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Bereits beim Produktdesign die richtigen Weichen stellen

Die Balance zwischen sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren zu finden ist eine Herausforderung. Optimale Ressourcennutzung durch den gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess beginnt schon im Design mit der Auswahl der richtigen Materialien, reduziertem Materialeinsatz und verringerter Emission in der Herstellungs- und Nutzungsphase. Dank unseres internen Eco-Design-Prozesses und mithilfe von Lebenszyklusanalysen (LCAs) managen wir die Umweltaspekte in der Entwicklung und nehmen Einfluss auf alle Phasen des Lebenszyklus unserer Produkte. Da umweltfreundliche Produkte ökonomischer sind, profitieren auch unsere Kunden davon.

Siemens verfügt über die nötigen Produkte und ist eines der wenigen Unternehmen weltweit, das vollständige Lösungen entwickeln kann.

Dr. Michael Prange, Manager of German Water Partnership

Das Product Eco Excellence Programm

Unser Product Eco Excellence Programm sorgt dafür, dass unsere Produkte sicher sind und keine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht. Wir kennen den Fußabdruck unserer Produkte und arbeiten kontinuierlich daran, Material- und Energieeinsatz so gering wie möglich zu halten. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Chemikalienmanagement, den Umgang mit kritischen Materialien und den ökologischen Fußabdruck von Siemens Produkten.

Product Eco Excellence

Unser Programmziele bis 2020 zur Minimierung der Umweltwirkungen von Siemens-Produkten

Chemikalienmanagement

Siemens Umgang mit Chemikalien

Für die Herstellung von Produkten kommen eine Vielzahl von Substanzen zum Einsatz. Siemens stellt sicher, dass Mensch und Umwelt vor den schädlichen Auswirkungen dieser Substanzen geschützt werden. Bei der Vermeidung dieser Stoffe übertreffen wir sogar die gesetzlichen Anforderungen.


Außerdem wird bei Siemens ein weltweit standardisiertes Verzeichnis genutzt, in dem die zu deklarierenden Substanzen für Produkte inklusive gesetzlich verbotener Stoffe gelistet sind.

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Wir wissen, was in unseren Produkten steckt

Transparenz bezüglich der Beschaffenheit und Menge von Substanzen in Produkten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Denn zur Wiederverwendung oder für Recycling von Materialien müssen alle Inhaltsstoffe bekannt sein. Durch ein proaktives Chemikalienmanagement gewährleistet Siemens die Erfüllung interner Vorgaben sowie der Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich Deklaration von Substanzen.

 

Wir binden auch unsere Lieferanten aktiv ein, so dass wir die gesetzlichen Anforderungen beispielsweise von REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) und RoHS (Restriction of Hazardous Substances) zuverlässig umsetzen können.

Finden Sie hier die Liste aller zu deklarierender Stoffe
LoDS-Liste

Ökologischer Fußabdruck

Den Fußabdruck sichtbar machen

Siemens bestimmt den ökologischen Fußabdruck von Produkten mit Hilfe von Lebenszyklusanalysen (LCAs). Diese werden zur Analyse und Optimierung der Umweltwirkungen unserer Produkte eingesetzt und umfassen alle Phasen des Produktlebenszyklus – von der Entwicklungs bis hin zur Verwertungsphase. Auf Basis dieser Informationen erstellen wir für unsere Kunden Umweltproduktdeklarationen und sorgen damit für die notwendige Transparenz zu Inhaltsstoffen und Umweltwirkungen von Siemens Produkten.

 

Mehr Licht in der Turbine

Kritische Materialien

Heute schon die Ressourcenknappheit von morgen einplanen

In unseren Produkten und Services stecken über 10.000 Materialien und Substanzen. Die Auswahl der Materialien, die zur Produktentwicklung verwendet werden, ist von großer Bedeutung. Denn sie entscheidet über künftige unternehmerische Risiken wie Rohstoffverknappung, rechtliche Anforderungen und Umweltschäden. Siemens nutzt eine Bewertungsmethode, die Produktentwicklern hilft, das kritische Potential von Materialien einzuschätzen und schon früh in der Produktentwicklung zu berücksichtigen.

Kritische Materialien

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Beryllium

Kritisches Material aufgrund toxischer Gefahren und Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Kontaktmaterialien, Legierungsmitteln für Beryllium-Kupfer sowie Röntgengeräten zu finden.

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Kobalt

Kritisches Material aufgrund toxischer Gefahren und Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Magnetwerkstoffen, Superlegierungen korrosions- bzw. verschleißfeste Legierungen, Katalysatoren sowie in der Galvanik zu finden.

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Niob

Kritisches Material aufgrund von Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Supraleitungen, supraleitenden Magneten, Superlegierungen, Magnetwerkstoffen, korrosions- bzw. verschleißfeste Legierungen, Katalysatoren sowie in der Galvanik zu finden.

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Kadmium

Kritisches Material aufgrund toxischer Gefahren

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Batterien bzw. Akkumulatoren, Legierungen, Loten, Halbleitern sowie in der Galvanik zu finden.

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Neodym (Vertreter der Seltenen Erden)

Kritisches Material aufgrund von Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise Magnetwerkstoffe in Generatoren, Motoren, in optischen Gläsern sowie in Lasern zu finden.

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Wolfram

Kritisches Material aufgrund von Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Superlegierungen, Schwermetalllegierungen, Katalysatoren, Elektroden, in der Rastertunnelmikroskopie sowie in der Röntgendiagnostik zu finden.

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Platin (Vertreter der Platingruppen-Metalle)

Kritisches Material aufgrund von Verfügbarkeitsrisiken

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise Katalysatoren, Elektroden, Magnetwerkstoffen sowie in Thermoelementen und Widerstandsthermometern zu finden.

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Blei

Kritisches Material aufgrund toxischer Gefahren

Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise in Batterien bzw. Akkumulatoren, Strahlungsabschirmungen, Bleiglas, Elektroden, Loten sowie Sondermessing zu finden.