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Building Technologies

Digitalisierung im Service: Neue Möglichkeiten eröffnen sich 

Digitalisierung greift fundamental in viele Bereiche unseres beruflichen Lebens ein. Die Art und Weise wie Menschen zusammen arbeiten, ist damit einem stetigen Wandel unterzogen. Building Technologies sieht in der Digitalisierung grosse Chancen, um den Gebäudebetreibern zukünftig neue Formen von Service-Dienstleistungen von der Planung bis zum Unterhalt der Gebäudeautomations- und Gebäudesicherheits-Anlagen anbieten zu können. 

Nachdem die Erwartungen zuerst im B2C-Bereich höher und anspruchsvoller geworden sind, ist nun auch eine Veränderung der Ansprüche im B2B-Bereich zu beobachten. Gemäss einer Siemens-Kundenumfrage (Quelle: Siemens Customer Survey 2014/15) erwarten 80 % aller Kunden heute von Unternehmen, dass sie durch die neu gewonnen Daten höhere Transparenz schaffen und die Hälfte, dass neue digitale Service-Dienstleistungen und Business Modelle umgesetzt werden. Die Kunden möchten mit den Unternehmen auf verschiedenen Kanälen kommunizieren und fordern eine höhere Erreichbarkeit - insbesondere im Service.

Die Grundlage – Daten sammeln und analysieren

Heutzutage ist es üblich, eine Instandsetzung oder Instandhaltung reaktiv oder in fix definierten Abständen durchzuführen. Ferndiagnose passiert - wenn überhaupt- noch sehr oft per Telefon bevor ein Techniker das Problem schliesslich vor Ort löst.

Mit der zunehmenden Verbreitung von internetfähigen Produkten beginnen die Gebäude über ihren Zustand und ihre Bedürfnisse via Daten zu uns zu sprechen (buildings talk). Eine Grundvoraussetzung, um die Gebäude zu verstehen, sind eine sichere Remote-Verbindung, um Daten zu sammeln, moderne Analysemethoden sowie das Knowhow von Experten, um die Daten auszuwerten und nützliche Informationen daraus zu generieren. Diese Experten werden in Zukunft Kunden und Service-Mitarbeiter aus dem neuen Siemens Advanced Service Center unterstützen, welches in nächster Zeit bei Siemens eingeführt wird. 

Advanced Service Center & Advisory und Performance Services 

Bestehende Service-Dienstleistungen werden durch die Digitalisierung erweitert und ermöglichen damit Probleme schneller per Ferndiagnose unterstützt aus dem Advanced Service Center zu lösen oder sie sogar proaktiv anzugehen bevor es negative Auswirkungen geben kann. Eine intelligente Instandhaltung schaut voraus, so dass sich unter anderem der optimale Wartungszeitpunkt und -umfang vorhersagen lässt.

Diese neuen datenbasierten Services erweitern das bestehende Advisory und Performance Service Portfolio von Building Technologies. Damit können die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Performance der Anlagen erhöht und die Kosten- und Energieeffizienz der Gebäudeinfrastruktur optimiert werden. 

Service Portal: Vereinfachte Kommunikation und Transparenz 

Wie eingangs erwähnt, sind die Ansprüche der B2B-Kunden gestiegen und der persönliche Austausch ist wichtiger geworden. Building Technologies kombiniert deshalb die persönlichen Services der örtlichen Niederlassung mit dem Service Portal zu einem ganzheitlichen Konzept, um die Kommunikation zu vereinfachen und die Transparenz zu erhöhen. Mit dem mobilen Service Portal erhält der Kunden zudem Informationen zu seinen aktuellen Anlagen und Verträgen, aktuellen Geschäftstransaktionen und kann jederzeit einfach Supportanfragen platzieren oder Terminierungen anstossen. 

Seit Anfang Februar hat Building Technologies Schweiz als erste Länder-Division weltweit überhaupt das Service Portal lanciert. Das Ziel ist es bis Ende Jahr mehr als 300 Kunden über das Service-Portal anzusprechen. Die Vorteile des Service Portals: Die Kunden haben damit jederzeit volle Transparenz über Wartungsverträge, Rechnungen, Rapporte und Wartungstermine. 

Von der Gebäudeautomation zu Smart Spaces 

Doch nicht nur im Service zum Kunden geht Siemens dank der Digitalisierung neue Wege. Auch im Bereich der Produkte und Lösungen ergeben sich für die Kunden des Unternehmens zahlreiche Vorteile. Die Raumautomationslösungen, die heute schon neben HLK-Anwendungen auch Licht- und Storenapplikationen aufeinander abstimmen und somit Comfort und Energieeffizienz erhöhen, werden mit der IT-Welt verbunden. So werden zum Beispiel zukünftig Zutritts- und Besucher Management-Lösungen mit Raumreservationssystemen und der Raumautomation kommunizieren. Location Based Services (Indoor Navigation) auf Smart Phones und Tablets werden die Interaktion zwischen Menschen und Gebäuden vereinfachen sowie die herkömmlichen Räume zu Smart Spaces entwickeln. So wird die Produktivität von Nutzer und Gebäude weiter steigen. Ein für Siemens und die Gesellschaft wichtiges Thema ist hier BIM (Building Information Modeling), mit dem dank Daten digitale Zwillinge erstellt werden können. Diese werden nicht nur die Bauphase vereinfachen. Die Kombination von Daten aus dem laufenden Betrieb mit den Strukturdaten wird den Betrieb und Unterhalt vereinfachen sowie die Kosten- und Energieeffizienz erhöhen. Cybersecurity Services werden dabei ein differenzierender Portfoliofaktor werden. Mit der Digitalisierung im Service schafft Building Technologies nicht nur Perfect Places sondern optimiert auch deren Nutzung. 

Beat Fray
Picture credits: Siemens Schweiz AG