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Siemens Arts Program - Musik

„Sag, ich träume“

 

İlkin Alpay, Gewinnerin des Siemens Opera Contest 2016 in Istanbul, trat in der New Yorker Carnegie Hall auf. Mit dem Siemens Opera Contest gibt das Unternehmen jungen Talenten die Chance, einen Fuß in die Opernwelt zu setzen. Dabei arbeitet das Program mit den Siemens-Kulturpartnern wie den Salzburger Festspielen, der Bayerischen Staatsoper der Opéra National de Paris und der Carnegie Hall zusammen. (März 2017)

Musik– Förderung von Exzellenz

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Die klassische Musik nimmt seit Beginn des Programms eine große Rolle in unserer Arbeit ein. Wir unterstützen dabei stets auch Produktionen, die sich mit zeitgenössischen Formen musikalischer Ausdrucksweisen beschäftigen. Vor diesem Hintergrund initiieren wir Tanzperformances und Klangexperimente sowie Musikproduktionen und klassische Konzertabende.
Ein wichtiges Ziel unserer Aktivitäten ist die weltweite Förderung von exzellenten Nachwuchskünstlern. Dies geschieht durch eigene Nachwuchswettbewerbe (z.B. Siemens Opera Contest) und durch die Vernetzung von Nachwuchskräften mit etablierten internationalen Kulturinstitutionen (Carnegie Hall New York, Opéra Garnier Paris, Bayerische Staatsoper, Salzburger Festspiele).

News

Siemens Opera Contest in Paris

Das Siemens Arts Program präsentiert den zweiten Siemens Opera Contest France und seine Gewinnerin, Sarah Shine, in der weltberühmten Opéra national de Paris.

PARIS - Sarah Shine, eine 24-jährige Sopranistin, setzte sich erfolgreich gegen zwölf Mitbewerber durch und gewann den zweiten Siemens Opera Contest France. Den Preis nahm sie von Nicolas Petrovic, CEO Siemens Frankreich, in der eindrucksvollen Opéra Garnier in Paris entgegen (Juli 2018). Fotograf: Gil Lefauconnier
Pressemitteilung
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Das Siemens Arts Program initiierte 2018 den zweiten Siemens Opera Contest France.

 

Shine überzeugte die Fachjury und setzte sich erfolgreich gegen zwölf Mitbewerber durch. Das Nachwuchstalent wurde 1993 in Irland geboren und schloss ihr Studium 2015 an der Irish Royal Academy of Music ab. Im Rahmen einer festlichen Gala an der Opéra national de Paris nahm sie den Preis von Nicolas Petrovic, CEO Siemens Frankreich, sowie unter Anwesenheit von Klaus Helmrich und Roland Busch, Vorstandsmitglieder der Siemens AG, entgegen. Das Publikum bestehend aus Kunden, Partnern und Politik waren von der Präsenz, der Leidenschaft und dem Talent der Gewinnerin beeindruckt. Der Preis wurde ihr unter großem Applaus übergeben.

 

Für die junge Sopranistin ist der Auftritt im Palais Garnier in Paris ein ganz besonderer Moment.

Im Interview beschreibt Sarah Shine ihre Gefühle, nachdem sie von ihrem Sieg beim Siemens Opera Contest France hörte sowie ihre Vorbereitungen für große Auftritte wie diesen.

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Sarah Shine

Wie fühlen Sie sich und was bedeutet Ihnen der Preis?
"Als ich gehört habe, dass ich den Preis gewonnen habe, war ich zunächst sprachlos. Zwischenzeitlich konnte ich den ersten Schock ein wenig verdauen und jetzt bin ich einfach nur glücklich. Wettbewerbe wie der Siemens Opera Contest sind sehr wichtig. Dadurch erhalte ich Anerkennung. Wie ich singe, wie ich spiele und wie ich mein Leben führe…ich habe alles richtig gemacht. Es hat mein Selbstvertrauen gestärkt."

 

Wie bereiten Sie sich auf große Auftritte vor?

"Die Vorbereitung für Konzerte wie im Palais Garnier beginnt Monate vorher. Man muss die Musik im eigenen Körper fühlen, herausfinden, wie man sie mit der korrekten Technik am besten zum Ausdruck bringt."

