von der Branderkennung über Evakuierung bis zur Löschung alles abdecken.
Die Weltbevölkerung wächst nicht nur, sie wird auch zunehmend älter. Die Anforderungen an das Gesundheitswesen werden damit immer höher. Arbeitsabläufe müssen effizienter gestaltet und die Wirtschaftlichkeit von Krankenhäusern muss optimiert werden. Gleichzeitig steigt der Anspruch, die Patienten noch besser zu versorgen. Und das alles nachhaltig.
Mit seinem Programm „Green+ Hospitals“ unterstützt Siemens Krankenhäuser dabei, nachhaltige Infrastrukturen im Gesundheitswesen zu schaffen. Das Ethianum in Heidelberg ist das erste Green+ Hospital Deutschlands. Mit dem innovativen Lösungskonzept von Siemens kombiniert es modernste Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden sowie nachhaltige Energieversorgung.
Die Besprechung eines Röntgenbilds im Ethianum Heidelberg, Deutschlands erstem Green+ Hospital.
Etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs eines Krankenhauses gehen auf das Konto Gebäude, unter anderem für Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Licht, andere technische Anlagen und Geräte. Gebäudeautomatisierung oder energiesparende Geräte wie der MAGNETOM Essenza in Verbindung mit einem optimierten Energieverbrauch sind Lösungen, um Kosten und Verbrauch zu verringern. Deutsche Krankenhäuser könnten dadurch jedes Jahr Energiekosten in Höhe von 600 Millionen Euro einsparen und 6 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermeiden.
Behandlungsqualität und Ambiente sind die wichtigsten Beurteilungskriterien für Nachhaltigkeit aus Patientensicht. Als Maßstab dafür gelten kurze Untersuchungszeiten, sichere und dosisarme Diagnosen und das Wohlbefinden im Krankenbett. Siemens legt daher besonderen Wert auf Komfort und eine schonende Behandlung der Patienten. Ein Beispiel ist der Computertomograph SOMATOM Definition Flash, der bei geringst möglicher Dosis hohe Bildqualität mit großer Detailgenauigkeit bietet. Hierfür wurden spezielle Techniken entwickelt – individuell abgestimmt auf den Patienten, die Untersuchung und die klinische Fragestellung.
Städte und Gemeinden stehen weltweit vermehrt vor der gleichen Herausforderung: Einerseits sollen sie moderne, effiziente und bürgernahe Dienstleistungen anbieten, andererseits wird der finanzielle Spielraum immer enger.
Die Financial-Services-Sparte von Siemens (SFS) bietet Finanzierungslösungen, unter anderem mit privaten Investoren, die öffentlichen Auftraggebern wieder Freiräume verschaffen. So ermöglichte die Siemens Project Ventures GmbH im Rahmen von Indiens erster Öffentlich-Privater-Partnerschaft (ÖPP) mit 40-prozentiger Eigenkapitalbeteiligung den schnellen Neubau des Bangalore International Airport.
Die SFS konnte als Finanzierungspartner etwa die in der Harbin-Entwicklungszone ansässige Harbin Shili Group unterstützen. Einem der führenden Zulieferer für den chinesischen Automobil- und Luftfahrtsektor ist es mit dieser Unterstützung gelungen die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, schneller zu wachsen und die eigenen Entwicklungsziele zu erreichen. Beim Florida Institute of Technology, einer privaten technischen Universität, realisierte Siemens ebenfalls eine Modernisierungslösung. Diese umfasste sowohl die Ausrüstung des Gebäudes mit sparsamer Licht- und Klimatechnik als auch die Finanzierung dieses 10-Millionen-Dollar-Projekts im Rahmen eines Energiespar-Contractings . Die Energieeinsparungskosten übersteigen dabei die jährlichen Finanzierungskosten, so dass sich die Investition innerhalb der zehnjährigen Laufzeit selbst finanziert.
Individuell gestaltete Leasingfinanzierungen verhelfen weiterhin dazu, Ausgaben an festgelegte Budgets anzupassen. Der Verwaltungsaufwand wird optimiert und der Vermögenshaushalt gleichzeitig entlastet. Austausch, Ergänzungen und Aufrüstungen während der Vertragslaufzeit sind möglich.
Green Financing und Energiespar-Contracting helfen Kommunen bei nachhaltiger Stadtplanung
Siemens bietet innovative Lösungen, um die Energieeffizienz zu steigern und damit die Energiekosten zu senken. Eine spezielle Variante des Green Financing ist das Energy Performance Contracting. Dabei können die Kosten der Modernisierung durch die aus der Modernisierung resultierenden Energieeinsparungen finanziert werden. Diese Einsparungen garantiert Siemens als Lieferant einer technischen Lösung. Für den Kunden ist damit die Rentabilität der Investition von Anfang an vertraglich gesichert. So fördert Siemens in Chaoyang, dem größten Stadtbezirk der chinesischen Hauptstadt Peking, Lösungen, um den Energieverbrauch und die Emissionen von staatlichen Gebäuden zu senken. Die garantierten Energieeinsparungen sind höher als die Leasingkosten.
Auch die deutsche Hauptstadt Berlin hat die Energiekosten für 164 öffentliche Gebäude durch ein Energiemanagement-System von Siemens erheblich reduziert: Jährlich werden 5,3 Millionen Euro gespart und die CO2-Emissionen um 25 Prozent reduziert. Auch durch die Modernisierung des Klinikums Bremerhaven Reinkenheide werden mindestens 12 Jahre lang jährlich 520.000 Euro eingespart.
Nicht nur öffentliche Stellen, sondern auch private Unternehmen und Institutionen mit den Schwerpunkten in den drei Sektoren Energie, Industrie und Gesundheitswesen unterstützt Siemens mit den Financial Services.
SFS finanziert Infrastruktur, Ausrüstung sowie Betriebsmittel. So wird nachhaltige Stadtentwicklung bezahlbar.
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