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Earth Day 2018

Der Kunststoff im Visier

Kunststoff lässt sich nur schwer abbauen, weshalb sich der «Earth Day» der weltweiten Verschmutzung widmet. Wiederverwertende Bestandteile schonen nicht nur die Umwelt, sondern tragen auch zur Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens bei.

Jeden Tag kommen wir – gewollt oder ungewollt – mit Kunststoffen in Berührung: Sei es die Zahnbürste morgens, unser Lieblingsgetränk in der Pet-Flasche, die Sonnenbrille oder das Smartphone. Die Allgegenwart dieses Materials kommt nicht von ungefähr. Kunststoff ist in unterschiedlichen Härtegraden herstellbar und ermöglicht somit eine flexible Gestaltung von Produkten jeglicher Art. Damit einhergehend zeugt er von Langlebigkeit, was hinsichtlich der Entsorgung allerdings ein grosses Problem darstellt. Denn die Zersetzungszeit dauert in Abhängigkeit von verschiedenen Umweltfaktoren bis zu 450 Jahre. Laut Schätzungen wurden zwischen 1950 und 2015 bereits 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert und nur gerade 9 % davon konnten wiederverwertet werden. Rund 150 Millionen Tonnen Kunststoff treiben im Meer. Das «Earth Day Network» veranstaltet seit 1970 jedes Jahr den «Earth Day», um auf globaler Ebene für Umweltprobleme zu mobilisieren und zu orientieren. Dieses Jahr steht der «Earth Day» vom 22. April 2018 im Zeichen des Kunststoffs, der damit verbundenen Verschmutzung des Meeres, des Trinkwassers, der Tier- und Pflanzenwelt sowie den gesundheitlichen Risiken für den Menschen.

Handlungsbedarf erkannt

Als eines der grössten Industrieunternehmen weltweit ist sich Siemens der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und erachtet es als Pflicht, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. So strebt das Unternehmen unter anderem bis 2030 einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb an. Auch in Sachen Wiederverwertung hat Siemens den Handlungsbedarf erkannt. Gerade bei Kunststoff findet dies bislang noch viel zu wenig Anwendung und ist daher ebenfalls Gedankengut des diesjährigen «Earth Day». Bei Siemens beträgt die globale Wiederverwertungsrate aller Ressourcen bereits 90% und soll ganz im Stile von «Zero Waste to Landfill» auf 100 % ansteigen, um die Ressourcen der Erde zu schonen.

Die richtige Mischung

Als Vordenker im Bereich Klimaschutz umfasst das Siemens-Umweltportfolio energieeffiziente Lösungen und Umwelttechnologien ganz unterschiedlicher Natur. Darin lässt sich auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen verorten. Obschon erst 9% des weltweiten Kunststoffes wiederverwertet wurden, zeigt ein Beispiel aus Deutschland, wie der richtige Mix aus neuem Rohstoff sowie produktionseigener Rücklaufware der Kunststoffverarbeitung zu mehr Wirtschaftlichkeit verhilft. Die in Limberg beheimatete und auf Dosier- und Schüttgütertechnologie spezialisierte Firma Bolder Automation GmbH weiss um den Nutzen hoher Recyclingquoten und setzt dabei auf Siemens-Technik: Dank des Automatisierungssystems Simatic S7-1200 sowie der Wägeelektronik Siwarex WP231 von Siemens lassen sich sehr genaue Verwiegeprozesse und somit Kunststoffprodukte aus wiederverwerteten Bestandteilen realisieren. Eine Methode also, die der stetig zunehmenden Kunststoffverschmutzung entgegenwirkt – ganz im Sinne des diesjährigen «Earth Day».

Benjamin Schenk
Picture credits: Getty Images / iStock