Lebenswerk

Erfinder Thorkil Munk-Hansen ist Meister darin, die vielen Komponenten und Systeme einer Windturbine so zu arrangieren, dass sie über 25 Jahre lang zuverlässig ihre Dienste leistet und einfach gewartet werden kann.

Von Anfang an clever geplant

Von Anfang an clever geplant

Bei einer Windturbine müssen alle Komponenten, von den Rotoren über Generatoren bis hin zu Antrieben, Konvertern und Kühlsystemen bestmöglich ineinandergreifen. Aber nicht nur das: Die Turbine muss zusammengebaut, transportiert, installiert und später gewartet werden. All dies ist beim Design der Gondel zu berücksichtigen.

Weit voraus denken

Weit voraus denken

„Wenn ich die Gondel mit meinem inneren Auge vor mir sehe, denke ich vor allem daran, wie gut man später an die einzelnen Komponenten herankommt“, erklärt der Erfinder. Wenn beispielsweise einer der Antriebe, die über ein riesiges Zahnrad die Gondel auf dem Turm in den Wind drehen, repariert wird, müssen die Techniker nicht erst andere Teile ausbauen. Bei einem schwankenden Arbeitsplatz in mehr als hundert Meter Höhe ist das von immenser Bedeutung.

Eine junge Industrie mit vielen Herausforderungen

Eine junge Industrie mit vielen Herausforderungen

Da es sich bei der Windkraft um eine relativ junge Industrie handelt, gibt es bei Windturbinen noch viel zu erfinden. „Anders als Waschmaschinen, die sich auch bei unterschiedlichen Herstellern in ihrer Bauweise kaum unterscheiden, sind Windturbinen je nach Unternehmen völlig unterschiedlich designt“, erklärt Munk-Hansen. Ein allgemein gültiger Standard hat sich für die Windmühlen noch lange nicht herauskristallisiert. Das empfindet Munk-Hansen als große Herausforderung.

Fast nie ist die Idee, die am nächsten liegt, auch die beste. Man muss alles zigmal drehen und wenden und immer wieder ganz neu denken.

Thorkil Munk-Hansen, Chefdesigner Siemens Gamesa
Erfinder Thorkil Munk-Hansen