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1840, Magdeburg
Zimmer und Tüftlerwerkstatt fast komplett zerstört.

Werner von Siemens überlebt.

Alles beginnt mit der Explosion.

Es ist der Anfang einer Spurensuche.

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Wer war Werner von Siemens? Was ist das für ein Mensch, der sich in seiner Tüftlerwerkstatt beinahe selbst in die Luft sprengt und dann unbeirrt weitermacht?

Werner von Siemens, der Selfmademan, der aus dem Nichts ein „#Weltgeschäft“ aufbaut. Ein Workaholic, der neu und global denkt, den nur die Zukunft interessiert und nicht die Vergangenheit.
Stimmt das? Ließ er sich wirklich durch nichts beirren? Oder ist das alles nur ein Mythos?

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Mecklenburg

Die Landschaft seiner Kindheit & Jugend

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Werner ist sechs Jahre alt, als seine Eltern die Pacht in Menzendorf übernehmen, einer kleinen Domäne des Fürstentums Ratzeburg. Es sollen glückliche Jahre gewesen sein, schreibt Werner später, „ziemlich frei und wild“, umringt von elf Geschwistern.

Doch das Leben ist nicht unbeschwert. Der Vater ist streng, er pocht auf Disziplin und Pflichterfüllung. Bereits als Jugendlicher wird Werner auferlegt, Verantwortung für seine jüngeren Geschwister zu übernehmen. Werner lernt, sich durchzusetzen.

Er will auf die Bauakademie. Doch dem Vater sind Naturwissenschaften fremd. Außerdem fehlt das Geld, um dem Sohn eine Hochschulausbildung in Berlin zu finanzieren.

Werner setzt sich durch. Er weiß, dass er seine Träume hier nicht verwirklichen kann. Nicht in Menzendorf.

Auf sich gestellt, macht sich der 18-Jährige zu Fuß auf den Weg nach Berlin.

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Werner ist sechs Jahre alt, als seine Eltern die Pacht in Menzendorf übernehmen, einer kleinen Domäne des Fürstentums Ratzeburg. Es sollen glückliche Jahre gewesen sein, schreibt Werner später, „ziemlich frei und wild“, umringt von elf Geschwistern.

Doch das Leben ist nicht unbeschwert. Der Vater ist streng, er pocht auf Disziplin und Pflichterfüllung. Bereits als Jugendlicher wird Werner auferlegt, Verantwortung für seine jüngeren Geschwister zu übernehmen. Werner lernt, sich durchzusetzen.

Er will auf die Bauakademie. Doch dem Vater sind Naturwissenschaften fremd. Außerdem fehlt das Geld, um dem Sohn eine Hochschulausbildung in Berlin zu finanzieren.

Werner setzt sich durch. Er weiß, dass er seine Träume hier nicht verwirklichen kann. Nicht in Menzendorf.

Auf sich gestellt, macht sich der 18-Jährige zu Fuß auf den Weg nach Berlin.

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Das Ziel steht fest. Der Weg dorthin führt über Umwege – und fordert Gehorsam und Unterordnung.

Werner von Siemens tritt in die preußische Armee ein, um sich so Zugang zu einer naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung zu verschaffen. Dafür muss er sich als erstes der harten militärischen Grundausbildung unterziehen. Der Drill stört ihn nicht; er kann dem harschen Regiment sogar etwas abgewinnen. Weil er weiß, dass der steinige Weg zum Ziel führt?

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Der Plan geht auf. 1835 wird Werner von Siemens als Offiziersanwärter an die Berliner Artillerie- und Ingenieurschule kommandiert.

Ihm erschließt sich eine neue Welt: Mathematik, Physik, Chemie! Die Großstadt Berlin, der Treffpunkt der wissenschaftlichen Avantgarde! Für drei Jahre taucht er in einen Kosmos ein, der ihn fasziniert. Voller Neugier und Enthusiasmus beginnt er, eigene Forschungen anzustellen.

1838 wird er vom Militär nach Magdeburg beordert, hier erlebt er einen tristen Kasernenalltag. Doch seine Leidenschaft ist geweckt. Auch wenn kaum Zeit bleibt, so tüftelt er unbeirrt weiter und setzt seine Experimente fort.

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Dann erreichen ihn in kurzer Folge erschütternde Nachrichten.

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Das Ziel steht fest. Der Weg dorthin führt über Umwege – und fordert Gehorsam und Unterordnung.

