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News

3D-Klang für klassische Musik von Morgen

Das Siemens Arts Program veröffentlicht Cello-Werke von Tschaikowski und Gulda in 3D-Sound-Technologie.

Während des Projekts ist ein Musikvideo entstanden, bei dem das Siemens Art Program die Stipendiaten der Orchesterakademie in der Siemens-Zentrale künstlerisch in Szene gesetzt hat.
Musikvideo zur „Ouvertüre“ (1. Satz) des Cellokonzertes von Gulda

Während des Projekts ist ein Musikvideo entstanden, bei dem das Siemens Art Program die Stipendiaten der Orchesterakademie in der Siemens-Zentrale künstlerisch in Szene gesetzt hat.

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Tschaikowski I Gulda: Cellokonzerte, Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters, Jakob Spahn (Cello), Stephan Frucht (Leitung), Haenssler Classic, HC18016, © 2018

Das Siemens Arts Program hat zusammen mit der Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters und Jakob Spahn, Solo-Cellist des Staatsorchesters, Werke von Peter Tschaikowski und Friedrich Gulda eingespielt und in mehreren „Immersive-Sound-Formaten“ produziert. In Zusammenarbeit mit dem Immersive Audio Network IAN ist ein völlig neues Klangerlebnis entstanden, das tradiertes Cello-Repertoire mit einem technisch innovativen Audioverfahren vereint.

 

Beim immersiven 3D-Sound werden alle drei Raumdimensionen abgebildet. Der Rezipient befindet sich dabei mitten im Klangraum und kann die räumliche Qualität der Klänge dreidimensional erfahren. Das Album „Cellokonzerte“ im 3D-Sound erscheint am 11. Mai als Blu-ray und CD beim Label hänssler Classic. Die Tonaufnahmen dafür entstanden in der Konzernzentrale der Siemens AG sowie im Bruno-Walter-Saal der Bayerischen Staatsoper. Außerdem wird die 3D-immersive Produktion im Rahmen der „Langen Nacht der Musik“ am 28. April im Siemens Headquarters in München aufgeführt.

 

https://www.muenchner.de/musiknacht/2018/location-detailansicht/siemens-zentrale/

 

 

Folgende Werke sind auf der neuen CD und Blu-ray eingespielt:

  •  Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester
  •  Peter Tschaikowski: Rokoko Variationen für Violoncello und Bläserquintett (Arr.: David Stromberg)
  • Peter Tschaikowski: Andante cantabile – Streichquartett Nr. 1, op.11, Nr. 2
Presseinformationen
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Das Siemens Arts Program bringt Newcomer und große Meister in der Carnegie Hall zusammen

Die Dirigentin Marie Jacquot tritt selbstbewusst vor das Orchester. Die Violinistin Sarah Christian spürt die Musiker hinter sich. Fabian Müller am Klavier ist die Ruhe selbst. Drei „Newcomer“ stellen sich einem Orchester. Nicht irgendeinem sondern dem Bayerischen Staatsorchester. An nicht irgendeinem Ort, sondern der Carnegie Hall in New York.

Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York (01:08 min min)
Auf der großen Bühne: Sehen Sie das Video

Die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs spielen in der Carnegie Hall in New York

01:08 min

Das Siemens Arts Program initiiert am 27. März ein Aufeinandertreffen von Debütanten und Großmeistern der internationalen Musikwelt. Das Bayerische Staatsorchester – das Orchester der Bayerischen Staatsoper - begleitet die Gewinner des ARD Musik-Wettbewerbs 2017 Sarah Christian (Violine) und Fabian Müller (Klavier) in der Carnegie Hall in New York.

 

Für die jungen Musiker ist das Debüt in der Carnegie Hall ein Ritterschlag. Im Interview berichten die drei Künstler über die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester.

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Marie Jacquot

Frau Jacquot, können Sie uns beschreiben, wie es sich anfühlt ein Orchester wie das Bayerische Staatsorchester zu leiten? Routine oder Aufregung?

„Weder Routine noch Aufregung! Da ich in 2016 Herr Petrenko für „South Pole“ assistiert habe, kenne ich schon viele Gesichter im Orchester. Ich freue mich die Musikerinnen und Musiker wieder zu treffen, besser kennenzulernen und mit noch weiteren Musikern des Orchesters Bekanntschaft zu machen. Es ist natürlich immer eine Ehre, die Gelegenheit zu haben mit so feinen Musikern arbeiten zu dürfen. Es ist eine besondere Chance und gemeinsame Verantwortung, den Komponisten und ihrer Kunst noch besser dienen zu können.“

 

 

Das Siegfried Idyll wirkt auf viele Menschen, wie vieles bei Wagner, männlich dominiert. Trotz seiner Feinsinnigkeit. Welche Perspektiven bringen Sie als Dirigentin in ein solches Stück?

