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DES: Sicherheit hat Priorität

Im zweiten Teil des Artikels zu den dezentralen Energiesystemen (DES) wird aufgezeigt, welchen wichtigen Teil der Sicherheitsaspekt einnimmt und welche Rolle einzelne Stadtteile im Gesamtkonzept spielen

Die Vernetzung innerhalb von DES bedingt den Austausch von Daten über Leitungen und Funk. In der Regel nutzen Leitsysteme von dezentralen Energiesystemen auch Datenbanken, beispielsweise Klimadaten, um «intelligente» Regelungen zu alimentieren. Typisch dafür sind Monitoringsysteme, die beispielsweise Auskunft über den Energiebedarf, über Betriebszeiten und Wartungsintervalle liefern. Ohne konsequenten Schutz der gespeicherten Daten und der Datenübertragung sind diese Netzwerke nicht zu betreiben. Distributed Energy Systems von Siemens basiert auf dem lückenlosen Desigo-Sicherheitskonzept mit Verschlüsselung der Daten für die Übertragung und mit allen gängigen Firewalls. Desigo unterstützt auch Zertifikate von anerkannten Trustcentern. Die Zugriffsrechte sind präzis auf die Verantwortlichkeiten zugeschnitten. Diese sicherheitstechnischen Elemente sind integraler Bestandteil des Gebäudemanagementsystems Desigo.

Keine Kompromisse

Die Verknüpfung von Sicherheit und Gebäudemanagement garantiert nicht nur eine sichere Energieversorgung, sie eröffnet zudem vielfältige Synergien. Daten eines Zutrittskontrollsystems von Siemens beispielsweise sind auch zur Steuerung von Heizung, Lüftung und Klimatisierung interessant. Sogar die Beleuchtung folgt in ihrer Intensität der Präsenz von Personen. Und schliesslich ist eine Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage erst dann angezeigt, wenn sich die berechtigten Personen in den Feierabend verabschiedet haben. Ein breites und leistungsfähiges Angebot bietet Siemens auch in der videobasierten Überwachung, insbesondere die präzise Ortung von Personen und Gegenständen sowie die Bildanalyse nach definierten Kriterien. Damit lassen sich Videobilder aufgrund von Bewegungsmustern interpretieren und fallweise einen Alarm auslösen.

Stadtteile als Trendsetter

Schlagzeilen machen mittlerweile Stadtteile, deren Bauten und Anlagen konsequent vernetzt sind und durch ein gemeinsames Energie- und Sicherheitsmanagementsystem betreut sind. Einige 2000-Watt-Areale sind bereits auf diesem Stand. Doch die Potenziale zur Steigerung der Rentabilität sind in konventionellen Siedlungsstrukturen noch viel grösser. Darüber hinaus bieten vernetzte Stadtteile und Industriebetriebe enorme Synergieeffekte, beispielsweise in der Verwaltung von Liegenschaften, im Unterhalt von Anlagen und in der umweltgerechten Mobilität.

Beispiel für diese Dynamik ist die 240 Hektaren grosse «Seestadt Aspern», einige Kilometer östlich von Wien gelegen. Bis 2028 sollen auf dem ehemaligen Flugfeld 20'000 Arbeitsplätze und Wohnraum für ebenso viele Einwohner entstehen. «Aspern» ist geprägt durch einen breiten Nutzungsmix. So sollen schon bald internationale Forschungseinrichtungen und Firmen im Areal aktiv werden. Über die ganze Seestadt spannt sich ein Netzwerk zur Optimierung der Energie- und Kostenbilanz, unterstützt von einer innovativen Software. Siemens ist Partner in der Vernetzung in der Sicherheit.

Marc Maurer
Picture credits: Siemens AG