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Kurzinformationen zum Projekt:
Land der Implementierung:
Kolumbien
Dauer:
3 Jahre
Fördersumme in US-Dollar:
1,20 Mio.
Registriert als:
Internationale Organisation, Österreich

Projekt-Übersicht

Dieses Projekt zielt darauf ab, den Dialog und Wissensaustausch zwischen öffentlichem und privatem Sektor zu intensivieren, um die Weiterentwicklung und Umsetzung von Vorgehensweisen zur Korruptionsverhütung sowie entsprechender Kriminalisierungs- und Durchsetzungsmaßnahmen in Einklang mit der United Nations Convention against Corruption (UNCAC) voranzutreiben.
 

Dabei soll vor allem eine Stärkung des rechtlichen Rahmens für die Verhinderung und Eindämmung der Korruption in Kolumbien erzielt werden – mit besonderem Schwerpunkt auf die Haftung von juristischen Personen und der Korruption im privaten Sektor. Zur Bekämpfung dieses Problems und der Förderung der erforderlichen Transparenz soll außerdem der Dialog zwischen den Vertretern behördlicher und privater Stellen gefördert werden. Darüber hinaus soll das Projekt die Fähigkeit von Unternehmen stärken, Prozesse mit hohem Korruptionsrisiko zu identifizieren und eigenverantwortlich entsprechende Schutzmechanismen zu implementieren.

 
Erreicht werden soll dies durch:
  • die Intensivierung des Dialogs zwischen öffentlichem und privatem Sektor und Einführung einer besser koordinierten Herangehensweise in Bezug auf die Korruptionsbekämpfungsthematik in Kolumbien durch die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Vertretern beider Sektoren als permanentes Forum für gemeinsame Präventionsmaßnahmen,
  • die Stärkung des rechtlichen Rahmens zur Bekämpfung der Korruption im privaten Sektor durch entsprechenden Input vonseiten der relevanten Interessensgruppen aus dem privaten und öffentlichen Sektor bei der Ausarbeitung neuer Rechtsvorschriften im Bereich der Unternehmenshaftung sowie im Anschluss an deren Abnahme und der Unterstützung bei deren Umsetzung.

Integrity Partner

Mandat des UNODCs ist die Unterstützung seiner Mitgliedsstaaten in der Bekämpfung von Drogenhandel, Kriminalität und Terrorismus durch:

  • technische Zusammenarbeit vor Ort zur Förderung der Leistungsfähigkeit der Mitgliedsstaaten,
  • Studien und Analysen zur Vertiefung von Wissen und Sachverständnis in der Bekämpfung von Drogenhandel und Kriminalität und Ausbau der Beweisgrundlage für politische und operative Entscheidungen und
  • normative Arbeiten zur Unterstützung der Staaten in der Ratifizierung und Umsetzung der relevanten internationalen Übereinkommen, Ausbau der Gesetzgebung in den Bereichen Drogenhandel, Kriminalität und Terrorismus in den Mitgliedsländern und Bereitstellung von Sekretariats- und sonstigen Dienstleistungen zur Unterstützung von Kommissionen und Behörden. 

 

Mit ihrer Resolution 58/4 vom 31. Oktober 2003 verabschiedete die UN-Generalversammlung die UN-Konvention gegen Korruption. Die Konvention trat am 14. Dezember 2005 in Kraft und wurde bis heute von 174 Mitgliedsstaaten und von der EU ratifiziert. Die Konvention richtete eine Konferenz der Staatsparteien zu deren Förderung und zur Überprüfung ihrer Umsetzung ein. Das UNODC ist Schirmherr der Konvention und des Sekretariats der Konferenz der Staatsparteien. Die Konvention ist ein rechtliches Instrument, das dem 10. Prinzip des UN Global Compact gegen Korruption unterliegt. 

UNODC Kolumbien (englisch)



Dieses Projekt wird im Rahmen der Siemens Integrity Initiative unterstützt.
Quelle: Projektprofil des Integrity Partners (adaptiert aus dem Englischen) zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Eine aktuelle Version finden Sie im Siemens Integrity Initiative Jahresbericht.

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