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1874: Werner von Siemens hält seine Antrittsrede an der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Diese Anerkennung bedeutet ihm mehr als jede andere Auszeichnung. Er, Werner von Siemens, der Techniker und Selfmademan, wird in den Kreis der Berufsgelehrten aufgenommen!

Doch er ist extrem angespannt. Denn kurz vor dem Festakt erreicht ihn eine verstörende Nachricht:

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2. Juli 1874 ++++ Faraday an Eisberg gescheitert, südlich Halifax. ++++ Bitte komm her. William. ++++

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Es ist eine Katastrophe. Die Faraday, das neu gebaute Kabelschiff der Siemens-Brüder, soll gesunken sein!? Es wäre ein finanzielles Desaster – und das jähe Ende ihres so groß begonnenen Projekts: der Verlegung eines Telegrafenkabels zwischen Europa und Nordamerika.

Wir ziehen es durch.

Es ist eine Katastrophe. Die Faraday, das neu gebaute Kabelschiff der Siemens-Brüder, soll gesunken sein!? Es wäre ein finanzielles Desaster – und das jähe Ende ihres so groß begonnenen Projekts: der Verlegung eines Telegrafenkabels zwischen Europa und Nordamerika.

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Zu Beginn der 1870er Jahre verbinden drei funktionstüchtige Kabel die beiden Kontinente. Ihr Betrieb ist äußerst profitabel, der Markt entsprechend hart umkämpft. Der britische Unternehmer John Pender dominiert das Geschäft. Ihm ist es gelungen, die Kontrolle über die existierenden Kabel zu erlangen und mit seinem Monopol die Preise zu diktieren.

Für das Kartell ist Siemens Brothers ein lästiger Konkurrent. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Firma ein immenses Know-how bei Kabelverlegungen erworben, Technologie und Prüfverfahren stetig perfektioniert und ein eigenes Kabelwerk errichtet, das die ganze Welt beliefert.

Pender will die Siemens-Brüder
mit allen Mitteln vom Markt verdrängen.
Wird es ihm gelingen?

Zu Beginn der 1870er Jahre verbinden drei funktionstüchtige Kabel die beiden Kontinente. Ihr Betrieb ist äußerst profitabel, der Markt entsprechend hart umkämpft. Der britische Unternehmer John Pender dominiert das Geschäft. Ihm ist es gelungen, die Kontrolle über die existierenden Kabel zu erlangen und mit seinem Monopol die Preise zu diktieren.

Pender will die Siemens-Brüder
mit allen Mitteln vom Markt verdrängen.
Wird es ihm gelingen?

Für das Kartell ist Siemens Brothers ein lästiger Konkurrent. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Firma ein immenses Know-how bei Kabelverlegungen erworben, Technologie und Prüfverfahren stetig perfektioniert und ein eigenes Kabelwerk errichtet, das die ganze Welt beliefert.

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NORDAMERIKA ATLANTIK EUROPA AFRIKA

Technische Störung

Juni 1874

Fehlerhaftes Kabel

Sabotage

2. Juli 1874

Falschmeldung über den Untergang der Faraday

Technische Störung

1. September 1874

Signalstörung

Kabelriss

6. September 1874

Kabelriss

Kabelriss

15. Mai 1875

Das Kabel ist zum dritten Mal gerissen.

Sabotage

27. September 1875

Durchtrennung des Kabels

Sabotage

28. September 1875

Durchtrennung des Kabels

Sabotage

10. Dezember 1875

Durchtrennung des Kabels

Kabelriss

11. September 1874

Kabelriss

Technische Störung

8. November 1874

Fehler im Kabel; es muss durchtrennt werden. Havarie mit Verlust des Kabels.

Technische Störung

2. Mai 1875

Isolationsfehler im Kabel

Volles Risiko:
Das Transatlantikkabel von Siemens Brothers

05/1874

09/1874

05/1875

09/1875

01/1876

Nachricht

Telegramm

Technische Störung

Kabelriss

Sabotage

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Die Nachricht vom Untergang der Faraday ist eine Finte unter vielen – eine Abfolge von Intrigen, lancierten Falschmeldungen und gezielten Attacken gefährdet das Projekt stets aufs Neue.

