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Siemens wird ein klimaneutrales Unternehmen

Bereits im Vorfeld zu dem historischen Paris Abkommen hat Siemens ein deutliches Zeichen gesetzt: das Unternehmen will bis 2030 klimaneutral werden. Damit haben wir unserer Überzeugung Nachdruck verliehen, dass Unternehmen eine wichtige Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen. Unser Ziel ist klar: Alle Siemens-Produktionsstandorte und Gebäude weltweit sollen bis 2030 CO2-neutral werden. Das Programm leistet somit nicht nur einen positiven Beitrag für Mensch und Umwelt, sondern bringt unserem Unternehmen einen nachhaltigen, wirtschaftlichen Nutzen. Hierbei setzen wir auf vier entscheidende Hebel.

Siemens wird CO2-neutral
Presseartikel lesen

Co2 neutral Map - DE

Bereits realisierte CO2-Reduktionserfolge nach Regionen

Siemens hat seit dem Start des CO2-neutralen Programms bereits über 20% seiner weltweiten CO2 Emissionen gesenkt

Alle Länder
0%
100%
Bisher erziehlte CO2-Reduktionen (Stand FY2016, Baseline FY2014)
China
  • Energieeffizienz: 1 Projekt in der Implementierung, ~€500.000 jährliche Energiekosteneinsparungen.
Tschechien
  • Grünstrom: Seit 2017 wird Strom aus erneuerbaren Quellen bezogen.
  • Energieeffizienz: 1 Projekt bereits abgeschlossen, ~€300.000 jährliche Energiekosteneinsparungen.
Deutschland
  • Grünstrom: >30 Produktionsstätten werden in 2016 zu 100% mit grünen Strom versorgt.
  • Energieeffizienz: 2 Projekte implementiert, 2 bereits abgeschlossen, >€1,5 Millionen jährliche Energiekosteneinsparungen
  • Dezentrale Energie: Campus Erlangen wird ab Fertigstellung CO2-neutral sein. Siemens Konzernzentrale: 1/3 des gesamten Stroms wird über PV-Systemen gedeckt.
Spanien
  • Grünstrom: Ab 2017 wird der Strombedarf nahezu 100% aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Großbritanien
  • Grünstrom: Seit 1. April 2016 wird der Strombedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Indien
  • Energieeffizienzprojekte in Goa und Kalva gestartet.
Polen
  • Grünstrom: Ab 2017 wird der Strombedarf nahezu 100% aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Schweden
  • Grünstrom: Im Jahr 2017 werden 370GWh vom neuerrichteten Siemens Windpark Sidensjö erzeugt.
  • Energieeffizienz: 1 Projekt mit 15 Einzelmaßnahmen in der Implementierung, ~€1,2 Millionen jährliche Energiekosteneinsparungen
USA
  • Grünstrom: 30 Siemens Produktionsstätten wurden im Jahr 2016 zu 50% mit grünem Strom versorgt.
  • Energieeffizienz: 2 Projekte in der Implementierung, > €1,6 Millionen jährliche Energiekosteneinsparungen.

Siemens Energieeffizienzprogramm

Ein Erfolg versprechender Ansatz: Energiesparen mit Siemens-Technologie

Siemens plant, bis 2020 etwa 100 Millionen Euro in Energieeffizienzprojekte an eigenen Standorten zu investieren, und erwartet jährliche operative Entlastungen in Höhe von 20 Millionen Euro. Diese Maßnahmen werden unsere CO2-Emissionen um jährlich 80.000 Tonnen verringern – durch Einsparungen bei Stromverbrauch und Wärmeerzeugung.

Bereits im Vorfeld zu dem Programmstart CO2-neutraler Geschäftsbetrieb wurden an 24 Standorten Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt. Damit hat das eigenständige Energieeffizienzprogramm zwischen 2010 und 2014 bereits zu einer Steigerung der CO2-Effizienz um 20% beigetragen. Auf diesem Erfolg wird nun aufgebaut: Allein im vergangenen Jahr sind über 17 Energieeffizienzprojekte neu initiiert worden, drei davon sind binnen eines Jahres erfolgreich abgeschlossen worden mit jeweils einer Amortisationszeit von weniger als fünf Jahren.

