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Was wir tun

Die unsichtbare Technologie, die unsere Welt am Laufen hält

Nicht jeder kann von sich behaupten, dass die eigene Arbeit für fast jedes hergestellte Produkt verantwortlich ist. Oder dass die eigene Person Einfluss auf nahezu jede Maschine hat, die weltweit im Einsatz ist. Für ein Team bei Siemens ist das ein ganz normaler Tag im Büro.

Kräne, die neue Laptops auf Containerschiffe verladen oder Maschinen einer Fertigungsstrecke, die aus Holz feinstes, weißes Papier herstellen – sie alle haben etwas gemeinsam. Sie können sich drehen, sie greifen, schneiden, drücken, heben und ziehen. Möglich machen das unsere industriellen Antriebe.

 

Unser Team sorgt dafür, dass diese Maschinen nicht stillstehen. Wir stellen sicher, dass weiter gedreht, gegriffen, geschnitten, gedrückt, gehoben und gezogen wird. Oder eben, dass Papier hergestellt wird und Laptops verschifft werden. Wir arbeiten daran, dass sich unsere Welt weiterdreht.

 

Jürgen Gernhart ist für die Service-Ingenieure und -Ingenieurinnen verantwortlich, die diese Maschinen in Betrieb nehmen und den Service dafür durchführen. Sein Team kümmert sich um Industrieantriebe für die verschiedensten Branchen und arbeitet dort an Projekten, die von ein paar Tagen über mehrere Monate und Jahre ausgelegt sind.

Die Montage und die anschließende Vorinbetriebnahme findet z. B. in Schanghai statt, die Endinbetriebnahme beispielsweise in Saudi-Arabien. Unsere Arbeit führt uns um die ganze Welt.

Björn Kredel, Applikations- und Inbetriebnahmeingenieur für Antriebs- und Automatisierungstechnik

„Jede Maschine birgt andere Herausforderungen – vom Kran bis hin zur Papiermaschine. So gibt es beispielsweise kleinere Motoren für die Zeitungsherstellung. Für die Arbeit in Minen hingegen oder um Kühlpumpen in großen Kraftwerken zu betreiben, braucht man größere Antriebe. Wir nehmen Antriebe in Betrieb, die so groß sind wie dieser Raum. Man findet sie in sämtlichen Branchen, ohne sie läuft nichts.“ 

 

Die Projekte, an denen wir arbeiten, führen unsere Leute von Korea über Algerien, nach Brasilien, Nigeria und Chile. Ihr Fachwissen und ihre Fähigkeiten sind wichtig, um die Weltwirtschaft weiter voranzutreiben. So ist Björn Kredel rund 50% seiner Arbeitszeit unterwegs: „Die Montage und die anschließende Vorinbetriebnahme findet z. B. in Schanghai statt, die Endinbetriebnahme beispielsweise in Saudi-Arabien. Unsere Arbeit führt uns um die ganze Welt.“

Wir halten den Handel in Bewegung

Maschinen auf der ganzen Welt funktionieren mit industriellen Antrieben – von riesigen Hebelarmen, die die Tower Bridge in London für Boote öffnet, bis hin zu Motoren, die den Kaffee für unsere Padmaschinen bis aufs Gramm genau abfüllen. Unser Team arbeitet dazu eng mit zahlreichen Kunden zusammen. So ist Iuliu Vlaic ein paar Wochen im Jahr auf Abruf tätig, um den reibungslosen Betrieb in Papierfabriken sicherzustellen. „Denken Sie zum Beispiel an eine Papierfabrik. Wenn die Produktion stillsteht, kann das bis zu 5.000 € kosten. Bei 10 Stunden Stillstand bedeutet das schnell mal einen Verlust von 50.000 €.“

 

Unser Team ist fähig, selbst unter Druck kreative Lösungen zu entwickeln und hält so den weltweiten Handel am Laufen. Jacqueline Pramana arbeitet im Bereich Business Development und weiß nur zu genau, wie wichtig schnelle Lösungen für Probleme sind: „Du repräsentierst Siemens. Du bist da, damit es funktioniert.“

Wir treiben die Zukunft voran

Dienstleistungen bei Siemens

Wir befinden uns im Zeitalter des schnellen technischen Fortschritts und weitreichender globaler Veränderungen. Da reicht es nicht, dass unser Team Maschinen entwickelt, in Betrieb nimmt und wartet. Unsere Leute arbeiten an Innovationen und entwickeln neue Technologien. Jacqueline Pramana erzählt: 

 

„In den letzten Jahren hat man elektrische Antriebe vermehrt dazu genutzt, Energie zwischen zu speichern – und zwar um Bewegungsenergie von Motoren aufzunehmen und zurückzugewinnen. Davor haben Maschinen ihre überschüssige Energie einfach verbrannt und sozusagen verschwendet.“ So könnte man die Hitze, die beim Bremsvorgang im Auto erzeugt wird, in Energie umwandeln und dem Fahrzeug zurückführen – beispielsweise um wieder zu beschleunigen.