Werner von Siemens beginnt, an dem Vorhaben zu zweifeln. Doch seine Brüder Carl und William sind fest entschlossen, die Sache durchzuziehen.

Die Nachricht vom Untergang der Faraday ist eine Finte unter vielen – eine Abfolge von Intrigen, lancierten Falschmeldungen und gezielten Attacken gefährdet das Projekt stets aufs Neue.

Werner von Siemens beginnt, an dem Vorhaben zu zweifeln. Doch seine Brüder Carl und William sind fest entschlossen, die Sache durchzuziehen.

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Die Verlegung beginnt:

der erste Streckenabschnitt führt von Torbay bei Halifax (Kanada) nach Rye Beach bei Portsmouth (USA).

NORDAMERIKA ATLANTIK

Die Verlegung beginnt:

der erste Streckenabschnitt führt von Torbay bei Halifax (Kanada) nach Rye Beach bei Portsmouth (USA).

Nach drei zähen Monaten ist das erste Teilstück geschafft. Carl kehrt Anfang August nach England zurück, um die Hauptexpedition vorzubereiten: die Verlegung von 4.000 Kilometern Kabel zwischen den Kontinenten.

Technische Störung

Juni 1874

Fehlerhaftes Kabel, starker Nebel erschwert die Reparatur. 14 Tage Verzögerung.

Sabotage

2. Juli 1874

Reuters-Telegramm in der britischen „Times“: ++++ The steamer Faraday has struck on an iceberg off Halifax ++++

Telegramm

Juni 1874

Seit 11. Juni keine Nachricht von der Faraday. Werner und Wilhelm in großer Sorge.

Telegramm

3. Juli 1874

Ein Telegramm von Carl aus Torbay entlarvt die Reuters-Meldung als Finte: „Arbeit dort glücklich vollendet, geht ab nach Portsmouth, Gottlob!“

30.05.1874
Beginn der Arbeiten

06/1874

07/1874

05.08.1874
Fertigstellung

Nachricht

Telegramm

Technische Störung

Kabelriss

Sabotage

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Die Hauptexpedition beginnt.

Sie soll Ballinskelligs Bay (Irland) mit Torbay bei Halifax (Kanada) verbinden.

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ATLANTIK IRLAND
Ballinskelligs Bay

Nachricht

6. September 1874

Die Nachricht vom Kabelriss erreicht innerhalb einer Stunde ganz England. Die Konkurrenz triumphiert: „It is a rotten cable!“

Kabelriss

6. September 1874

Kabelriss!

Signalstörung

1. September 1874

Werner stoppt die Verlegung, das Kabel wird eingeholt und repariert.

Die Faraday trifft Ende August 1874 an der irischen Küste ein. Von einer Landstation in Ballinskelligs Bay überwacht Werner von Siemens die Verlegung. Ein #Spiegelgalvanometer gibt Auskunft über den Zustand des Kabels – und meldet bereits am 1. September eine Störung. Kurz danach: ein Kabelriss!

Nachricht

Telegramm

Technische Störung

Kabelriss

Sabotage

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Ein Desaster: Das gerissene Kabel liegt in 5.000 Metern Tiefe. Es dort wieder aufzufischen, scheint unmöglich. Die #Aktionäre reagieren panisch. Selbst William verliert die Nerven und fordert die Absetzung seines Bruders Carl. Werner versucht zu schlichten. Zwei bange Tage vergehen.

Ein Desaster: Das gerissene Kabel liegt in 5.000 Metern Tiefe. Es dort wieder aufzufischen, scheint unmöglich. Die #Aktionäre reagieren panisch. Selbst William verliert die Nerven und fordert die Absetzung seines Bruders Carl. Werner versucht zu schlichten. Zwei bange Tage vergehen.