 

 

 

 

3D-Klang für klassische Musik von Morgen

Das Siemens Arts Program veröffentlicht Cello-Werke von Tschaikowsky und Gulda in 3D-Sound-Technologie.

 

Das Siemens Arts Program hat zusammen mit der Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters und Jakob Spahn, Solo-Cellist des Staatsorchesters, Werke von Peter Tschaikowsky und Friedrich Gulda eingespielt und in mehreren „Immersive-Sound-Formaten“ produziert. In Zusammenarbeit mit dem Immersive Audio Network IAN ist ein völlig neues Klangerlebnis entstanden, das tradiertes Cello-Repertoire mit einem technisch innovativen Audioverfahren vereint.

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Beim immersiven 3D-Sound werden alle drei Raumdimensionen abgebildet. Der Rezipient befindet sich dabei mitten im Klangraum und kann die räumliche Qualität der Klänge dreidimensional erfahren. Das Album „Cellokonzerte“ im 3D-Sound erscheint am 11. Mai als Blu-ray und CD beim Label hänssler Classic. Die Tonaufnahmen dafür entstanden in der Konzernzentrale der Siemens AG sowie im Bruno-Walter-Saal der Bayerischen Staatsoper. Außerdem wird die 3D-immersive Produktion im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ am 28. April im Siemens Headquarters in München aufgeführt.

 

https://www.muenchner.de/musiknacht/2018/location-detailansicht/siemens-zentrale/

 

 

Folgende Werke sind auf der neuen CD und Blu-ray eingespielt:

  •  Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester
  •  Peter Tschaikowsky: Rokoko Variationen für Violoncello und Bläserquintett (Arr.: David Stromberg)
  • Peter Tschaikowsky: Andante cantabile – Streichquartett Nr. 1, op.11, Nr. 2
Presseinformationen
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Musikvideo zur „Ouvertüre“ (1. Satz) des Cellokonzertes von Gulda

Während des Projekts ist ein Musikvideo entstanden, bei dem das Siemens Art Program die Stipendiaten der Orchesterakademie in der Siemens-Zentrale künstlerisch in Szene gesetzt hat.

 

 

 

 

 

 

Das Siemens Arts Program bringt Newcomer und große Meister in der Carnegie Hall zusammen

Die Dirigentin Marie Jacquot tritt selbstbewusst vor das Orchester. Die Violinistin Sarah Christian spürt die Musiker hinter sich. Fabian Müller am Klavier ist die Ruhe selbst. Drei „Newcomer“ stellen sich einem Orchester. Nicht irgendeinem sondern dem Bayerischen Staatsorchester. An nicht irgendeinem Ort, sondern der Carnegie Hall in New York.

Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York (01:08 min min)
Auf der großen Bühne: Sehen Sie das Video

Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York

01:08 min
Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York (01:08 min min)
Auf der großen Bühne: Sehen Sie das Video

Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York

01:08 min

Das Siemens Arts Program initiiert am 27. März ein Aufeinandertreffen von Debütanten und Großmeistern der internationalen Musikwelt. Das Bayerische Staatsorchester – das Orchester der Bayerischen Staatsoper - begleitet die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs 2017 Sarah Christian (Violine) und Fabian Müller (Klavier) in der Carnegie Hall in New York.

 

Für die jungen Musiker ist das Debüt in der Carnegie Hall ein Ritterschlag. Im Interview berichten die drei Künstler über die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester.

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Marie Jacquot

Frau Jacquot, können Sie uns beschreiben, wie es sich anfühlt ein Orchester wie das Bayerische Staatsorchester zu leiten? Routine oder Aufregung?

„Weder Routine noch Aufregung! Da ich in 2016 Herr Petrenko für „South Pole“ assistiert habe, kenne ich schon viele Gesichter im Orchester. Ich freue mich die Musikerinnen und Musiker wieder zu treffen, besser kennenzulernen und mit noch weiteren Musikern des Orchesters Bekanntschaft zu machen. Es ist natürlich immer eine Ehre, die Gelegenheit zu haben mit so feinen Musikern arbeiten zu dürfen. Es ist eine besondere Chance und gemeinsame Verantwortung, den Komponisten und ihrer Kunst noch besser dienen zu können.“

 

 

Das Siegfried Idyll wirkt auf viele Menschen, wie vieles bei Wagner, männlich dominiert. Trotz seiner Feinsinnigkeit. Welche Perspektiven bringen Sie als Dirigentin in ein solches Stück?