„Das Siegfried Idyll von Richard Wagner ist ein besonders intimes Werk voll tiefer persönlicher Empfindungen. Mit zarten, fließenden Momenten, musikalisch gemalten Landschaften, sehr angenehmen Gefühlen, bis hin zu höchstleidenschaftlichem Ausdruck. Richard Wagner gelingt es, die Musiker wie auch das Publikum jede Sekunde derart zu fesseln, so dass alle gar keine andere Wahl haben als in seine Welt einzutauchen. Ich als Dirigentin versuche die Emotionen der Musik durch meine eigene Lebenserfahrung zu vermitteln, ohne dass meine Gefühle in Vordergrund stehen, sondern sie mir helfen einer größeren Absicht zu dienen.

Komponiert für den 33. Geburtstag seiner Frau Cosima und der Erinnerung, die die Geburt des gemeinsamen Sohnes Siegfried wollte Wagner das Werk lange nicht veröffentlichen. Es sollte immer seine besondere Intimität bewahren, immer so klingen als wenn niemand im Saale es eigentlich hören darf. Diese sehr persönliche Liebeserklärung ist eine der schönsten in der Musik. Es ist die Ruhe und Stille zwischen den Noten, die uns so zu Herzen geht.“

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Sarah Christian

Ob Frauen oder Männer anders an Musik herangehen, lässt sich nicht eindeutig sagen. Sicher ist, nicht nur Dirigentinnen sondern auch Instrumentalistinnen unterliegen seit Clara Schumann und Fanny Mendelssohn einem besonderen Druck. Sarah Christian gilt als eine der talentiertesten Geigerinnen ihrer Generation. Wie geht Sie mit dem Druck um?

 „Ich versuche gar nicht erst so viel Druck aufkommen zu lassen. Mich selbst so zu sehen liegt mir eher fern und ich bin jemand der mit sich sehr hart ins Gericht gehen kann. Das wichtigste ist für mich ganz einfach die Musik. Nicht ich. Wenn ich also auf die Bühne gehe bin ich Musik-Vermittler und sehe mich selbst nicht im Mittelpunkt“, so Sarah Christian.

 

 

Was hier so einfach klingt, ist in Wahrheit eine Herausforderung für jeden „Performer“ – auch in der Wirtschaft. Große Deals gehen oft mit Nervosität einher. Die junge Geigerin erklärt Ihre Methode.

„Wenn ich nervös bin versuche ich mir vorzustellen wie ich den Komponisten vor mich stelle, so zu sagen als „Schutzschild“ und durch ihn hindurch spiele. Ich denke es hilft in sehr vielen Berufen sich auf die „Sache“ oder den „höheren Sinn“ zu konzentrieren und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen -  in der heutigen Zeit von Facebook und Co. ist das manchmal keine leichte Aufgabe“, ergänzt Sarah Christian.

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Fabian Müller

Eine nicht minder schwere Aufgabe ist die Bearbeitung des 3. Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven. Aber auch eine Chance, die das Siemens Arts Program dem Ausnahmepianisten ermöglicht - eine Chance, die wenigen Musikern zuteilwird.

Fabian Müller erzählt: „Vor einem guten Jahr habe ich die Bayerische Staatsoper zusammen mit Frank Peter Zimmermann im Konzert gehört und war absolut überwältigt von dieser Qualität und der Begeisterung an der Musik. Das ich jetzt selber die Möglichkeit habe, mit diesen Musikern zu spielen, ist das aufregendste und beflügelndste was ich mir vorstellen kann. Und noch dazu in der Carnegie Hall, einem Ort der schon seit meiner Kindheit eine so mystisch magische Ausstrahlung auf mich hat, dass ich erst jetzt sicher bin, dass er existiert, nachdem ich zum ersten Mal meinen Fuß über die Schwelle gesetzt habe.“

Projekte

Unsere aktuellen Projekte

Die Freiheit von Kunst und Wissenschaft ist ein zentraler Baustein demokratischer Gesellschaften. Sie zu schützen und zu fördern gehört zu unserem Selbstverständnis als innovatives Unternehmen, das sich dem Fortschritt verpflichtet fühlt.

Prof. Dr. Stephan Frucht , Senior Vice President Culture and Sponsoring

Kultur für Kollegen

Lunch Concert: Am 24. August fand das erste Siemens Lunch Concert in der Siemens-Zentrale in München statt. Da Siemens seit September 2017 Partner des ARD Musikwettbewerb ist, lud das Siemens Arts Program die  Preisträger des vergangenen Jahres Dominik Wagner (Kontrabass) und Maciej Skarbek (Piano) zum Mittagskonzert ein (August 2017).

