Bitte benutzen Sie einen anderen Browser

Sie nutzen einen Browser, der nicht vollständig unterstützt wird. Bitte beachten Sie, dass Darstellung und Bedienbarkeit dieser Seite möglicherweise eingeschränkt sind. Zur optimalen Nutzbarkeit empfehlen wir den Download eines unterstützten Browsers in der neuesten Version:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Mit dem aktuellen Browser fortfahren
image
Zeigertelegraf, 1847

1847: Unternehmensgründung

Mit der Konstruktion des Zeigertelegrafen legt Werner von Siemens 1847 den Grundstein für die heutige Siemens AG. Dem 30-jährigen Erfinder ist es gelungen, einen von Charles Wheatstone und William Fothergill Cooke entwickelten elektrischen Telegrafen entscheidend zu verbessern.

Für die Herstellung seines Apparats gründet Werner von Siemens mit dem Feinmechaniker Johann Georg Halske die „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“. Die Zehn-Mann-Werkstatt nimmt am 12. Oktober 1847 in einem Berliner Hinterhof den Betrieb auf.

 

1848 erhält die junge Firma den Auftrag, die erste Ferntelegrafenverbindung Europas zu bauen. Die rund 670 Kilometer lange, weitgehend unterirdisch verlaufende Linie zwischen Berlin und Frankfurt am Main geht im Februar 1849 in Betrieb. Im März desselben Jahres wählt die Nationalversammlung Friedrich Wilhelm IV. zum Deutschen Kaiser. Dank der neuen Kommunikationstechnik wird die Nachricht aus Frankfurt innerhalb von nur einer Stunde in Berlin bekannt.

image
Erstes Baubüro in St. Petersburg, 1853

Ab 1853: russisches Staatstelegrafennetz und Gründung einer Zweiggesellschaft

1853 beauftragt der russische Staat Siemens & Halske, eine Telegrafenlinie von Warschau bis an die preußisch-russische Grenze zu verlegen. Dem Bau der Linie folgen weitere Aufträge. Unter Leitung von Carl von Siemens eröffnet das Unternehmen ein Baubüro in St. Petersburg und beginnt umgehend mit den Arbeiten an dem rund 9.000 Kilometer umfassenden Staatstelegrafennetz. Zwei Jahre später erhält Siemens & Halske auch den Auftrag, die Linien zu warten.

 

1855 wird die St. Petersburger Zweigstelle in eine selbstständige Niederlassung umgewandelt. In Anerkennung seiner Verdienste um die positive Geschäftsentwicklung überträgt Werner von Siemens die Leitung seinem jüngeren Bruder Carl.

Durch den Erfolg in Russland erfährt das Berliner Unternehmen einen steilen Aufschwung. Die Belegschaft wächst bis 1856 auf 330 Mitarbeiter, zwei Drittel davon arbeiten in Russland. Die Exportquote steigt zeitweilig auf bis zu 80 Prozent. 

image
Kabelfabrik in Woolwich, London, 1870

Ab 1858: Gründung der selbstständigen englischen Niederlassung

Siemens & Halske bemüht sich früh, neue Auslandsmärkte zu erschließen. Bereits drei Jahre nach Firmengründung unterhält das Unternehmen eine Vertriebsagentur in England, für die mit William Siemens ein jüngerer Bruder des Gründers als Agent tätig ist. 1858 wird die Londoner Niederlassung unter seiner Leitung selbstständig und firmiert fortan unter „Siemens, Halske & Co.“.

 

Die Aktivitäten der Londoner Tochtergesellschaft von Siemens & Halske konzentrieren sich über lange Zeit vor allem auf das Seekabelgeschäft. Mit dem Ziel, unabhängig von der Qualität und den Preisen der englischen Kabelzulieferer agieren zu können, eröffnet Siemens, Halske & Co. Anfang 1863 eine eigene Kabelfabrik in Woolwich bei London. 

image
Blick in die Werkstatt von Siemens & Halske, um 1897

1858: erstmalige Beteiligung am Unternehmenserfolg

Das Anliegen, qualifizierte Arbeitskräfte langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig zu motivieren, veranlasst Werner von Siemens 1858, seine Lohnarbeiter am Gewinn der Firma zu beteiligen. Ab 1866 profitieren auch die leitenden Angestellten dank der sogenannten Inventurprämie vom wirtschaftlichen Erfolg der „Telegraphen-Bauanstalt“. 

Schlaglichter aus 170 Jahren Siemens-Geschichte

Informieren Sie sich zu ausgewählte Ereignissen aus der Geschichte des Unternehmens in unseren History News, die wir stetig für Sie erweitern.