Dezentrale Energiesysteme

Kosten senken mit Dezentralen Energiesystemen

Mit dem globalen Marktentwicklungsansatz „Dezentrale Energiesysteme“ (DES) will Siemens innovative Lösungen rund um die Stromerzeugung an eigenen Standorten oder in unmittelbarer Nähe eines Standorts vorantreiben und Geschäftspotenziale heben. Technologiebeispiele dafür sind: Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen, Energiespeicherung und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung mit Blockheizkraftwerken. Langfristig sollen bis zu 10% der Siemens-eigenen Stromversorgung über DES-Lösungen gesichert werden. Die voraussichtliche Amortisationsdauer von Investitionsvorhaben in dezentrale Energieprojekte beträgt in der Regel weniger als zehn Jahre. Nach ihrer Fertigstellung erwarten wir jährlich bis zu 100.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen.

Erfolgsbeispiele für dezentrale Stromerzeugung an eigenen Standorten

Intelligente Mobilität

Intelligente Siemens-Lösungen aus dem Bereich e-Mobilität

Gefragt sind intelligente Lösungen, die den Verkehr effizienter und gleichzeitig sicher und umweltfreundlich gestalten. Der Trend zur Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung zeigt sich auch hier. Siemens setzt verstärkt auf Elektromobilität und trägt damit entscheidend zur Senkung der CO2-Emission bei.

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Reduzierung der Emission von Firmenfahrzeugen

Mit über 45.000 Fahrzeugen weltweit im Einsatz macht der Siemens-Fuhrpark 15% der CO2-Emissionen des Unternehmens aus. Zwischen 2008 und 2014 konnte der durchschnittliche CO2-Ausstoß in Deutschland bereits um rund 30% gesenkt werden. Bis 2025 soll dieses Programmmodul Einsparungen bei den Benzinkosten von nochmals 33% bringen und die CO2-Emissionen des Fuhrparks um jährlich 100.000 Tonnen verringern. Neben der geringeren Umweltbelastung hat die Optimierung der Fahrzeugflotte auch einen wirtschaftlichen Nutzen: Hier ist mit Kosteneinsparungen von einem Drittel zu rechnen. Um das mittelfristige Ziel einer Reduzierung der durchschnittlichen Flottenemissionen auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer bis 2020 zu erreichen, werden entsprechende Richtlinien nach und nach in allen Ländern eingeführt. Attraktive Angebote im Bereich Elektromobilität runden das Programm ab.

Einkauf von sauberem Strom

Natürlich grüner Strom für Siemens

Strom verursacht bei Siemens im Vergleich zu anderen Faktoren wie Kraftstoffverbrauch oder Fernwärme den größten Teil der CO2-Emissionen. Daher setzen wir verstärkt auf den Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Im Vordergrund stehen dabei zunächst Länder mit hohem Strombedarf: Deutschland, die USA, die Tschechische Republik, Großbritannien und Österreich.

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Deutschland: Erste nennenswerte Erfolge erreicht

In Deutschland, wo mehr als ein Drittel des Stromverbrauchs von Siemens anfällt, bezieht Siemens 50% des benötigten Stroms rein aus erneuerbaren Energiequellen. Allein durch den Umstieg auf Ökostrom an 38 deutschen Standorten verbesserte sich die CO2-Bilanz im Geschäftsjahr 2016 um 200.000 Tonnen. Im nächsten Jahr wird ein schwedischer Windpark mit Siemens-Turbinen dazu beitragen, über die dort erzeugten Grünstromzertifikate den CO2-Fußabdruck in Deutschland weiter zu senken. Dies zeigt die klare Intention, auch in Bezug auf den Einkauf sauberer Energie auf nachhaltige Siemens-Lösungen zu setzen. Weltweit soll so bis 2020 die Emission von 750.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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USA: Auf dem Weg zum Ziel

In den USA beziehen derzeit 20% aller Siemens-Standorte Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Unser Ziel für 2020: Alle unsere amerikanischen Standorte sollen zu 100% sauberen Strom nutzen.