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Erfinder des Jahres 2016

Lebenswerk

Sein ganzes Berufsleben lang hat Werner Hartmann eine Erfindung nach der anderen gemacht. Erstaunlich ist vor allem die Bandbreite seiner Ideen, die von Vakuumschalttechnik für den Energiesektor bis zu neuen Verfahren für den Bergbau, die Auto- und sogar die Nahrungsmittelindustrie reicht. Bei Corporate Technology in Erlangen forscht Hartmann schwerpunktmäßig über neue Schaltungen für Stromautobahnen, die für den Ausbau von Hochspannungsnetzen dringend gebraucht werden. 

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Hochspannungsleitungen brauchen innovative Schaltungen

In unserer neuen Energieversorgungslandschaft wird es viel mehr Hochspannungsleitungen geben, deren einzelne Abschnitte häufig miteinander verbunden oder getrennt werden müssen. Versagt in einem solchen Netzabschnitt die Schaltung, können ganze Städte oder Industrieanlagen plötzlich ohne Strom sein. 

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Energieströme beherrschen

Vakuumschalttechnik gibt es seit den 70er Jahren und hat sich im Nieder- und Mittelspannungsbereich durchgesetzt: Praktisch alle Stromnetzbetreiber setzen zu 80 Prozent auf diese Technologie. Hartmann hat sie für den Hochspannungsbereich weiterentwickelt. Seine neue Vakuumschaltröhre wird zurzeit an fünf Standorten in Hochspannungsnetzen erprobt.  

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Isolierung mit Luft statt mit schädlichem Treibhausgas

Hartmann interessiert sich besonders für Metalllegierungen von Kupfer und von Chrom, aus denen die Kontaktflächen der Schaltungsröhren bestehen. Auch mit dem Isoliergas, das in der Schalttechnik eingesetzt wird und verhindert, dass bei Blitzeinschlag ein Lichtbogen entsteht, hat er sich eingehend beschäftigt. Das bisher eingesetzte Schwefelhexafluoridgas (SF6) ist eines der wirksamsten Treibhausgase und soll deshalb in Zukunft nicht mehr verwendet werden. Hartmann arbeitet an Lösungen, bei denen ganz einfach Luft für die Isolierung sorgt.

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Als Forscher braucht man Erfahrung, Geduld und Kreativität, und dazu die Bereitschaft, seine Ideen mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Ich konnte mich bei Siemens völlig frei entfalten und habe es nie bereut, Angebote von internationalen Spitzenforschungsinstituten abgelehnt zu haben.

Dr. Werner Hartmann, Principal Key Expert, Corporate Technology