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Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur effektiven Bekämpfung von Cyberrisiken

Digitale Technologien versetzen uns in die Lage, unser traditionelles Geschäft zu verbessern und völlig neue Märkte zu erschließen. So können wir die große Menge an verfügbaren Informationen nutzen und neue Trends antizipieren. Gleichzeitig nehmen IT-Risiken stetig zu. Aus diesem Grund ist Cybersecurity bei Enel ein grundlegendes Element der digitalen Strategie.

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Yuri Rassega, Enel Group Chief Information Security Officer

„Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur effektiven Bekämpfung von Cyberrisiken. In unserer heutigen Welt wirken Technologien zunehmend disruptiv, was sich auch auf die damit verbundenen Bedrohungen auswirkt, die immer häufiger und ausgefeilter werden. Während der vergangenen Jahre haben wir bei Enel daran gearbeitet, eine systemische Vision zu entwickeln, die sowohl die geschäftlichen Treiber als auch IT-/OT-/IoT-systemspezifische Schutzziele in Betracht zieht, eine risikobasierte Strategie definiert und ein sogenanntes „Cybersecurity by design“-Modell verfolgt, das die Resilienz von Infrastrukturen und Anwendungen verbessert und sie besser gegen Cyberrisiken wappnet. Durch die Unterzeichnung der Charter of Trust für eine sichere digitale Welt unterstreichen wir offiziell unser Engagement für einen koordinierteren Ansatz im Bereich Cybersicherheit durch das Zusammenführen und Teilen von Daten in Echtzeit.“

Die Enel Group operiert in einem komplexen und vielfältigen globalen Umfeld, das auch das Gefahrenpotenzial im Bereich Daten, Anlagen und Mitarbeiter bestimmt.  Digitale Automatisierungstechnologien sind dabei zunehmend zu einem zentralen Element der Energiebranche geworden und haben durch ihre schnelle Entwicklung das traditionelle Geschäftsmodell auf den Kopf gestellt. Je mehr Technologien eine zentrale Rolle in unserem Arbeits- und Privatleben spielen, desto häufiger und ausgefeilter werden auch die Gefahren und Bedrohungen in diesem Bereich.

 

Wie auch im Bericht des Weltwirtschaftsforums von 2018 ausgeführt, nehmen Cyberrisiken kontinuierlich zu.  Die Wahrscheinlichkeit eines Cyberangriffs steht an dritter Stelle hinter extremen Wetterereignissen und Naturkatastrophen. Aus diesem Grund steht Cybersicherheit nun bei Unternehmen und Staaten gleichermaßen im Fokus. Auch wir bei Enel haben sie zu einem Grundpfeiler unserer Digitalisierungsstrategie gemacht.

 

Energieunternehmen sind bei der Verwaltung und Steuerung ihrer miteinander vernetzten Einrichtungen und Anlagen zunehmend abhängig von automatischen Steuerungssystemen.

 

Während der vergangenen Jahre haben wir bei Enel daran gearbeitet, eine systemische Vision zu entwickeln, die auf einem ganzheitlichen Ansatz basiert, der Geschäftsbereiche, den IT-Sektor, Betriebstechnologien und das Internet der Dinge integriert.

 

2017 hat das Schutzsystem der Enel Group täglich eine große Anzahl von Bedrohungen und Angriffen in diesem Bereich blockiert: 2,8 Millionen eingehende E-Mails aufgrund von Spam oder Schadsoftware, 900 Viren, 500 Angriffe auf Internetseiten des Unternehmens. Im Verlauf des Jahres wurden mehr als 100 feindliche Angriffe von Cyberaktivisten registriert und von Enels Cybersecurity-Team abgewehrt.

 

Enel hat, wie so viele andere Unternehmen und Staaten weltweit, ein offiziell anerkanntes, globales Cyber Emergency Readiness Team (CERT) aufgebaut und wird nun als erstes globales Energieversorgungsunternehmen auch Unterzeichner der Charter of Trust für eine sichere digitale Welt – eine Initiative, die ganz im Einklang mit Enels Engagement für mehr Vertrauen in unserer digital vernetzten Welt steht.

 

Gemeinsam mit Regierungen, Unternehmen und anderen Stakeholdern eine Vertrauensbasis zu schaffen, ist unserer Meinung nach der effektivste Weg zu mehr Fortschritt im Bereich der Forschung zum Thema Cybersicherheit, bei der Entwicklung von Komponenten, die „secure by design“ sind, sowie im Bereich der Gesetzgebung und Standardisierung. 

 

Die CERAWeek, eine der bedeutendsten Veranstaltungen der Energiebranche, bildet den perfekten Rahmen für diese Initiative und schafft eine Plattform für den Austausch von Best Practices zwischen den unterschiedlichsten Akteuren aus verschiedenen Branchen.