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Erleben Sie 170 Jahre Geschichte in unserem Archiv

Siemens unterhält eines der größten und renommiertesten Unternehmensarchive Deutschlands. 1907 gegründet, sind wir das Gedächtnis von Siemens. 

Unsere Tradition und unser Erbe sind eine Quelle der Inspiration für die Zukunft.

Nathalie von Siemens, Ur-Ur-Enkelin des Unternehmensgründers

Als zentrales Archiv am Unternehmenssitz Berlin haben wir den Auftrag, das Wissen über die 170-jährige Geschichte und Entwicklung des Technologiekonzerns zu dokumentieren und weiterzugeben. Wir sichern, erschließen und analysieren schriftliche Dokumente, Bilder, Filme und Produkte aus der Geschichte der Siemens AG und ihrer Vorgängerunternehmen.

 

Derzeit umfasst das Siemens Historical Institute rund 10.000 Regalmeter schriftliche Quellen, 12.000 Bücher sowie circa zehn Terabyte an gespeicherten Informationen und Dokumenten. In unseren laufend erweiterten Sammlungen befinden sich rund eine Million historische Bilder sowie Aufzeichnungen von Reden und Ansprachen einzelner Siemens-Unternehmer. Rund 8.000 Industrie-, Wirtschafts- und Werbefilme illustrieren die Geschichte der Elektrotechnik und Elektronik von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart. Und unsere Exponatesammlung beherbergt aktuell mehr als 10.000 historische Objekte – ein reiches Erbe historischer Überlieferung.

Ihr Zugang zur Siemens-Geschichte

Ob Sie Mitarbeiter, Journalist, Forscher oder interessierter Kunde sind – das Siemens Historical Institute bietet Ihnen die Möglichkeit, die Siemens-Geschichte kennenzulernen und damit die Historie eines Unternehmens, das die technologische Entwicklung Deutschlands, Europas und der Welt in den vergangenen 170 Jahren auf beeindruckende Weise mitgeprägt hat.

Bestände und aktuelle Projekte

Bestände und aktuelle Projekte – so facettenreich wie unsere Unternehmensgeschichte selbst

Den Schwerpunkt der umfangreichen Bestände und Sammlungen bilden Unterlagen des Aufsichtsrats, des Vorstands und der zentralen Unternehmenseinheiten. Diese Quellen sind die Grundlage für jede historische Arbeit; ohne sie lassen sich die wesentlichen Ereignisse, Abläufe und Zusammenhänge des Gesamtunternehmens nicht nachvollziehen. Die zuverlässige Rekonstruktion historischer Entwicklungen ist unter anderem im Zusammenhang mit Rechtsfragen von Bedeutung. 

1.000.000 Fotos

Werfen Sie einen Blick zurück in die Vergangenheit und lassen Sie diese lebendig werden. Eine Million Fotografien aus der abwechslungsreichen Geschichte des Unternehmens machen dies möglich.

10 Terabyte Daten

Viele Quellen – seien es klassische Dokumente oder Bilder und Filme – erreichen uns heute ausschließlich digital. Und viele alte Bestände werden von uns digitalisiert, sodass sie einfach zugänglich und durchsuchbar sind – in Summe mehr als zehn Terabyte, Tendenz steigend.

Mehr als 10.000 Exponate

Das Siemens Historical Institute besitzt eine prall gefüllte Schatzkammer der Siemens-Technik – angefangen bei den Nachbauten des 1847 konstruierten Zeigertelegrafen und des ersten Siemens-Elektroautos von 1905, der „Elektrischen Viktoria“, über das legendäre erste Siemens-Radio von 1924 bis zum ersten PC von Siemens.

8.000 Filme

Rund 8.000 Industrie-, Wirtschafts- und Werbefilme illustrieren die spannende Geschichte der Elektrotechnik und Elektronik von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart – ein unschätzbarer historischer Fundus in Bild und Ton.

