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Vielfalt feiern, nicht verstecken

Wir bringen viel von unserem Privatleben mit in die Arbeit: Wir teilen Erlebnisse von Wochenende oder Urlaub, oder organisieren Geschenke für Kolleginnen und Kollegen zur Geburt eines Kindes, zur Hochzeit, zum Abschied in die Elternzeit. Das Team im Büro an den privaten Ereignissen teilhaben zu lassen, ist wichtig für ein motivierendes Arbeitsumfeld, in dem sich jeder vollständig anerkannt und wertgeschätzt fühlt und er selbst sein kann.

„Siemens zeigt Flagge: Gegen Homophobie und für ein respektvolles Miteinander. Bei uns muss niemand die eigene Identität an der Firmenpforte abgeben, weshalb wir während der Pride-Wochen an vielen deutschen Standorten Regenbogenflaggen hissen“, sagt Siemens-Personalvorstand Janina Kugel. „Es zeigt, wie sehr wir Vielfalt wertschätzen.“

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Bei uns muss niemand die eigene Identität an der Firmenpforte abgeben.

Janina Kugel, Vorstand Human Resources and Chief Diversity Officer Siemens
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Diskriminierung kostet Arbeitskräfte und Arbeitskraft

Unternehmen müssen sich auch klarmachen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen Diskriminierung hat: Ist ein Unternehmen als nicht-divers oder gar diskriminierend bekannt, werden viele junge, aufgeschlossene Arbeitskräfte es gar nicht in Betracht ziehen, dort zu arbeiten. Und auch die Arbeitskraft von Beschäftigten, die ihre sexuelle Orientierung verstecken müssen, ist geschmälert. Tatsächlich gehen Schätzungen davon aus, dass diese um ein Drittel niedriger ist. Nur 12 Prozent aller homosexuellen Beschäftigten treten geoutet im Berufsleben auf. Weitere 40 Prozent sind nur teilweise geoutet, das heißt in einem bestimmten Umfeld. Die Ursache ist Angst vor Diskriminierung und Benachteiligung in Bezug auf die berufliche Karriere. Und tatsächlich haben mehr als 40 Prozent der lesbischen, schwulen oder bisexuellen Arbeitnehmer und 90 Prozent der Transgender-Personen am Arbeitsplatz bereits Diskriminierung, Belästigung oder Misshandlung erfahren.

LGBTI bei Siemens

Studien zufolge sind zwischen fünf und zehn Prozent aller Menschen LGBTI, das heißt Lesbisch, Schwul (Gay), Bisexuell, Transsexuell oder Intersexuell – das Akronym soll alle Menschen mit nicht-traditioneller sexueller Ausrichtung oder Identität umfassen. In Deutschland sind es Schätzungen zufolge rund fünf Millionen Menschen.

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Gut vernetzt – gemeinsam ist man stärker!

Daher gibt es bei Siemens Netzwerke, um mehr Sichtbarkeit zu bekommen und die Situation der LGBTI-Beschäftigten zu verbessern. „Sich untereinander zu vernetzen ist eine große Hilfe im Alltag. Sich auszutauschen über verschiedene Themen ist enorm wichtig“, erzählt Andrea Scheerbaum, Teilnehmerin im PRIDE-Netzwerk von Siemens in der Region Nürnberg / Erlangen. „Außerdem wollen wir als Netzwerke der kaum sichtbaren Dimension sexuelle Orientierung und Identität Sichtbarkeit verleihen, um einerseits das Diversity-Management von Siemens auch in diese Richtung zu lenken und um andererseits als Ansprechpartner für alle bei Fragen wie beispielsweise dem eigenen Coming Out oder zum Coming Out eines Kollegen zur Verfügung zu stehen.“

Nicole Herrfurth, Leiterin Diversity Office, ergänzt: „Diversity bedeutet Wertschätzung von vielfältigsten Individuen. Es ist egal welchen Lebensstil wir pflegen, solange wir gut zusammenarbeiten und uns gegenseitig respektieren. Nur Toleranz ist nicht genug, um das positive Potential von Diversity für unsere Arbeitswelt zu realisieren / zu entfalten. Wir brauchen mehr Offenheit und mehr Förderung. Das LGBTI Netzwerk kann beim Kulturwandel mit diesen positiven Attributen sehr vieles beitragen.“

Es ist egal welchen Lebensstil wir pflegen, solange wir gut zusammenarbeiten und uns gegenseitig respektieren.

Nicole Herrfurth, Leitung Diversity
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CSD: Hoch auf dem bunten Wagen….

Siemens zeigt nicht nur Flagge, sondern ist auch beim Christopher Street Day (CSD) mit einem eigenen Wagen dabei. Der CSD ist der Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Menschen mit nicht-traditioneller sexueller Orientierung und Identität wie Lesben, Schwulen, Bisexuelle oder Transgender – Siemens‘ Teilnahme setzt ein wichtiges Zeichen: Unternehmen müssen ein Arbeitsumfeld schaffen, das offen, tolerant und einladend ist.