Doch dann: ein Ausschlag des Galvanometers.
Der in immense Tiefe hinabgelassene Anker muss das Kabelende berührt haben! Das Unglaubliche gelingt: Das Kabel kann geborgen und der Fehler beseitigt werden. Carl wird als Held gefeiert.

Telegramm

6. September 1874

William an Werner: „Ich glaube nicht, daß Carl [...] so überlegen ist, um diesen Fehler wieder auszugleichen!“

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Die Freude währt nur kurz. Immer wieder von Neuem kämpfen die Siemens-Brüder mit Kabelrissen und Havarien. Die Zweifel am Gelingen der Expedition werden immer lauter.

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NORDAMERIKA ATLANTIK EUROPA AFRIKA

Kabelriss

11. September 1874

Das Kabel reißt erneut. Die Crew sucht zwei Wochen bei stürmischer See – vergeblich. Nun beginnt auch Carl am Gelingen der Expedition zu zweifeln.

Telegramm

17. September 1874

Werner an William: „Bitte nochmals, lieber Bruder, behalte ruhig Blut und Vertrauen.“

Telegramm

10. Oktober 1874

Carl an Werner: „Hätte ich mich doch nie dazu bereden lassen, hierher zu kommen!“

Nachricht

2. November 1874

Depesche nach London: “Faraday picked up Cable in lat. 50,31 N., long 24,19 W. depth eighteen hundred seventy fathom, [...] cable perfect.”

Telegramm

2. November 1874

Werner von Siemens: „Also endlich doch einmal einen Sonnenblick!“

Nachricht

2. November 1874

Depesche nach London: “Faraday picked up Cable in lat. 50,31 N., long 24,19 W. depth eighteen hundred seventy fathom, [...] cable perfect.”

Technische Störung

8. November 1874

Das Kabel ist schadhaft. Bei heftigem Sturm will die Besatzung das Kabel an einer Boje befestigen. Dabei verfängt sich die Kette der Boje in der Schiffsschraube. Das Schiff havariert und treibt ab.

Telegramm

18. November 1874

William an Werner: „Es ist eine abscheuliche Arbeit, hier die Direktoren, shareholders und Publikum zu beruhigen.“

Technische Störung

23. November 1874

Das Kabel wird in 834 Faden Tiefe gefunden, kann aber nicht repariert werden.

Telegramm

22. Dezember 1874

Carl an Werner: „Das Unglück verfolgt uns geradezu.“

Nachricht

Dezember 1874

In London kursieren wilde Gerüchte. Pressemeldungen verstärken das Misstrauen gegen Siemens.

Telegramm

Dezember 1874

Werner an William: „Mehr wie je bin ich jetzt der Ansicht, daß wir uns dies aufregende und aufreibende Geschäft vom Halse schaffen.“

Technische Störung

Januar 1875

Das Unvermeidliche tritt ein: Carl bricht die Suche ab. Das winterliche Wetter zwingt zum Abbruch der Verlegung.

Technische Störung

Januar 1875

Das Unvermeidliche tritt ein: Carl bricht die Suche ab. Das winterliche Wetter zwingt zum Abbruch der Verlegung.

Im Januar 1875 stellt Carl die Verlegung ein. Das Projekt kann erst im Frühjahr, bei besserem Wetter, fortgesetzt werden.

08/1874

01/1875

Nachricht

Telegramm

Technische Störung

Kabelriss

Sabotage

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Am 4. April 1875 sticht die Faraday wieder in See, und im Juni wird erstmals ein Signal zwischen Torbay und Ballinskelligs Bay gesendet. Allerdings arbeitet das Kabel nach wie vor fehlerhaft. Es kommt erneut zu kostspieligen Unterbrechungen.

Doch dann, am 5. September 1875, steht die Leitung.

Am 4. April 1875 sticht die Faraday wieder in See, und im Juni wird erstmals ein Signal zwischen Torbay und Ballinskelligs Bay gesendet. Allerdings arbeitet das Kabel nach wie vor fehlerhaft. Es kommt erneut zu kostspieligen Unterbrechungen.