10.000 Regalmeter Dokumente

Geschäftskorrespondenzen, Protokolle und Berichte, Preislisten, Prospekte, Druckschriften, Mitarbeiterzeitschriften und Kundenmagazine, Zeichnungen, Karten und Pläne umfassen insgesamt mehr als zehn Kilometer Regalfläche – Siemens-Historie schwarz auf weiß.

Die Geschichte des Archivs

Bereits Wilhelm von Siemens, der zweite Sohn des Firmengründers, erkennt früh das Potenzial der eigenen Historie: Anlässlich des 60. Firmenjubiläums initiiert er 1907 die Gründung eines Unternehmensarchivs. Lange Jahre sind die Archivmitarbeiter vor allem damit beschäftigt, die Akten und gedruckten Dokumente zusammenzuführen und das zur Dokumentation der Unternehmensgeschichte wesentliche Quellenmaterial inhaltlich zu erschließen. Ab den 1920er-Jahren werden erste Publikationen zur Unternehmensgründung und -entwicklung veröffentlicht.

Umzug nach München

Während des Zweiten Weltkriegs kommt es zu großen Schäden und Verlusten am umfangreichen Archivgut. Entsprechend konzentrieren sich die Aktivitäten des Siemens-Archivs in den ersten Nachkriegsjahren vor allem darauf, die durch Aktenverlagerung und Beschlagnahmung weit verstreuten Bestände wieder zusammenzuführen. Diese Tätigkeit ist bis 1954 weitgehend abgeschlossen. Noch im selben Jahr zieht das Siemens-Archiv von Berlin nach München, wo sich bereits seit 1949 der Firmensitz von Siemens & Halske AG befindet.

Strategische Neuausrichtung

Ab Mitte der 1990er-Jahre vollzieht das Siemens-Archiv den Funktionswandel zum professionellen Informationsdienstleister für Fragen zur Geschichte von Siemens. Neue Herausforderungen wie die elektronische Erschließung und Langzeitarchivierung digitaler Dokumente, die Standardisierung archivischer Kernaufgaben, die zunehmende Kunden- und Serviceorientierung sowie die stärkere Profilierung innerhalb des Unternehmens verändern die Aufgaben und Ziele der Archivmitarbeiter stark. Seit April 2011 ist das Archiv unter dem Dach des Siemens Historical Institute beheimatet.

Back to the roots

2016 führt der Bau der neuen Münchener Konzernzentrale zum dritten Standortwechsel in der über 100-jährigen Archivgeschichte. In den Untergeschossen des Neubaus werden große Technikzentralen eingebracht, so dass die Flächen nicht mehr als Archivmagazine genutzt werden können. Auf der Suche nach einem zukunftssicheren Standort für das Siemens Historical Institute gerät rasch der Traditionsstandort Berlin-Siemensstadt in den Fokus. In dem 1913 erbauten Verwaltungsgebäude an der Nonnendammallee stehen geeignete Flächen und Räumlichkeiten zur Verfügung – mit der Konsequenz, dass das Unternehmensarchiv im Herbst 2016 an den Ort seiner Gründung zurückverlegt wird und hier seit Januar 2017 der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

2016 zieht das Siemens Historical Institute von München nach Berlin. Vor allem der Umzug der umfangreichen Archivbestände ist eine gewaltige organisatorische und logistische Herausforderung. Rund 350 Tonnen Akten, Dokumente, historische Bilder und Filme sind einzupacken und für den Transport vorzubereiten.
Eine logistische Meisterleistung

2016 zieht das Siemens Historical Institute von München nach Berlin. Vor allem der Umzug der umfangreichen Archivbestände ist eine gewaltige organisatorische und logistische Herausforderung. Rund 350 Tonnen Akten, Dokumente, historische Bilder und Filme sind einzupacken und für den Transport vorzubereiten.

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Dr. Frank Wittendorfer
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