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Kurzinformationen zum Projekt:
Projektpartner: United Nations Global Compact (UNGC), Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Land der Implementierung:
Global
Dauer: 3 Jahre
Fördersumme in US-Dollar: 4,0 Mio.
Registriert in: Schweiz

Projekt-Übersicht

Das Projekt unterstützt das Basel Institute on Governance und den UN Global Compact bei ihrem Auftrag zum Aufbau und zur Verwaltung des B20 Collective Action Hub. Ziel ist es, interessierten Akteuren bei der Anwendung der Collective-Action-Methodik zur Reduzierung von Korruptionsrisiken zur Seite zu stehen und sie in die Lage zu versetzen, bei ihren globalen Geschäftstätigkeiten konsequent und kohärent wirksame Programme zur Korruptionsbekämpfung anzuwenden. Dabei kommt die folgende dreigleisige Strategie zum Tragen:

 

  • Im Rahmen des Projekts werden zunächst alle bestehenden Initiativen auf der Webseite des B20 Hub erfasst und analysiert, um Informationen über Faktoren zu gewinnen, die sich auf die Wirksamkeit der Collective-Action-Initiativen auswirken könnten. Darüber hinaus wird auf der Webseite ein Angebot mit moderierten interaktiven Diskussionen (in Form von Webinaren, Blogs u. ä.) eingerichtet, das Interessenten den aktuellen Stand der Politik, Forschung und Diskussionen rund um Collective Action vermittelt. 
  • Das Projekt, das kontinuierlich weiterentwickelt wird, soll außerdem Leitlinien für die Schaffung neuer Collective-Action-Initiativen formulieren und den Aufgabenbereich bestehender, vom B20 Hub moderierter Initiativen erweitern. Dazu gehört auch die verstärkte Förderung des High Level Reporting Mechanism, HLRM, eines Beschwerdeverfahrens für Vergabeprozesse auf höchster Ebene, in Zusammenarbeit mit der OECD.  
  • Eine weitere Aufgabe des Projekts ist die globale Verbreitung von Forschungsergebnissen, Best Practices und Initiativen im Bereich von Collective Action mit Hilfe der Global Compact lokalen Netzwerke. Hierzu werden die Kapazitäten der lokalen Netzwerke des UN Global Compact entsprechend ausgebaut, um Collective-Action-Initiativen noch besser unterstützen können. Das Ziel ist eine umfassende Abdeckung in mehr als 100 Ländern.

Integrity Partner

Das Basel Institute on Governance ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Kompetenzzentrum, das sich in Zusammenarbeit mit dem öffentlichen und privaten Sektor auf internationaler Ebene gegen Korruption und Finanzkriminalität und für eine Verbesserung der Governance einsetzt.


Über sein International Centre for Collective Action (ICCA) arbeitet das Institute mit Unternehmen und anderen Akteuren an der Entwicklung und Förderung organisierter Collective-Action-Initiativen, um die Korruption in verschiedenen Industriebranchen zu bekämpfen. Darüber hinaus unterstützt das ICCA einschlägige Forschungs- und Analyseinitiativen. 2014 erteilte die B20-Arbeitsgruppe zu Transparenz und Anti-Korruption dem ICCA den Auftrag, gemeinsam mit dem UN Global Compact den B20 Collective Action Hub aufzubauen, ein Wissens- und Beratungszentrum für Collective Action zur Korruptionsbekämpfung in den G20-Ländern und darüber hinaus. Außerdem ist das ICCA zusammen mit der OECD federführend an der globalen Förderung und Implementierung des High Level Reporting Mechanism, HLRMs, beteiligt. 

Basel Institute on Governance (englisch)
 

 

Projektpartner-Organisationen 

Der UN Global Compact (Global Compact der Vereinten Nationen) ist eine strategische Initiative für Unternehmen, die sich dazu verpflichten, ihre Geschäftsaktivitäten und Strategien an zehn allgemein anerkannten Grundsätzen auszurichten, die Menschenrechte, Arbeit, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung betreffen. Dabei setzt der UN Global Compact vor allem auf Zusammenarbeit und Collective Action als Instrumente zur Initiierung konkreter Aktionen vonseiten der Wirtschaft, um diese Grundsätze zu unterstützen. Der Global Compact verfügt über angeschlossene lokale Netzwerke in mehr als 100 Ländern, die die Umsetzung der zehn Grundsätze in den dort tätigen Unternehmen fördern und vorantreiben. Laut dem zehnten Grundsatz zur Korruptionsbekämpfung sollte die Wirtschaft gegen alle Formen der Korruption vorgehen, einschließlich Erpressung und Bestechung.


UN Global Compact (englisch)



Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist eine internationale Organisation mit dem Ziel, eine Politik zu fördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert. Obwohl ihre wichtigsten Akteure Regierungen sind, arbeitet die OECD traditionell auch mit nicht-staatlichen Akteuren zusammen, insbesondere mit Vertretern der Wirtschaft. Die OECD nimmt im internationalen Kampf gegen Korruption eine Führungsrolle ein und nutzt hierzu zahlreiche Instrumente wie die OECD-Konvention gegen Auslandsbestechung (OECD Foreign Bribery Convention), die OECD-Prinzipien für Corporate Governance (OECD Principles of Corporate Governance), die Richtlinien für multinationale Unternehmen (Guidelines for MNEs) sowie ein breites Spektrum internationaler Best Practices in den Bereichen Öffentliche Verwaltung und Good Governance.


OECD (englisch)



Dieses Projekt wird im Rahmen der Siemens Integrity Initiative unterstützt.
Quelle: Projektprofil des Integrity Partners (adaptiert aus dem Englischen) zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Eine aktuelle Version finden Sie im Siemens Integrity Initiative Jahresbericht.

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