Doch dann, am 5. September 1875, steht die Leitung.

Zehn Tage später wird die Telegrafenlinie offiziell in Betrieb genommen. Die Nachrichtenübermittlung ist weitaus günstiger als bei der Konkurrenz, und das Kabel sorgt rasch für hohe Umsätze.

Telegramm

7. September 1875

Werner an Carl:
„Endlich ist das schwere Werk gelungen und das Kabel fehlerfrei fertig! Gott sei Dank, daß dieser Alpdruck vorüber ist.“

Die Siemens-Brüder sind am Ziel!

Nach kurzer Zeit läuft bereits 30 % des gesamten
atlantischen Depeschenverkehrs über das Siemens-Kabel.
Die Einnahmen steigen täglich.

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Die Konkurrenz läuft Sturm – und geht zum Angriff über.
Der Kampf entbrennt in aller Schärfe.

27. September 1875:
Plötzliches Verstummen des Kabels
Ermittelte Ursache: gewaltsame Zerstörung

10. Dezember 1875:
Kabelbruch, kaum 185 Kilometer von Torbay
Ermittelte Ursache: Sabotage

23. Januar 1876:
Erneuter Ausfall
Ermittelte Ursache: Kabel mutwillig mit Axt durchtrennt

Die Siemens-Brüder sind fassungslos.

Die kriminellen Sabotageakte bedrohen das Unternehmen,
die Direct United States Cable Company, ernstlich.

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Werner von Siemens greift zu anderen Mitteln. Er beauftragt unabhängige Spezialisten mit der Prüfung. Ihr Ergebnis: Das neue Kabel ist technisch einwandfrei, die Ausfälle beruhen durchgängig auf Sabotage.

Das veröffentlichte Gutachten diskreditiert die Konkurrenz. Die Angriffe auf das Kabel enden schlagartig.

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NORDAMERIKA ATLANTIK EUROPA AFRIKA

Es ist geglückt, gegen alle Widerstände.

Siemens Brothers steigt zum Global Player im Seekabelmarkt auf.

Bis 1901 realisiert Siemens Brothers acht weitere Transatlantikkabel.

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Doch Werner von Siemens verliert sich nicht im Triumph.
Er hat die Zukunft seines Unternehmens und seiner Familie vor Augen –

und verfolgt seine Ziele mit Vehemenz.

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Credits

Herausgeber

Siemens Historical Institute (SHI)
Nonnendammallee 101
13629 Berlin
Deutschland

Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Christoph Wegener
Siemens Historical Institute (SHI)
Nonnendammallee 101
13629 Berlin
Deutschland

Idee & Konzept

Sabine Dittler, SHI
Maximilian Heinrich, Virtual Identity AG

Drehbuch

Julia M. Novak

wissenschaftliche Begleitung

Johannes Bähr

Redaktion

Sabine Dittler, SHI
Julia M. Novak
Christoph Wegener, SHI

Gestaltung & Animation

Joachim Roschka, Virtual Identity AG

Programmierung

Henk Blankenberg, Virtual Identity AG
Daniel Heidecke, Virtual Identity AG

Musik & Sound Design

TAUCHER Sound Environments

Projektmanagement

Mareike Heilwagen, Virtual Identity AG

Projektleitung

Sabine Dittler, SHI

Bildnachweis, Episode 1

Georg Simon Ohm: bpk, Berlin

Bildnachweis, Episode 2

Bildnachweis, Episode 3

Aufgewühltes Meer: iStock.com/stanchev

Kielwasser: iStock.com/orbitrob

Unterwasser: iStock.com/Jezperklauzen

Stürmisches Meer: aim/iStock/Thinkstock

Küstenlinie: Rick Jacobs/iStock/Thinkstock

Bildnachweis, Episode 4

Alle übrigen Abbildungen stammen aus den Beständen des Siemens Historical Institute beziehungsweise der Siemens AG. Die Urheberrechte liegen bei der Siemens AG, München/Berlin.

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