Tools


Siemens Worldwide

NewsHub

Language

 

Contact

Kontakt
NewsHub
Subtitel
titel
Subtitel
Alle Produkte in der Übersicht
Produkte
Die Rheintaler Immobilienfirma Sonnenbau hat ihre neue Wohnsiedlung «Live» mit KNX-Technologie ausgestattet.

KNX-Technologie

Schlauer wohnen

Die Rheintaler Immobilienfirma Sonnenbau hat ihre neue Wohnsiedlung «Live» mit KNX-Technologie ausgestattet. Damit erhöht sie nicht nur den Komfort ihrer Mieter – sie verschafft sich auch einen Wettbewerbsvorteil.

Das «Live», eine neue Siedlung mit 38 Wohnungen neben dem Bahnhof Heerbrugg, ist die erste Mietsiedlung im Rheintal, die über mit KNX-Technologie verbundene Smart-Home-Geräte verfügt. «Wir wollten unseren Kunden etwas Neues bieten», erklärt Slaven Ratkovac, Leiter Immobilienbewirtschaftung der Sonnenbau AG, welche das «Live» geplant und realisiert hat. Zudem, sagt Ratkovac, sei der Markt für Mietwohnungen in der Region langsam gesättigt. «Es ist eine Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu profilieren.»

Wohnung denkt mit

Kamen Smart Home und KNX in der Vergangenheit vor allem in Büros oder Wohnhäusern der oberen Preisklasse zum Einsatz, erobert das intelligente Wohnen langsam auch den Mietsektor. KNX-Technologie vernetzt Smart-Home-Geräte mit einem standardisierten Bussystem und ermöglicht so ein benutzerfreundliches und energiesparendes Zusammenspiel von Heizung, Lüftung, Jalousien, Licht sowie Musikanalagen. Die künftigen Mieter im «Live» steuern die Funktionen ihrer smarten Wohnung mit einer App der KNX-Installationsfirma Eibrom. Klingelt es an der Tür, übermittelt die Kamera am Eingang das Bild direkt ans Smartphone oder Tablet. An Wandschaltern können vorprogrammierte Szenarien abgerufen werden: Bei «Wohnen» beispielsweise gehen die Lampen in der Küche an. Doch der eigentliche Zauber der KNX-Technologie liegt darin, dass die intelligente Wohnung die meisten Funktionen selbst übernimmt: Kehrt der Mieter nach Hause zurück, wird die Wohnung einige Minuten lang gut durchgelüftet. Ist es draussen heiss, wird die Raumtemperatur durch den effizienten Einsatz von Lüftung und Jalousien reguliert.

Preise für Smart Homes gesunken

Dass immer mehr Immobilienfirmen Mietwohnungen mit Smart Home ausstatten, liegt auch daran, dass die Geräte in den vergangenen Jahren kleiner und günstiger geworden sind. «Mit den Smartphones ist zudem die Bedienung einfacher geworden», sagt Florian Hutter, Integrator der Eibrom AG, ein in der Deutschschweiz führendes Unternehmen für die Installation von KNX-Systemen. Um massgeschneiderte Lösungen zu finden, berät sich Eibrom regelmässig mit Siemens, von der sie einen Grossteil der Smart-Home-Geräte bezieht. «Arbeitet man mit einem kompetenten Partner wie der Eibrom zusammen, welche die richtigen Geräte zusammenstellt, ist Smart Home keine besonders teure Sache», sagt Philipp Herzog, KNX-Verkaufsingenieur bei Siemens. Die Eibrom AG bezieht die Geräte jedoch nicht direkt bei Siemens, sondern über den Zürcher Detailhändler Elektro Material. «Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», betont Herzog. Für die Sonnenbau AG, die sich dem sparsamen Umgang mit Energie verschrieben hat, ist die KNX-Technologie auch aus ökologischer Sicht ein Zukunftsmodell: «Dank den erhobenen Daten könnten wir in Zukunft ein Ampelsystem erstellen, dank dem der Mieter sehen kann, wo er Potenzial zum Energiesparen hat», sagt Slaven Ratkovic.

Joel Bedetti
Picture credits: Siemens Schweiz