Tools


Siemens Worldwide

NewsHub

Language

 

Contact

Kontakt
NewsHub
Subtitel
titel
Subtitel
Alle Produkte in der Übersicht
Produkte

Digitalisierung

«Es braucht das richtige Bewusstsein, die Bereitschaft und Mut die Digitalisierung anzugehen.»

Stefan Schnider, Head of DF/PD Siemens Schweiz, im Interview zur digitalen Transformation des Werkplatzes Schweiz und der Funktion von Siemens.

In der Schweiz wird viel unternommen, um das Thema Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben. Worin bestehen nach wie vor die Herausforderungen, um die digitale Transformation im Werkplatz Schweiz umzusetzen?

Die Unternehmen müssen die eigenen Wissenslücken erkennen und das Thema Digitalisierung kontinuierlich vorantreiben. Dazu braucht es vor allem Offenheit und die Bereitschaft, sich des Themas verstärkt anzunehmen sowie die nötigen Investitionen zu tätigen. Auf der anderen Seite benötigen die Unternehmen aber nach wie vor die externe professionelle Unterstützung, um aus der Flut an Informationen die richtigen Schlüsse für eine konkrete Umsetzung zu ziehen. Denn es geht es nicht darum, orientierungslos möglichst viel zu digitalisieren, sondern zuerst eine Strategie zu entwickeln, daraus konkrete Massnahmen und Pläne zu erarbeiten und die Umsetzungsschritte sinnvoll zu priorisieren und zu realisieren.

Inwiefern kann Siemens den Schweizer Unternehmen auf dem Weg zum digitalen Unternehmen helfen?

Wir helfen den Schweizer Unternehmen eine Strategie zu entwickeln und setzen die Digitalisierung entlang der ganzen Wertschöpfungskette um. Dieser ganzheitliche Ansatz zeigt sich in der Digital Enterprise Suite, mit der produzierende Unternehmen ihre Geschäftsprozesse durchgängig integrieren und digitalisieren können. Je nach Bedarf kann das Unternehmen dabei an jedem Punkt der Wertschöpfungskette beginnen und die Digitalisierung somit sukzessive ausbauen.

Worin besteht der Mehrwert eines digitalen Zwillings?

Dank dem digitalen Zwilling können Simulationen, Tests und Optimierungen in einer komplett virtuellen Umgebung durchgeführt werden. Dies ermöglicht realitätsnahe Simulationen, wodurch die Gefahr von Fehlern und Störungen bereits in der Design Phase reduziert werden können. Dank dem digitalen Zwilling existiert das fast perfekte Produkt bereits, bevor es in die Realität umgesetzt wird. Damit können Markteinführungszeiten verkürzt und Flexibilität, Qualität sowie Effizienz erhöht werden.

Welche Rolle kommt MindSphere dabei zu?

Gerade weil sich die Realität nie zu 100 Prozent simulieren lässt, kommt dem cloudbasierten, offenen IoT-Betriebssystem «MindSphere» eine zentrale Rolle zu. Über MindSphere werden die Maschinen und die physische Infrastruktur mit der digitalen Welt verbunden, womit eine Optimierung durch reale Lebensdaten möglich wird. MindApps analysieren die unzähligen Datenmengen, bereiten diese in nutzbare Daten auf und werten beispielsweise Störraten und Energiedaten aus. Diese Smart Data werden zurück in den digitalen Zwilling gespielt, womit die Optimierungen direkt digital vorgenommen werden können.

Welche Funktion übernimmt dabei die Division Digital Factory & Process Industries and Drives?

Die Siemens Division DF/PD verfügt über ein breites Portfolio von Software und Hardware, die benötigt werden, um die digitale Transformation durchzuführen. Dieses umfassende Portfolio an Produkten, Systemen und Lösungen für die Fertigungs- und die Prozessautomatisierung sowie die Antriebstechnik, werden auf die Kunden spezifisch zugeschnitten und innovativ gestaltet. So helfen wir den Kunden als Berater, eine langfristige Strategie zu erarbeiten und legen ihnen mit unserem Portfolio die richtigen Werkzeuge in die Hand, um das Digitalisierungskonzept erfolgreich umzusetzen. Wir bieten gewissermassen das «Digitalisierungs-Sorglospaket».

Wie sollten Unternehmen aufgestellt sein, um auchnoch in fünf bis zehn Jahren im internationalen Umfelderfolgreich zu sein?

Dazu braucht es vor allem das richtige Bewusstsein, die Bereitschaft und den Mut die Digitalisierung aktiv anzugehen und mitzugestalten. Unternehmen müssen sich mit ihrer Strategie auseinandersetzen und diese in eine Digitalisierungsstrategie übersetzen. Zuletzt braucht es nach wie vor die Offenheit, sich professionelle Unterstützung zu holen, wenn das Know-how für die Digitalisierung nicht vorhanden ist. Wir helfen gerne.

insight Redaktion
Picture credits: Siemens Schweiz