 

Thomas Lehmeyer, Inbetriebsetzungsingenieur ergänzt:

„Heutzutage können wir überall Sensoren einbauen und Systeme analysieren. Auf diese Weise können wir vorbeugende Maßnahmen zur Instandhaltung einleiten. Das heißt, wir könnten vorhersehen, dass ein Motor in einem Monat kaputtgehen wird. So haben wir die Möglichkeit, uns darauf vorzubereiten und Zeit zu sparen. Denn selbst die geringste Steigerung der Effizienz kann einen großen Einfluss auf die Kosten haben.“

 

In unserem Team kann man an Innovationen arbeiten oder an Projekten, die einen spannenden Arbeitsalltag garantieren – je nachdem wo die Präferenzen liegen. „Man kann sich in die Richtung entwickeln, in die man möchte.“, sagt Jacqueline Pramana. „Innerhalb der letzten sechs Jahre habe ich mich ganz bewusst für jeden einzelnen Schritt in meiner Karriere entschieden. Das ist der Vorteil eines Unternehmens wie Siemens. Man kann seinen eigenen Weg gehen, ohne die Firma wechseln zu müssen.“

 

Um die besten Talente für sein Team zu gewinnen, muss man diesen Leuten die Bandbreite der Möglichkeiten aufzeigen. Dessen ist sich Jürgen Gernhart bewusst. „Wir haben Zugang zu den verschiedensten Technologien und Abteilungen über alle Branchen hinweg. Für Absolventen/-innen ist das eine großartige Gelegenheit, umfangreiche Erfahrung zu sammeln und verschiedene Dinge auszuprobieren.“

Wir befinden uns mitten in der Automatisierung. Wir möchten, dass Dinge schneller und besser erledigt werden. Dadurch erhöhen wir den Lebensstandard der Menschen.

Iuliu Vlaic, Applikations- und Inbetriebnahmeingenieur für Antriebs- und Automatisierungstechnik

Unsichtbare Helden

Die Leistung unseres Teams beeinflusst erheblich, wie unsere Welt funktioniert. Und doch findet ein Großteil unserer Arbeit hinter den Kulissen statt. Im besten Fall nehmen die Menschen industrielle Antriebe als Tatsache hin, die meisten wissen jedoch nicht einmal, dass sie existieren.

 

Björn Kredel über die unsichtbare Technologie: „Niemand weiß wirklich, welche Rolle industrielle Antriebe in der Welt spielen. Kein Mensch ist sich bewusst, dass tausende Motoren im Einsatz sind, um Smartphones zu produzieren. Je mehr Antriebe es gibt, desto automatisierter wird alles. Das sorgt am Ende für niedrigere Kosten bei der Herstellung, zum Beispiel von Smartphones. Die Menschen sehen den geringeren Preis, allerdings nicht den Grund dafür.“

 

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass ihre Jobs in Zukunft Maschinen übernehmen. Daher ist die Arbeit unseres Teams manchmal ein heikles Diskussionsthema – sie ist Fluch und Segen zugleich. Iuliu Vlaic sagt: „Wir möchten, dass Dinge schneller und besser erledigt werden können. Das erhöht den Lebensstandard der Menschen. Alle denken, dass durch die Automatisierung Arbeitsplätze wegfallen. Das stimmt so allerdings nicht, es werden dafür neue Tätigkeitsfelder geschaffen.“

 

Was wir mit Sicherheit sagen können: Unser Team spielt eine erhebliche Rolle dabei, unsere Zukunft voranzutreiben. Ganz gleich ob es darum geht, Kräne zu steuern, Waren zu bewegen oder Roboter zu bauen, die monotone Tätigkeiten übernehmen. So hält unser Team die Welt nicht nur in Bewegung – es treibt die Innovationen der nächsten Generation voran.