„Das Siegfried Idyll von Richard Wagner ist ein besonders intimes Werk voll tiefer persönlicher Empfindungen. Mit zarten, fließenden Momenten, musikalisch gemalten Landschaften, sehr angenehmen Gefühlen, bis hin zu höchstleidenschaftlichem Ausdruck. Richard Wagner gelingt es, die Musiker wie auch das Publikum jede Sekunde derart zu fesseln, so dass alle gar keine andere Wahl haben als in seine Welt einzutauchen. Ich als Dirigentin versuche die Emotionen der Musik durch meine eigene Lebenserfahrung zu vermitteln, ohne dass meine Gefühle in Vordergrund stehen, sondern sie mir helfen einer größeren Absicht zu dienen.

Komponiert für den 33. Geburtstag seiner Frau Cosima und der Erinnerung, die die Geburt des gemeinsamen Sohnes Siegfried wollte Wagner das Werk lange nicht veröffentlichen. Es sollte immer seine besondere Intimität bewahren, immer so klingen als wenn niemand im Saale es eigentlich hören darf. Diese sehr persönliche Liebeserklärung ist eine der schönsten in der Musik. Es ist die Ruhe und Stille zwischen den Noten, die uns so zu Herzen geht.“

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Sarah Christian

Ob Frauen oder Männer anders an Musik herangehen, lässt sich nicht eindeutig sagen. Sicher ist, nicht nur Dirigentinnen sondern auch Instrumentalistinnen unterliegen seit Clara Schumann und Fanny Mendelssohn einem besonderen Druck. Sarah Christian gilt als eine der talentiertesten Geigerinnen ihrer Generation. Wie geht Sie mit dem Druck um?

 „Ich versuche gar nicht erst so viel Druck aufkommen zu lassen. Mich selbst so zu sehen liegt mir eher fern und ich bin jemand der mit sich sehr hart ins Gericht gehen kann. Das wichtigste ist für mich ganz einfach die Musik. Nicht ich. Wenn ich also auf die Bühne gehe bin ich Musik-Vermittler und sehe mich selbst nicht im Mittelpunkt“, so Sarah Christian.

 

 

Was hier so einfach klingt, ist in Wahrheit eine Herausforderung für jeden „Performer“ – auch in der Wirtschaft. Große Deals gehen oft mit Nervosität einher. Die junge Geigerin erklärt Ihre Methode.

„Wenn ich nervös bin versuche ich mir vorzustellen wie ich den Komponisten vor mich stelle, so zu sagen als „Schutzschild“ und durch ihn hindurch spiele. Ich denke es hilft in sehr vielen Berufen sich auf die „Sache“ oder den „höheren Sinn“ zu konzentrieren und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen -  in der heutigen Zeit von Facebook und Co. ist das manchmal keine leichte Aufgabe“, ergänzt Sarah Christian.

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Fabian Müller

Eine nicht minder schwere Aufgabe ist die Bearbeitung des 3. Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven. Aber auch eine Chance, die das Siemens Arts Program dem Ausnahmepianisten ermöglicht - eine Chance, die wenigen Musikern zuteilwird.

Fabian Müller erzählt: „Vor einem guten Jahr habe ich die Bayerische Staatsoper zusammen mit Frank Peter Zimmermann im Konzert gehört und war absolut überwältigt von dieser Qualität und der Begeisterung an der Musik. Das ich jetzt selber die Möglichkeit habe, mit diesen Musikern zu spielen, ist das aufregendste und beflügelndste was ich mir vorstellen kann. Und noch dazu in der Carnegie Hall, einem Ort der schon seit meiner Kindheit eine so mystisch magische Ausstrahlung auf mich hat, dass ich erst jetzt sicher bin, dass er existiert, nachdem ich zum ersten Mal meinen Fuß über die Schwelle gesetzt habe.“

Projekte

Die Musikwelt zusammenbringen

Siemens Opernwettbewerb

Der Siemens Opéra Contest ist ein professioneller Gesangswettbewerb für die besten Nachwuchssänger. 2018 wird der Wettbewerb sein 20. Jubiläum an seinem Ursprungsort Istanbul/Türkei feiern. 2017 hat der Wettbewerb erstmalig auch in Frankreich stattgefunden.