Das schwere Erdbeben in Ostjapan am 11. März 2011 hat in Japan enorme Schäden verursacht. Siemens bot seinen Kunden umgehend Unterstützung bei der Beseitigung der Schäden an und half seinen Healthcare-Kunden dabei, die ärztliche Betreuung in den betroffenen Gebieten sicherzustellen. Siemens organisierte eine hochkarätige Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Energien – Antworten von Siemens“, die großes Interesse weckte und Kunden und Medien tiefe Einblicke in das Umweltportfolio des Unternehmens vermittelte.
Im Geschäftsjahr 2011 (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) erreichte der Umsatz mit Kunden in Japan 1,26 Mrd. EUR. Der Auftragseingang lag bei 1,4 Mrd. EUR. Siemens beschäftigt derzeit etwa 2.200 Mitarbeiter im Land.
Der erste Kontakt von Siemens zu Japan geht auf das Jahr 1861 zurück. Damals besuchte eine offizielle Delegation aus Preußen das Land und stellte der Edo-Regierung den vom Unternehmensgründer Werner v. Siemens erfundenen Zeigertelegrafen vor. Das erste Siemens-Büro wurde 1887 in Tokio eröffnet. Im Jahr 2012 plant Siemens eine Jubiläumsfeier anlässlich seines 125-jährigen Bestehens im Land und will bis dahin weiter kräftig wachsen.
Siemens erhielt von einem der größten Energieunternehmen Japans einen langfristigen Wartungsvertrag für ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Der Wartungsvertrag hat ein Volumen von 100 Mio. EUR und ist der umfassendste Wartungsvertrag von Siemens in Japan. Außerdem gewann Siemens einen Auftrag zur Lieferung einer Notstromversorgung für ein Kernkraftwerk eines großen japanischen Energieversorgers. Der Energieversorger erteilte den Auftrag im Rahmen seines Risikomanagements nach dem Erdbeben.
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