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Meilensteine der Geschäftsentwicklung

1847–1900

1847
Gründung der „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske” in Berlin

 

1852

Siemens & Halske (S&H) bezieht eine ausbaufähige Fabrik in der Berliner Markgrafenstraße

 

1873

Sigmund Schuckert gründet in Nürnberg eine Werkstatt für den Bau von elektrischen Maschinen und Scheinwerfern

 

1877

In Erlangen gründet Erwin Moritz Reiniger eine Werkstatt für den elektromedizinischen Apparatebau (1886 Umfirmierung in Reiniger, Gebbert & Schall)

 

1884

S&H nimmt die sechs Kilometer lange Straßenbahnstrecke zwischen Frankfurt-Sachsenhausen und Offenbach in Betrieb

 

1890

S&H eröffnet in München eine erste eigene Vertriebsniederlassung (Technisches Büro). Bis dahin waren Abkommen mit Vertreterfirmen üblich

 

1890–1900

Technische Büros in zahlreichen deutschen Städten folgen: Köln, Düsseldorf (1890), Mannheim, Dresden, Hannover (1891), Frankfurt, Essen (1892), Stuttgart (1895) Dortmund, Leipzig (1897) und Hamburg (1898)

 

1899

Auf dem Fabrikgelände am Nonnendamm nordwestlich von Berlin entsteht als erstes Gebäude der späteren Siemensstadt das Kabelwerk Westend

 

1901

Die von der Elektrizitäts-AG vorm. Schuckert & Co. elektrisch ausgestattete Wuppertaler Schwebebahn geht in Betrieb

 

1903

Gründung der Siemens-Schuckertwerke (SSW) in Nürnberg

 

1906

Mit dem Physikalisch-Chemischen Laboratorium wird auf dem Gelände der späteren

Siemensstadt das erste zentrale Forschungslabor eingerichtet

 

1910

In Bad Harzburg wird das sogenannte Ettershaus als Erholungsheim für Siemens-Mitarbeiter eröffnet

 

1911

S&H und die AEG gründen die Hamburger Hochbahn AG

 

1914

Das neue Werksgelände am Nonnendamm erhält den offiziellen Namen „Siemensstadt”

 

1921

Fertigstellung des Rheinland-Fernsprechkabels Berlin-Köln (im Bau seit 1912)

 

1927

SSW erwirbt die Dampfturbinenfabrik von Thyssen in Mühlheim/Ruhr

 

1927

Erwerb der Isaria-Zählerwerke AG in der Münchener Hofmannstraße, im Folgejahr wird die Produktion auf nachrichtentechnische Erzeugnisse umgestellt

 

1930

Gründung der Zentralstelle der Technischen Büros in Berlin

 

1931

Das Kraftwerk West in Berlin ist betriebsfähig

 

1932

Gründung der elektromedizinischen Spezialfirma Siemens-Reiniger-Werke AG in Erlangen

 

1943

Durch die schweren Luftangriffe auf Deutschland werden auch die Siemens-Werke in Mitleidenschaft gezogen; umfangreiche Fertigungsverlagerungen, besonders aus Berlin, sind notwendig

 

1945

Dezentralisierung und Verlagerung weiter Teile der Unternehmensführung nach Süd- und Westdeutschland; Demontage der Berliner Siemens-Werke; Verlust der ost- und mitteldeutschen Betriebe

1949

Verlegung der Firmensitze von S&H nach München und von SSW nach Erlangen, Berlin bleibt jeweils zweiter Firmensitz

 

1950

Aufnahme der Fertigung im neu errichteten Installationsgerätewerk in Regensburg

 

1955–1958

Organisatorische Zusammenführung der Zweigniederlassungen und Technischen Büros von S&H und SSW

 

1951

Verlegung der Fertigung von Eisenbahnsignalanlagen von Bruchsal nach Braunschweig

 

1965

Fertigstellung des Forschungszentrums Erlangen

 

1966

Zusamenfassung von Siemens & Halske, den Siemens-Schuckertwerken und den Siemens-Reiniger-Werken zur Siemens AG mit Sitz in München und Berlin

 

1969/70

Mit 50 Fabriken in Deutschland verfügt Siemens zur Jahreswende über mehr Produktionsstandorte als jedes andere deutsche Unternehmen

 

1972

Ensatz von Siemens-Technik bei den Olympischen Spielen in München

 

1972–1984

Errichtung des neuen Fertigungs- und Forschungsstandorts München-Perlach

 

1975

In Traunreut (Oberbayern) wird das modernste Leuchtenwerk Europas errichtet

 

1981

Die Zweigniederlassungen Essen und Dortmund werden zur Zweigniederlassung Ruhr zusammengefasst; 1984 wird die ZN für besondere Ausbildungsleistungen geehrt

 

1990

Siemens errichtet mit dem Elektronikwerk Amberg eine eigenständige Produktionsstätte für speicherprogrammierbare Steuerungen

 

1990–1992

Übernahme von Betrieben und Gründung von Vertriebsgesellschaften auf dem Gebiet der ehemaligen DDR

 

1994

Einweihung der Computertomographen-Fertigung in Forchheim

 

1997

Eröffnung des Siemens Prüfcenters für schienengebundene Verkehrssysteme in Wegberg Wildenrath (Nordrhein-Westfalen)

2004

Neue Regionalorganisation in Deutschland: Vertriebs- und Serviceeinheiten, die bisher den Bereichen zugeordnet waren, werden unter einer Leitung gebündelt

 

2007

Das Siemenswerk Berlin feiert die Fertigstellung der größten Gasturbine der Welt

 

2008

Ermittlungsbehörden in Deutschland und den USA beenden die juristischen Verfahren in Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen gegen Siemens; das Unternehmen verpflichtet ehemaligen deutschen Finanzminister, Dr. Theo Waigel, als „Compliance-Monitor“

 

2010

Siemens stellt weltweit erstes integriertes molekulares Ganzkörper-MR Forschungssystem vor; der erste Biograph mMR wird am Universitätskrankenhaus „Klinikum rechts der Isar“ in München installiert

 

2012

Siemens gewinnt den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft in der Kategorie Großunternehmen für die hoch-effiziente Gasturbine der H-Klasse

 

2012

Siemens erhält Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung des GuD-Kraftwerks Lausward mit Fernwärmeauskopplung in Düsseldorf, eine der effizientesten und umweltfreundlichsten Anlagen der Welt

 

2013

Siemens präsentiert Drei-Punkte-Plan und optimierten Energiemix für die Energiewende in Deutschland

 

2013

Installation der Offshore-Plattform HelWin1 in der Nordsee abgeschlossen

Schlaglichter aus 170 Jahren Siemens-Geschichte

Informieren Sie sich zu ausgewählten Ereignissen aus der Geschichte des Unternehmens in unseren History News, die wir stetig für Sie erweitern.