Tools


Siemens Worldwide

NewsHub

Language

 

Contact

Kontakt
NewsHub
Subtitel
titel
Subtitel
Alle Produkte in der Übersicht
Produkte

Bernhard Guhl

Im Spagat zwischen Beruf und Politik

Die vereinigte Bundesversammlung hat gewählt: Karin Keller-Sutter und Viola Amherd treten die Nachfolge von Doris Leuthard und Johann N. Schneider-Ammann an. Als Mitglied des Parlaments war auch Bernhard Guhl mit dabei und gab seine Stimme ab. Neben dem zeitintensiven Amt in der «grossen Kammer» des Parlaments ist der BDP-Nationalrat ganz im Sinne des Milizprinzips bei der Siemens-Division Energy Systems erwerbstätig.

246 Parlamentarier aus 15 verschiedenen Parteien entschieden über die zwei frei gewordenen Bundesratssitze von Doris Leuthard und Johann N. Schneider-Ammann. Im Gegensatz zu einem Berufsparlament ist die Mehrheit der 200 National- und 46 Ständeräte in der Privatwirtschaft tätig. Das Milizsystem bzw. das Milizparlament hat in der Schweiz eine lange Tradition und vereint seit jeher die beruflichen Fachkenntnisse mit den öffentlichen Aufgaben. Vom Bauer über den Juristen bis hin zum Ingenieur: Das Schweizer Parlament zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Personen mit unterschiedlichen Wirtschaftshintergründen aus.

«Büezer» und Volksvertreter zugleich

Bernhard Guhl ist Mitinitiant und Gründungsmitglied der Bürgerlich-Demokratischen Partei Schweiz (BDP) im Kanton Aargau sowie seit 2011 Mitglied des Nationalrats. Der gebürtige Thurgauer und zweifache Familienvater meistert den anspruchsvollen Spagat zwischen Beruf und politischem Amt: Bei Siemens Schweiz widmet sich der Elektroingenieur in einem Teilzeit-Pensum in der Sparte «Energy Management» dem Verkauf und der Projektabwicklung von Mittel- und Hochspannungsanlagen. Im Nationalrat sowie den damit verbundenen Sessionen, Fraktionssitzungen und Kommissionen auf der anderen Seite wendet sich Bernhard Guhl der Rolle seines öffentlichen Amtes zu. Die Energiewende sowie die Förderung erneuerbarer Energien stellen für den Elektroingenieur zentrale Anliegen und politische Schwerpunkte dar. Mit Siemens ist Bernhard Guhl bei einem Unternehmen angestellt, das im Bereich Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnimmt und sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2030 einen neutralen Geschäftsbetrieb zu erreichen.

BDP-Nationalrat und Siemens-Mitarbeiter Bernhard Guhl.


Als Mitglied des führenden Verbands für die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) profitieren Siemens-Mitarbeitende in der Schweiz von den Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV). Darin findet sich mit Artikel 21 die Aufforderung an Unternehmen, Arbeitnehmenden wie Bernhard Guhl die Ausübung öffentlicher Ämter zu erleichtern sowie den möglichen Zeitrahmen festzulegen. Rund
50 % beträgt das parlamentarische Engagement, wobei dabei verschiedene repräsentative Teilnahmen an öffentlichen Veranstaltungen und Parteianlässen nicht eingerechnet sind. Bedingt durch die Doppelbelastung sowie die hohen Ansprüche an einen Volksvertreter ist er auf einen Arbeitgeber mit flexiblen Arbeitsmodellen angewiesen. Hierzu kann er dank seinem Teilzeitjob und transparenter Absprache voll und ganz auf Siemens Schweiz zählen: «Durch das Entgegenkommen sowie die mir zugetragenen Projekte lassen sich die beiden ganz unterschiedlichen Tätigkeiten miteinander vereinbaren.»

Benjamin Schenk
Picture credits: Parlamentsdienste 3003 Bern