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Smart Infrastructures

Schutz kritischer Infrastrukturen

Wichtige Infrastrukturen müssen gegen Ausfälle und Zerstörungen gesichert sein, um weitreichende Folgen zu verhindern. Siemens unterstützt die Betreiber kritischer Infrastrukturen bei der Bestimmung und Erreichung Ihrer Schutzziele.

Stellen Sie sich vor, in einem Hauptbahnhof an einem strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt fällt ein brennendes Streichholz durch einen Spalt in das Innere einer Rolltreppe. Durch ein Gemisch aus Schmierfett, Staub und Unrat entsteht ein Brand, der die Evakuierung des Bahnhofs notwendig macht und den Personen- und Güterverkehr zum Erliegen bringt. Die daraus resultierenden Störungen sind landesweit bemerkbar.

Beeinträchtigungen oder gar Ausfälle von kritischen Infrastrukturen haben in der Regel schwerwiegende Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Staat und können in einer immer stärker vernetzten Welt rasch auf andere Bereiche übergreifen und dadurch Versorgungsengpässe oder erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit auslösen. Ob Energie- oder Wasserversorgung, Strassen- und Schienenverkehr, Informationstechnologien, Telekommunikation oder Banken, all diese Bereiche sind für eine moderne Zivilisation unentbehrlich. Gleichzeitig sind sie aber auch einigen Bedrohungen ausgesetzt. Nicht nur technisches oder menschliches Versagen wie etwa Fehlbedienungen können zu Ausfällen führen. Durch ihre Bedeutung sind Infrastrukturen auch potenzielle Ziele von kriminellen Aktionen – mit folgenschweren Konsequenzen durch die gegenseitigen Abhängigkeiten. So ist z. B. der Verkehr zwingend auf die Stromversorgung oder Informations- und Kommunikationstechnologien angewiesen.

Nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen

Um die Sicherung der Verfügbarkeit von unverzichtbaren Gütern und Diensten zu gewährleisten und in wesentlichen Bereichen zu verstärken, hat der Bundesrat die Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen verabschiedet und umfassende Massnahmen für zehn kritische Sektoren definiert. Um die Strategie weiter zu unterstützen, wurde im März 2015 ein Leitfaden publiziert, der das Vorgehen zur Überprüfung und Stärkung der Widerstandsfähigkeit von kritischen Infrastrukturen aufzeigt. Dieser hilft Betreibern, Risiken zu identifizieren und zu reduzieren, indem sie integrale Schutzkonzepte erarbeiten und umsetzen. Ziel ist es, dass jede kritische Infrastruktur optimal geschützt ist. Es sollen also Massnahmen umgesetzt werden, die im Verhältnis stehen zum Risiko, das die Einrichtung darstellt.

Umsetzung technischer Schutzmassnahmen

In den Bereichen Analyse, Bewertung, Definition von Schutzmassnahmen, Umsetzung und Monitoring stehen Betreibern aus den betroffenen Sektoren Siemens Fachspezialisten für die entsprechenden Märkte zur Verfügung. Mit Lösungen, die speziell für kritische Infrastrukturen entwickelt worden sind, unterstützt Siemens die Betreiber, ihre angestrebten Schutzziele zu erreichen. Dank offener Schnittstellen können verschiedene Systeme wie Zutrittskontrolle, Perimeter- und Videoüberwachung, Brand- und Einbruchmeldung in einem Einsatzleitsystem zusammengefasst und Abläufe durch eine intelligente Infrastruktursteuerung automatisiert werden. Dadurch werden Reaktionszeiten bei Vorfällen verkürzt, Grundlagen für Entscheidungsfindungen optimiert, Folgekosten minimiert und die Betriebskontinuität wird gewährleistet.

Andreas Sulzberger
Picture credits: Siemens Schweiz AG