Ohne Sicherheit keine Nachhaltigkeit

Das Vermeiden gesundheitlicher Beeinträchtigungen, von Unfällen und Schadensereignissen sind wichtige Elemente der nachhaltigen Strategie unseres Unternehmens und integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse. Dabei spielen Arbeitssichereit sowie die erfolgreiche Bewältigung von Technischen Risiken eine wesentliche Rolle beim Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Vermögenswerte und tragen somit zur Wettbewerbsfähigkeit von Siemens bei. 

Wir entwickeln zentrale Programme und Prozesse, die, zugeschnitten auf die jeweilige Geschäftstätigkeit, weltweit angewendet werden. Sicherheit ist fester Bestandteil der Siemens Business Conduct Guidelines, der internen Überwachungssysteme sowie unserer Risikomanagement- und internen Kontrollsysteme.

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Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft.

Werner von Siemens, 1880

Jeder von uns ist verantwortlich für Sicherheit. Wir achten aufeinander.

Janina Kugel, Mitglied des Vorstands der Siemens AG

Wir sind der Überzeugung, dass eine  Verbesserung der Sicherheit nur durch eine gelebte Sicherheitskultur und optimale Arbeitsbedingungen erreicht werden kann – das gilt für jedes Land, für alle Siemens-Mitarbeiter und auch für unsere Auftragnehmer. Sowohl als Unternehmen als auch als Einzelpersonen tragen wir die Verantwortung dafür, dass die Arbeitsumgebung bei Siemens jederzeit und für jeden Mitarbeiter sicher ist. Wir streben eine weltweit einheitliche Vorgehensweise an, die auf lokalen Managementsystemen und bewährten Verfahren basiert, um eine nachhaltige Leistung zu erzielen.

Zero Harm Culture @ Siemens

Sicherheit aus Überzeugung

Nicht nur unsere Kunden und Lieferanten erwarten hohe Sicherheitsstandards, sondern auch die Regulierungsbehörden weltweit. Doch sicheres Verhalten wird nicht nur durch die Einhaltung von Gesetzen, Regelungen und Verfahren allein bestimmt. Vielmehr kommt es auch auf die persönlichen Werte und Einstellungen von Führungskräften und Mitarbeitern an. Beide Aspekte berücksichtigt unser im Geschäftsjahr 2012 eingeführtes und stetig weiterentwickeltes Programm "Zero Harm Culture @ Siemens". Es dient dem Ziel, das sicherheitsbewusste Denken und Handeln nachhaltig positiv zu verändern. So gestalten wir gezielt den Kulturwandel in Richtung eines nachhaltig verbesserten Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanagements.

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Sicherheit aus Überzeugung

Unser Programm "Zero Harm Culture @ Siemens" verfolgt drei Grundsätze: Null Unfälle – es ist möglich! Keine Kompromisse bei Sicherheit und Gesundheit! Wir achten aufeinander! Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut – deshalb gilt für uns: Jeder Mitarbeiter bei Siemens soll sich stets auf eine intakte und sichere Arbeitsumgebung verlassen können, um am Ende eines Arbeitstages gesund und unbeschadet zu Familie und Freunden zurückzukehren. Wenn es um Sicherheit und Gesundheit geht, machen wir keine Kompromisse. Um einheitliche Prozesse in allen Geschäftsbereichen weltweit sicherzustellen, haben wir das „Zero Harm Culture @ Siemens Country“-Konzept entwickelt. Zusätzlich dazu verbessern auch unsere Geschäftseinheiten und Landesgesellschaften selbst die Sicherheit durch verschiedene lokale Aktivitäten je nach aktuellem Sicherheitsniveau und Geschäftsbedürfnissen. Unsere Erfolgsgeschichten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Keine Kompromisse bei der Arbeitssicherheit