Werner von Siemens tritt in die preußische Armee ein, um sich so Zugang zu einer naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung zu verschaffen. Dafür muss er sich als erstes der harten militärischen Grundausbildung unterziehen. Der Drill stört ihn nicht; er kann dem harschen Regiment sogar etwas abgewinnen. Weil er weiß, dass der steinige Weg zum Ziel führt?

Der Plan geht auf. 1835 wird Werner von Siemens als Offiziersanwärter an die Berliner Artillerie- und Ingenieurschule kommandiert.

Ihm erschließt sich eine neue Welt: Mathematik, Physik, Chemie! Die Großstadt Berlin, der Treffpunkt der wissenschaftlichen Avantgarde! Für drei Jahre taucht er in einen Kosmos ein, der ihn fasziniert. Voller Neugier und Enthusiasmus beginnt er, eigene Forschungen anzustellen.

1838 wird er vom Militär nach Magdeburg beordert, hier erlebt er einen tristen Kasernenalltag. Doch seine Leidenschaft ist geweckt. Auch wenn kaum Zeit bleibt, so tüftelt er unbeirrt weiter und setzt seine Experimente fort.

Dann erreichen ihn in kurzer Folge erschütternde Nachrichten.

Im Juli 1839 stirbt die Mutter.

Der Verlust trifft ihn ins Mark.

Ein halbes Jahr später verstirbt der Vater.

Schlagartig ändert sich für Werner von Siemens alles.

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Er fühlt sich für seine Geschwister verantwortlich. Der Jüngste ist gerade mal drei Jahre alt. Das Landgut ist restlos verschuldet. Er muss handeln, sich kümmern, für die Familie sorgen. Doch er sitzt in Magdeburg fest.

Ihm bleibt keine Wahl. Weder sein ältester Bruder noch die Schwestern können für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen. Werner fühlt sich in der Pflicht.

Er fühlt sich für seine Geschwister verantwortlich. Der Jüngste ist gerade mal drei Jahre alt. Das Landgut ist restlos verschuldet. Er muss handeln, sich kümmern, für die Familie sorgen. Doch er sitzt in Magdeburg fest.

Ihm bleibt keine Wahl. Weder sein ältester Bruder noch die Schwestern können für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen. Werner fühlt sich in der Pflicht.

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Welche Optionen hat er überhaupt? Als Leutnant verdient er nicht genug Geld, zudem ödet ihn das Kasernenleben an. Doch es gibt etwas, das ihn fesselt und ihn immer wieder von Neuem in den Bann zieht: seine wissenschaftlichen und technischen Studien.

Werner muss nicht lange überlegen: Das ist es, was ihn antreibt. Doch bisher ist es eine Leidenschaft, keine Profession. Das will er ändern. Er wird seine Forschungen so ausrichten, dass sie einen praktischen Nutzen haben und Aufträge einbringen!

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Er beginnt mit dem Naheliegenden: Ausrüstung für das Militär. Hier besteht Bedarf, denn die von der Armee verwendeten Zündmittel sind veraltet. Mit provisorischen Gerätschaften macht er sich an die Entwicklung und nutzt jede freie Minute, um seine Experimente voranzutreiben.

Sein Ziel: ein innovativer Zündstoff.

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Er beginnt mit dem Naheliegenden: Ausrüstung für das Militär. Hier besteht Bedarf, denn die von der Armee verwendeten Zündmittel sind veraltet. Mit provisorischen Gerätschaften macht er sich an die Entwicklung und nutzt jede freie Minute, um seine Experimente voranzutreiben.

Sein Ziel: ein innovativer Zündstoff.

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Der Versuch misslingt, die Explosion zerfetzt sein Trommelfell – und noch hat er kein verwertbares Produkt in Händen. All das wirft ihn nicht aus der Bahn. Werner von Siemens macht einfach weiter, denn ER WILL ETWAS ERREICHEN.

Er stößt auf erste Forschungen zur Galvanoplastik. Schnell erkennt Werner die Potenziale, die das elektrochemische Beschichtungsverfahren birgt. Er beschließt, dieser Spur zu folgen und versucht sich an galvanischer Vergoldung. Das Experiment glückt, zu seiner Begeisterung schlägt sich „schönster, reinster Goldglanz“ nieder.

Werner von Siemens wähnt sich auf dem richtigen Weg.

