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Wave Trophy Tour 2018

Nachhaltigkeit auf Rädern

Bald ist es so weit: Am 8. Juni 2018 startet die achte Ausgabe der grössten E-Mobility-Rally der Welt unter dem Motto «Green Technology Tour» in Winterthur. Nach insgesamt neun Etappen quer durch die Schweiz endet sie am 16. Juni in Spreitenbach. Siemens Building Technologies (BT) wird anlässlich der Wave Trophy mit einer eigenen, integrierten Energiestädtetour dabei sein. 

Die WAVE ist die grösste E-Mobil-Rally der Welt. Vom umgebauten Kleinbus über Prototypen bis hin zu E-Bikes und einem 16-Tonnen-E-Truck fährt alles mit, was elektrisch und nachhaltig ist. 85 Fahrzeuge sind dieses Jahr in der Schweiz dabei und werden während acht Tagen die Schweiz durchqueren. Die Elektro-Fahrzeuge überqueren dabei vier Alpenpässe und erklimmen eine Höhendifferenz von insgesamt 8‘000 Metern. Ziel der WAVE ist es zu zeigen, dass E-Mobilität Spass macht und alltagstauglich ist.

Organisiert wird die WAVE jetzt schon im achten Jahr vom Luzerner Solarpionier Louis Palmer. Er hat vor zehn Jahren als erster Mensch die Welt mit einem Solarauto umrundet und auf diese Weise weltweit Menschen für nachhaltige Mobilität sensibilisiert. Dafür wurde er von der UNO mit dem «Champion of the Earth Award» ausgezeichnet; Verbunden mit dem Auftrag, sich weiterhin für die E-Mobilität und saubere Energien einzusetzen. 

Mit «Bull-E» unterwegs

Die Wave Trophy Tour wird an unterschiedlichen Etappenzielen mit spannenden Vorträgen und Networking-Anlässen ergänzt. Themen wie Klimaschutz, Ladetechniken und Energie-Speicher werden in den Fokus gerückt, unter anderem von Dr. Jürgen Baumann, Energie- und Digitalexperte bei Siemens Schweiz. Siemens wird anlässlich der WAVE auch mit einer eigenen, integrierten Energiestädtetour mit dabei sein. An allen Etappenorten und an gegen zwanzig Zwischenetappenorten wird BT mit dem elektrobetriebenen Volkswagen T2 «Bull-E» aufzeigen, wie Elektromobilität und Gebäudetechnik zusammenhängen. Durch die wachsende Bedeutung der Elektromobilität rücken die Wichtigkeit und das nahtlose Zusammenspiel mit der intelligenten Gebäudetechnik zunehmend in den Mittelpunkt. Alte Gebäude müssen modernisiert und Neubauten zeitgerecht für Ladestationen ausgerüstet werden. Keine Elektromobilität ohne Gebäudetechnik: Hotels, Einkaufszentren, Bürogebäude, Wohnhäuser – sie alle werden zukünftig die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zur Verfügung stellen (müssen). 

Distributed Energy Systems

Aber nicht bloss Ladestationen stellen die Gebäudetechnik vor neue Möglichkeiten. «Um eine Integration von Stromnetz, Gebäude, Ladestation und Elektro-Autos zu erreichen, braucht es Kommunikationsstandards – eine gemeinsame Sprache für diese noch getrennten Sphären», wie Jürgen Baumann erklärt. Wenn alle Teilnehmer voneinander wissen, miteinander kommunizieren und sich auch verstehen entsteht ein «Distributed Energy System», also ein Dezentrales Energiesystem  (DES). DES ist ein Überbegriff für ein breites Spektrum interagierender Anlagen für Strom, Heizung und Kühlung, einschliesslich Windkraft, Photovoltaik und modernster Gebäudetechnik. Dazu gehören einerseits lokale, oder eben dezentrale, Energieproduktionen und –speicher. Mit lokalen Energieproduktionen wie Solar- oder Windenergie ist man Schwankungen der Energieverfügbarkeit weniger ausgesetzt und kann den CO2-Fussabdruck reduzieren. Das Elektrofahrzeug kann dann als Energiespeicher dienen, mit dem kostenintensiver Strom zu den Verbrauchsspitzenzeiten oder in der Nacht abgedeckt wird.

Neue Geschäftsmodelle

Dem Siemens-Ansatz Building Performance & Sustainability – brachliegendes Energiepotenzial zu nutzen – kommt so eine immer grössere Bedeutung zu. Mit einer nachhaltigen Optimierung und Modernisierung von Gebäuden können lokale und mobile Energiesysteme zusammengeführt und der Stromverbrauch des Gebäudes reduziert werden: Das Power Management kommt zum Einsatz - ein systematischer Ansatz zur Gewährleistung und Optimierung des Stromverbrauchs. Ausserdem wird die Raumautomation eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit dem Indoor Positioning System werden Zutrittskontrollen und Buchungssysteme mit den Ladeplätzen von Elektrofahrzeugen verknüpfbar sein. Nachhaltige Mobilität und «smarte» Gebäude werden Hand in Hand unseren Alltag nachhaltig gestalten. Erfahren Sie mehr zum Thema und besuchen Sie die Siemens Energiestädtetour an der Wave Trophy 2018.

Deniz Gören
Picture credits: Siemens Schweiz AG