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Arbeiten bei Siemens

Über das Leben in Chinas Silicon Valley

Zheng Shao Qu arbeitet in einer Digitalen Fabrik in Chengdu, Chinas Antwort auf Silicon Valley, und berichtet von den Facetten seiner Wahlheimat.

Zheng Shao Qu muss zugeben, dass sein Fußballteam nicht gerade das stärkste ist. „Manchmal gewinnen wir schon, aber dann ist auch viel Glück im Spiel.” Trotzdem trifft er sich mit seinem Team jeden Mittwochabend zum Training. Oft kommen auch ehemalige Kollegen dazu - ein guter Anlass, auf spielerische Weise in Kontakt zu bleiben. Chengdu, das Silicon Valley von China ist die Basis vieler internationaler Giganten: Intel, Phillips, Foxconn und Texas Instrument sind alle hier Zuhause. “Intel gewinnt so gut wie immer.”, schmunzelt Zheng Shao Qu, “Die haben hier eine riesige Fabrik und daher eine große Auswahl an talentierten Spielern.”

Die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan ist dafür bekannt, ein rasant wachsendes Finanz- und Tech-Hub mit einem außergewöhnlich angenehmen Arbeits- und Lebensumfeld zu sein. Genau diese Mischung aus Gelassenheit und Fortschritt haben Zheng Shau Qu dazu bewegt, Chengdu 2013 zu seiner Wahlheimat zu machen. Mal ganz abgesehen von dem scharfen Hotpot (Feuertopf), für den die Stadt bekannt ist, natürlich. „Zutaten wie Hirn oder Eingeweide sind für viele Europäer und Menschen aus dem Westen etwas beängstigend.”

 

Zheng Shao Qu ist Teil des Elektronik-Teams in der Digitalen Fabrik von Siemens - einer der innovativsten Fabriken des Landes. Jährlich wird sie von etwa 5.000 Menschen besucht, die digitale Produktion hautnah erleben möchten.

Als Teil eines jungen, dynamischen Teams gibt es für Zheng Shao Qu keine Probleme, sondern nur lösbare Aufgaben. Der Spaß an der Arbeit kommt hier auf jeden Fall nicht zu kurz.

Ganz im Sinne der nächsten Generation Chengdus sind er und sein Team keine Freunde von isoliertem Arbeiten. „Ruhig ist es bei uns im Team eigentlich nie.” Was Zheng Shao Qu damit meint? Teamwork wird hier großgeschrieben.

Nach der Arbeit gehen sie oft ins Stadtzentrum für ein spätes Abendessen. Nicht selten besteht das aus Meeresfrüchten und Bier - oder eben einem kochend heißen Hotpot, der kollegial geteilt wird. Der Akt des gemeinsamen Essens ist in Chengdu ein wichtiger Teil der Kultur. „In meiner Heimat ist das anders. Dort sind die Menschen in erster Linie damit beschäftigt, mehr Geld zu verdienen. Hier in Chengdu ist gutes Essen mit purer Entspan-nung gleichgestellt. Es ist ein Hobby.”, sagt Zheng Shao Qu. Wer viel Zeit im Sitzen und beim Essen verbringt, muss aber auch sehen, wie er in Form bleibt. Zum Fußball ist deswegen vor kurzem auch Joggen dazugekommen.

Ein weiser Ratschlag für alle, die einen Umzug nach Chengdu in Erwägung ziehen? Zheng Shao Qu zögert nicht lange mit der Antwort. „Ich sage es mal so, ich hoffe Sie mögen Hotpot...”