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Der Versuch misslingt, die Explosion zerfetzt sein Trommelfell – und noch hat er kein verwertbares Produkt in Händen. All das wirft ihn nicht aus der Bahn. Werner von Siemens macht einfach weiter, denn ER WILL ETWAS ERREICHEN.

Er stößt auf erste Forschungen zur Galvanoplastik. Schnell erkennt Werner die Potenziale, die das elektrochemische Beschichtungsverfahren birgt. Er beschließt, dieser Spur zu folgen und versucht sich an galvanischer Vergoldung. Das Experiment glückt, zu seiner Begeisterung schlägt sich „schönster, reinster Goldglanz“ nieder.

Werner von Siemens wähnt sich auf dem richtigen Weg.

Werner arbeitet unter Hochdruck weiter – nun mit dem Ziel, seine Erfindungen patentieren zu lassen und dann zu verkaufen. Doch es funktioniert nicht. Keine seiner Anstrengungen führt auch nur in die Nähe des ersten Erfolgs.

Aber er weiß auch:
Allein kann er es nicht schaffen.

Er braucht einen Partner.

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Die Erfindung wird 1842 in Preußen patentiert. Dennoch ist Werner von Siemens unzufrieden. Es gelingt ihm nicht, das Verfahren in großem Maßstab zu vermarkten, zumindest nicht in Deutschland.

Er steht unter Druck, die Sorge um die Familie treibt ihn um: Wie lässt sich aus der Sache Geld schlagen? Es muss gelingen!

Er schickt seinen Bruder William, gerade mal 19 Jahre alt, nach England, um einen Käufer für das Patent zu finden. Der Coup gelingt: In Birmingham erzielt William durch den Verkauf eine so hohe Summe, dass die Geldnöte vorerst ausgeräumt sind.

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Werner arbeitet unter Hochdruck weiter – nun mit dem Ziel, seine Erfindungen patentieren zu lassen und dann zu verkaufen. Doch es funktioniert nicht. Keine seiner Anstrengungen führt auch nur in die Nähe des ersten Erfolgs.

An seinem 30. Geburtstag zieht er Bilanz – und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Das „Jagen nach Erfindungen“ führte nicht zum erhofften Ziel, also muss er seine Strategie ändern.

Werner beschließt, alles auf eine Karte zu setzen: elektrische Telegrafie. Die Möglichkeit, Nachrichten schnell und sicher zu übertragen – ein #Zukunftsmarkt!

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An seinem 30. Geburtstag zieht er Bilanz – und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Das „Jagen nach Erfindungen“ führte nicht zum erhofften Ziel, also muss er seine Strategie ändern.

Werner beschließt, alles auf eine Karte zu setzen: elektrische Telegrafie. Die Möglichkeit, Nachrichten schnell und sicher zu übertragen – ein #Zukunftsmarkt!

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Aber er weiß auch:
Allein kann er es nicht schaffen.

Er braucht einen Partner.

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Credits

Herausgeber

Siemens Historical Institute (SHI)
Nonnendammallee 101
13629 Berlin
Deutschland

Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Christoph Wegener
Siemens Historical Institute (SHI)
Nonnendammallee 101
13629 Berlin
Deutschland

Idee & Konzept

Sabine Dittler, SHI
Maximilian Heinrich, Virtual Identity AG

Drehbuch

Julia M. Novak

wissenschaftliche Begleitung

Johannes Bähr

Redaktion

Sabine Dittler, SHI
Julia M. Novak
Christoph Wegener, SHI

Gestaltung & Animation

Joachim Roschka, Virtual Identity AG

Programmierung

Henk Blankenberg, Virtual Identity AG
Daniel Heidecke, Virtual Identity AG

Musik & Sound Design

TAUCHER Sound Environments

Projektmanagement

Mareike Heilwagen, Virtual Identity AG

Projektleitung

Sabine Dittler, SHI

Bildnachweis, Episode 1

Georg Simon Ohm: bpk, Berlin

Bildnachweis, Episode 2

Bildnachweis, Episode 3

Aufgewühltes Meer: iStock.com/stanchev

Kielwasser: iStock.com/orbitrob

Unterwasser: iStock.com/Jezperklauzen

Stürmisches Meer: aim/iStock/Thinkstock

Küstenlinie: Rick Jacobs/iStock/Thinkstock

Bildnachweis, Episode 4

Alle übrigen Abbildungen stammen aus den Beständen des Siemens Historical Institute beziehungsweise der Siemens AG. Die Urheberrechte liegen bei der Siemens AG, München/Berlin.

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