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Arbeiten bei Siemens

Wie außergewöhnliche Leistung immer weiter verbessert wird

Als Softwarearchitektin arbeitet Devon Tooley jeden Tag mit unterschiedlichen Kunden zusammen. Ihre Aufgaben umfassen den Transport von Ausrüstungen ins Weltall genauso wie sicherzustellen, dass diese noch leistungsstärker werden.

„Da waren diese Glasteile, so dick wie ein Stück Cheesecake, bestehend aus Chemikalien und Luft….” erzählt Devon Tooley von ihrem aktuellen Projekt „Es ist ein uraltes Verfahren, aus nahezu Nichts etwas Neues zu schaffen. Gepaart mit hochmoderner Technologie bekommen wir damit das bestmögliche Ergebnis.” Das Glas, von dem hier die Rede ist, wird zu Fensterscheiben an der internationalen Weltraumstation verarbeitet: Tore für intergalaktische Experimente und Beobachtungen unserer Erde vor dem unglaublich fotogenen Hintergrund frei schwebender Astronauten.

 

Als Softwarearchitektin besteht Devons Kundenstamm aus tausenden Weltraum-Experten. Sie alle arbeiten zusammen, um das Faszinierende immer weiter zu optimieren. „Raketentechnologen sind zur Gänze in ihre Arbeit vertieft.” Daneben bleibt keine Zeit, sich auch noch mit technischen Details der Software, die zu ihrer täglichen Arbeit gehören, auseinanderzusetzen.

 

Devon Tooleys Arbeit besteht auch darin, den Arbeitsbereich ihrer Kunden auszuweiten. Das reicht von der Integration von Internet-Schnittstellen in Flugzeugflügel, damit Piloten-Fehler rechtzeitig beheben können, bis zur Verantwortung, spezielle Einzelteile zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen. „Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Kunden noch mit handgezeichneten Konstruktionsplänen arbeiten.”

 

Mit dem Wort Luftfahrt assoziieren die meisten Menschen Flugzeuge. „Es geht aber auch um all die kleinen Teile, die Raumfahrten überhaupt erst möglich machen,” sagt Devon Tooley.

 

Die Menschen in der Manufaktur, die das Cheesecake-artige Weltraum-Glas herstellen, sind nur einige von Devon Tooleys vielen Kunden, die sie auch persönlich besucht. Sie ist viel unterwegs, „von Kleinstädten in Kansas über Kaliforniens Strände bis nach Schweden.”

 

Kuriose Ideen in die Tat umzusetzen klingt eher nach einem Märchen als einem richtigen Job. Devon Tooley hat erst kürzlich mit HondaJet an deren sechsitzigem Privatjet gearbeitet und davor an „Bussen”, die Ausrüstungen ins Weltall befördern. „Das tolle an meinem Job ist ist der Facettenreichtum. Ich arbeite an so vielen unterschiedlichen Projekten.”

 

In der Schule war Devon Tooleys Lieblingsfach Geschichte. Während ihres Geschichtsstudiums an der Universität von Washington entdeckte Sie jedoch nach und nach ihre Leidenschaft für Software. Das Programmieren hat sie sich selbst beigebracht und im Zuge einiger Nebenjobs gelernt, unterschiedliche Problemstellungen in ihre Einzelteile zu zerpflücken; ein wichtiger Wendepunkt ihrer weiteren Karriere.

Man kann hier in so vielen unterschiedlichen Bereichen arbeiten; defi nitiv die richtige Adresse für alle, die nie aufhören wollen zu lernen.

Devon Tooley

 

Heute lebt sie südlich von Washington DC in Richmond, Virginia und arbeitet bei Siemens. „Es ist der perfekte Zeitpunkt, um hier zu sein.”, sagt Devon Tooley. „Die Industrie verändert sich rasant und wir sehen diesen Wandel als eine große Chance; vor allem das Internet der Dinge.”

 

Vor Siemens arbeitete Devon Tooley bei einem Videospiel-Start-up in Upstate New York. Typisch für die Start-up-Kultur war ihr Arbeitsalltag flexibel und jeder Tag voller neuer Herausforderungen. Einen Arbeitsplatz in einem so jugendlich-erfrischendem Umfeld aufzugeben, fiel ihr keinesfalls leicht.

 

Die Vielzahl an potenziellen Erfahrungen, die ihrer neue Rolle mit sich bringen würde, waren aber am Ende ausschlaggebend für Devon Tooley. „Man kann hier in so vielen unterschiedlichen Bereichen arbeiten; definitiv die richtige Adresse für alle, die nie aufhören wollen zu lernen.”

 

Von einem Start-up zu einem Unternehmen zu wechseln, das seine Kinderschuhe vor über hundert Jahren ausgezogen hat, bedeutete für Devon Tooleys gewohnte Arbeitsweise viele Veränderungen: Sie kann sich heute voll und ganz auf ihre Ziele konzentrieren, ihr Netzwerk ausweiten und dabei auch regelmäßig an Nebenprojekten und -initiativen mitwirken.”

 

In den USA ist Devon Tooley die Leiterin von Siemens Next - einem Netzwerk für Berufseinsteiger, das sich für die nächste Generation an Angestellten und mobiles Arbeiten einsetzt. Siemens Next veranstaltet Events, Foren und interne Programme; Ohne einen festen Arbeitsplatz ist der Bedarf nach einem Netzwerk und Zusammengehörigkeitsgefühl groß. „Hier sind alle sehr offen gegenüber neuer Ideen und Vorschläge von jungen Menschen - mit ein Grund, warum ich hier bin.”

 

Nach der Arbeit lernt Devon Tooley gerade Cello spielen und renoviert ihr neues Zuhause, eine Reihenhaushälfte in einem 1940er-Haus, das sie gerade mit ihrem Mann gekauft hat. Wenn daneben noch Zeit bleibt, joggt sie gerne am James River entlang oder geht mit ihrem Hund, einem King Charles Spaniel, spazieren. Außerdem liebt Devon Musicals - Wann auch immer sie in New York ist, lässt sie die Gelegenheit nicht aus, eines zu besuchen.