"I am in seventh heaven."

 

Der Gewinner des Siemens Opera Contest France in der Opéra Garnier in Paris wurde zum ersten Mal gekürt.

 

Der 24-jährige Bariton Mikhail Timoshenko überzeugte die Fachjury bestehend aus Jean-Yves Kaced, Development Direktor der Pariser Oper, Matthias Schulz, Intendant Staatsoper Berlin, Dr. Clemens Trautmann, Geschäftsführer Deutsche Grammophon und Prof. Dr. Stephan Frucht, künstlerischer Leiter des Siemens Arts Program.

Von Ankara nach New York

 

İlkin Alpay steht am Anfang einer ganz besonderen Reise. Ihr Ziel ist, eine Sängerin von Weltformat zu werden. Dafür nimmt sie an einem Programm teil, das von der Staatsoper und Siemens-Türkei initiiert wurde.

 

Das Porträt einer jungen Sopranistin.

(Englisch)

Musik, Bildende Kunst und Kulturelle Bildung

Die drei Säulen im Siemens Arts Program

Mission

Siemens Arts Program – wer wir sind

Das Siemens Arts Program versteht sich als Kreativplattform für unternehmenseigene Kunst- und Kulturprojekte. Unsere Schwerpunkte bilden die Bereiche Bildende Kunst, Musik und Kulturelle Bildung.

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Ideen-Lab für Kreativität und Wandel

Kunst und Kultur sind eine wesentliche Grundlage für jede freie Gesellschaft. Sie sind unverzichtbar als Motor für Identität, Kreativität und Selbstreflexion. Mit unserem kulturellen Engagement geben wir Siemens ein Gesicht auch jenseits des Produktnutzens - mit dem Ziel, unsere unternehmerische Verantwortung wahrzunehmen. Wir haben den Anspruch, die intellektuelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft nachhaltig zu unterstützen. Zudem stellen wir uns kritischen Themen der Zeit, um Wandel und Veränderung aktiv mitzugestalten.

Dafür kreiert das Siemens Arts Program innovative Projekte mit herausragenden Persönlichkeiten und Einrichtungen der Kunst- und Kulturszene. Ein wichtiges Ziel des Programms ist dabei auch die weltweite Förderung von exzellenten Nachwuchskünstlern. Dies geschieht durch eigene Nachwuchswettbewerbe (z.B. Siemens Opéra Contest) und durch die Vernetzung von Nachwuchskräften mit etablierten internationalen Kulturinstitutionen (Carnegie Hall New York, Opéra Garnier Paris, Bayerische Staatsoper, Salzburger Festspiele).

Die Möglichkeit der Teilhabe an kreativen Schaffensprozessen ist ein zentrales Kriterium für die Projektauswahl und -gestaltung des Siemens Arts Program. Damit verfolgen wir das Ziel, ein hohes Maß an Inspirationskraft freizusetzen. Zudem verfügen unsere Projekte über eine breite Relevanz und sollen als Modellcharakter auch innerhalb des Unternehmens wirken.

Historische Entwicklung

Überblick


Im Jahr 1987 rief die Siemens AG das „Siemens Kulturprogramm“ ins Leben mit dem Ziel, ein spezifisches Kulturprogramm für das Unternehmen aufzubauen. Ausgehend von internen kulturellen Aktivitäten entwickelte es sich Anfang der 90er Jahre zu einem bekannten und vielseitigen internationalen Förderprogramm für zeitgenössische Kunst und Kultur. Diese unternehmenseigene Kulturinstitution realisierte auf ihrem Gebiet über das klassische Sponsoring hinaus initiativ Kooperationsprojekte.



2015 wurde das Siemens Arts Program unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Stephan Frucht neu aufgesetzt.

Kontakt

Das Team

Prof. Dr. Stephan Frucht
Künstl. Leiter Siemens Arts Program
Leiter Kultur- u. Sponsoringprogramme


Anke Bobel
Projektmanagement

 

Andrea Clarén
Projektmanagement

 

Katrin Jahn
Volontärin


Rebeca Williams
Organisation & Projekte

 

Ansprechpartner Presse:

Konstanze Somborn

Yashar Azad

 

Das Siemens Arts Program ist operativ tätig und bearbeitet keine Förderanträge Dritter.

Das Befassen mit Kunst und Kultur erfolgt durch eigene Projekte und interdisziplinäre Partnerschaften. Eine Corporate Collection im herkömmlichen Sinne ins Leben zu rufen, ist kein erklärtes Ziel des Siemens Arts Program.

 

Siemens AG
Siemens Arts Program
Charlottenstr. 57
10117 Berlin
Deutschland

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