Um die Unfallzahlen zu senken, haben wir zusätzliche geschäftsspezifische Aktionen und Programme eingeführt, vorzugsweise auf Baustellen und in Projekten. Bei der Auswahl unserer Auftragnehmer sind wir konsequent und stellen strenge Anforderungen an die Arbeitssicherheit. Insbesondere für das Sicherheits- und Gesundheitsmanagement fordern wir eine detaillierte Risikoanalyse für jede Baustelle und jedes Projekt. Als Ergebnis des systematischen Bewertungsprozesses, den wir entwickelt und eingeführt haben, wurden bis zum Ende des Berichtsjahres mehrere Auftragnehmer von Siemens-Projekten ausgeschlossen oder überprüft. Erst wenn diese die beanstandeten Punkte behoben und erneut unseren Bewertungsprozess erfolgreich durchlaufen haben, kommen sie als Auftragnehmer für uns wieder infrage.

Vielfach verankert: Wo Arbeitssicherheit bei Siemens festgelegt ist

Unsere zentral entwickelten Programme und Prozesse, werden, angepasst an die jeweilige Geschäftstätigkeit, dezentral angewendet. Arbeitssicherheit ist außerdem fester Bestandteil der Siemens Business Conduct Guidelines, der internen Überwachungssysteme sowie unserer Risikomanagement- und internen Kontrollsysteme. Und sie ist Teil eines internationalen Rahmenabkommens zwischen der Siemens AG, dem Gesamtbetriebsrat der Siemens AG, der IG Metall und der IndustriAll Global Union.

Nationale und internationale Richtlinien

Die konsequente und konstante Bewertung Technischer Risiken und die daraus abgeleiteten Schutzmaßnahmen sind die Basis für nachhaltigen Erfolg. Siemens hat weltweit verbindliche Vorgaben im Brandschutz, Explosionsschutz, Strahlenschutz sowie bei der Beförderung gefährlicher Güter und beim EHS-Notfallmanagement zum Schutz von Personen, der Umwelt, Sach- und Vermögenswerten sowie unseren Geschäftsprozessen.

Schutz ist Basis für Erfolg

Mit unserer weltweit vorhandenen Fachorganisation sorgen wir für die Umsetzung internationaler und nationaler,  versicherungsrelevanten als auch der Siemens-internen Regelungen zu diesen Themen. Im Rahmen unseres proaktiven Risikomanagements identifizieren wir immobilien- und anwenderbezogene Gefahren und Risiken, bewerten sie, implementieren risikominimierende Schutzkonzepte und -maßnahmen und prüfen diese regelmäßig auf ihre Wirksamkeit. Damit vereinen wir alle wichtigen Aspekte im Zusammenhang mit „Technischen Risiken“ und tragen zur Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern, sowie dem Schutz der Umwelt und unseren Geschäftsprozessen bei.

Beförderung gefährlicher Güter

Bestmögliche Vermeidung von Gefahren für Personen und Sachgüter sowie von Schäden für Umwelt, eingesetzte Transportmittel und andere Güter. Die Einhaltung der Gefahrgutvorschriften schließt Risiken aus bzw. reduziert sie.

Brandschutz

Siemens gibt konzernweite verbindliche Mindestanforderungen im organisatorischen, baulichen und anlagentechnischen Brandschutz vor, mit dem Ziel, das Brand- und Brandfolgerisiko zu minimieren.

Explosionsschutz

Die konzernweiten verbindlichen Mindestanforderungen umfassen technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, die die Entstehung von Explosionen verhindern oder zumindest die Auswirkungen eines solchen Vorkommnisses begrenzen und minimieren sollen.

Strahlenschutz

Strahlenschutz ist Teil unseres proaktiven Risikomanagements. Wir ergreifen Schutzmaßnahmen an Arbeitsplätzen und gestalten unsere Produkte so, dass sie kein strahlungsbedingtes Gesundheitsrisiko beinhalten oder verursachen.

EHS-Notfallmanagement

Ziel des EHS-Notfallmanagements an unseren Standorten ist der Schutz von Personen, Umwelt und Sachwerten durch Einführung einer wirksamen betrieblichen Notfallvorsorge und Gefahrenabwehr.